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Warum die Zukunft uns noch braucht

Jaron Lanier

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Beschreibung

Jaron Lanier, der den Begriff der “virtuellen Realität“ erfunden hat, stellt in seinem neuen Buch dar, wie das World Wide Web die Individualität jedes einzelnen von uns bedroht, vermindert oder gar zerstört.

Wie kein zweiter hat Jaron Lanier die revolutionären Veränderungen vorausgesagt, die mit dem Internet einhergehen und die alle Aspekte unseres Lebens betreffen: Arbeit und Freizeit, Handel und Wandel, Kommunikation und Sexualität, das kollektive wie das individuelle Leben. Wie kein zweiter warnt er vor den Gefahren des permanenten Online-Seins, vor dem Verlust an Subjektivität in der Anonymität des Netzes. Die eigene Intelligenz und das Urteil des einzelnen von Computeralgorrithmen bedroht. Technologisches Design, das File-Sharing, der Kult ums Facebook, die permanente Erreichbarkeit und oft filterlose Präsentation des Eigenen bedrohen die Kultur des Dialogs, der Eigenheit und Verborgenheit, aus denen die Individualität sich speist.
Lanier zeigt die Bedrohungen in vielen Facetten auf und plädiert für einen neuen massvollen Umgang mit dem Internet. Computer sollen, so sein leidenschaftliches Plädoyer, die Humanität verbessern, nicht ersetzen.

Jaron Lanier gilt als Begründer der „virtuelle Realität“ Technologie. Er lehrt als „Scholar at Large for Live Labs, Microsoft Corporation“ in Berkeley, Kalifornien, und ist als Musiker und bildender Künstler international hervorgetreten. Seine Beiträge fanden auch in der deutschen Presse grosses Echo.

„Ein provozierendes, gewiss kontroverses Buch . . . Leuchtend, kraftvoll, und überzeugend.“ The New York Times

„Poetisch und prophetisch . . . das wichtigste Buch des Jahres.“ The Times (London)

Jaron Lanier, 1960 geboren, gilt als Erfinder des Begriffs »virtuelle Realität«. Er lehrt als Scholar at Large for Live Labs, Microsoft Corporation in Berkeley, Kalifornien, und ist als Musiker und bildender Künstler international hervorgetreten. Seine Beiträge fanden auch in der deutschen Presse grosses Echo.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 11.10.2010
Verlag Suhrkamp
Seitenzahl 247
Maße (L/B/H) 21.7/14.6/1.1 cm
Gewicht 425 g
Auflage 1
Originaltitel You are not a Gadget. A Manifesto
Übersetzer Michael Bischoff
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-42206-9

Kundenbewertungen

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Er weiß was
von einer Kundin/einem Kunden am 05.12.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wenn einer den Begriff der virtuellen Realität, so wie Lanier, erfunden hat, dann hat er dazu auch etwas zum Sagen. Dies tut er auch, eindringlich weist er auf die Gefahren des konstanten Online-Seins hin, und zeigt auf, dass der Kult um Facebook, dem File-sharing, sowie der unreflektierten Preisgebung des Privaten zum Verlust d... Wenn einer den Begriff der virtuellen Realität, so wie Lanier, erfunden hat, dann hat er dazu auch etwas zum Sagen. Dies tut er auch, eindringlich weist er auf die Gefahren des konstanten Online-Seins hin, und zeigt auf, dass der Kult um Facebook, dem File-sharing, sowie der unreflektierten Preisgebung des Privaten zum Verlust der Kultur des Dialogs führt.

Lanier, Gadget
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 24.02.2012
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Lanier, Jahrgang 1960, ist der Erfinder des Begriffs "virtuelle Realität". In diesen Essays setzt er sich mit der Frage auseinander , was von seiner Euphorie über die virtuellen Welten geblieben ist. Ich habe mich sehr gerne mit Laniers Argumenten, Gedanken und Thesen beschäftigt. Manchmal bin ich überhaupt nicht seiner Meinung,... Lanier, Jahrgang 1960, ist der Erfinder des Begriffs "virtuelle Realität". In diesen Essays setzt er sich mit der Frage auseinander , was von seiner Euphorie über die virtuellen Welten geblieben ist. Ich habe mich sehr gerne mit Laniers Argumenten, Gedanken und Thesen beschäftigt. Manchmal bin ich überhaupt nicht seiner Meinung, aber insgesamt habe ich dieses Buch mit großem Gewinn gelesen.

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