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Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud

Autorenlesung (9 CDs)

Christa Wolf

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Beschreibung

Lange wurde sie erwartet. Nun ist sie da, Christa Wolfs monumentale Rückschau: auf ihr Leben in den drei deutschen Staats- und Gesellschaftsformen, auf Brüche und Neuanfänge. Es ist ein Anschreiben gegen das Vergessen, begonnen zu einem Zeitpunkt, als ein Vergessen für die Autorin eine Wohltat gewesen wäre. Denn 1993 ergiesst sich in Deutschland der Hass des Feuilletons über die vermeintliche Stasi-Zuträgerin Christa Wolf. Ein Aufenthalt in Los Angeles schafft ihr den überlebensnotwendigen Abstand. Und in der Annäherung an die Stadt nähert sie sich auch sich selbst. Eine berührende Identitätssuche und kraftvolle Lebensbejahung – gelesen von der Autorin selbst.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Christa Wolf
Spieldauer 703 Minuten
Erscheinungsdatum 23.07.2010
Verlag Der Audio Verlag
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783862310081

Kundenbewertungen

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Stadt der Engel
von einer Kundin/einem Kunden aus Baden-Baden am 22.05.2013
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Christa Wolfs Buch spielt in den USA, in Los Angeles, der Stadt der Engel, wohin die Autorin, wegen der gegen sie unmittelbar nach der Wende entfesselnde "Jagd" weniger gereist als geflohen war.Sie verwendet eine Ich-Erzählerin, eine weibliche Stimme, die dann die autobiographische Fixierung verläßt und in die poetische Fiktion ... Christa Wolfs Buch spielt in den USA, in Los Angeles, der Stadt der Engel, wohin die Autorin, wegen der gegen sie unmittelbar nach der Wende entfesselnde "Jagd" weniger gereist als geflohen war.Sie verwendet eine Ich-Erzählerin, eine weibliche Stimme, die dann die autobiographische Fixierung verläßt und in die poetische Fiktion überleitet. Sie schildert wiederholt die Augenblicke des 89er-Herbstes - den Ausnahmezustand, der die Massen durch die Straßen trieb. Es war das Wunder der Losung - keine Gewalt - im ganzen Land. So läßt sie einen dunkelhäutigen Engel als Seele schadlos fliegen...Es gibt inmitten des Tuns und Treibens der amerikanischen Konsumgesellschaft eine Szene in der die Ich-Erzählerin, nach einigen Whiskys einen Telefonanruf aus Berlin ignoriert und stundenlang Volks- u. Kampflieder singt. Es ist eine Art Erlösungserfahrung. Die Autorin verwebt geschickt Einzelschicksale, die zum Nachdenken anregen. Was bleibt, ist die Erkenntnis des Lernens - nicht ohne Erinnerung. Ein wahrhaftiges Buch - absolut empfehlenswert.

Wolf, Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr.Freud
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 21.09.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1992/93 war Christa Wolf mit einem Forschungsstipendium in Santa Monica/USA. Im Januar 93 berichteten bundesdeutsche Zeitungen über ihre Stasi-Akte (sie war IM seit März 1959 und schrieb wenige Berichte über Mitstudenten bis 1962). Sehr viel länger wurde Christa Wolf mit ihrem Mann von der Stasi bespitzelt. D.h. etwa 40 "Opferak... 1992/93 war Christa Wolf mit einem Forschungsstipendium in Santa Monica/USA. Im Januar 93 berichteten bundesdeutsche Zeitungen über ihre Stasi-Akte (sie war IM seit März 1959 und schrieb wenige Berichte über Mitstudenten bis 1962). Sehr viel länger wurde Christa Wolf mit ihrem Mann von der Stasi bespitzelt. D.h. etwa 40 "Opferakten" steht eine schmale "Täterakte" gegenüber, deren Inhalt sie völlig vergessen hatte. Sie selber kennt diese Akte seit Mai 1992. In dem Roman "Stadt der Engel" beschreibt C.Wolf, wie sie am Pazifik "überrollt" wird von der Wucht und Häme der Berichterstattung über sie. Wie sie verzweifelt an ihrem "Vergessen" und "Verdrängen" der Akte. Immer wieder fragt sie sich:"Kann man das vergessen? Daß sie mir einen Decknamen gegeben haben? Daß ich einen Bericht geschrieben habe?" Und bekommt z.B. von einem Züricher Psychologen die Antwort:"Na und? Was weiter? Im Übrigen:Man kann alles vergessen."(S.205) Ich frage mich (und Sie) beim Lesen, weiß ich, was ich mit 20 oder 25 Jahren alles gemacht, gedacht, gesagt und geschrieben habe? Ich glaube jedenfalls der Romanerzählerin sofort, daß sie das wirklich nicht mehr gewußt hat. Daß sie es wirklich vergessen hatte, bis sie in der Gauckbehörde mit ihrer schmalen Akte konfrontiert wurde. Christa Wolf schafft es auch mit diesem Roman wieder (genau so, wie mit "Kindheitsmuster" und "Sommerstück") mich in eine intensive Diskussion mit mir selber, mit meinen Erinnerungen, mit meinem Vergessen zu verwickeln. Ich bin sehr oft nicht ihrer Meinung, aber ich empfinde großen Respekt vor ihrer Erinnerungsarbeit!

Autobiographischer Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 26.10.2010
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

seit mehr als drei Jahrzehnten bin ich Fan von Christa Wolf; ich bewundere jedesmal die sprachliche Dichte ihrer Werke; den politischen Teil ihres Lebens werde ich nicht kommentieren.

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