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Tschick

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Jugendbuch

(196)
"Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. ‹Ah›, sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. ‹Macht das Spaß?›" Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.
Rezension
Herrndorfs Sprache ist präzise bis ins Detail, liest sich dabei aber immer so locker, dass man leicht vergisst, wie schwierig so ein selbstverständlicher Ton hinzubekommen ist.
Portrait
Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren und 2013 in Berlin gestorben, hat ursprünglich Malerei studiert. 2002 erschien sein Debütroman "In Plüschgewittern", 2007 der Erzählband "Diesseits des Van-Allen-Gürtels". Es folgten die Romane "Tschick" (2010), mittlerweile in sechsunddreissig Sprachen übersetzt, "Sand" (2011), ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, sowie posthum das Tagebuch "Arbeit und Struktur" (2013) und der unvollendete Roman "Bilder deiner grossen Liebe" (2014).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 253
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 17.09.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-87134-710-8
Verlag Rowohlt Berlin
Maße (L/B/H) 21,1/13,5/2,4 cm
Gewicht 340 g
Auflage 21. Auflage
Verkaufsrang 10.941
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
196 Bewertungen
Übersicht
134
47
10
2
3

So ein Werk hätte ich mir im Deutschunterricht auch gewünscht
von einer Kundin/einem Kunden am 10.10.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Ich musste in der Schule den "Schimmelreiter" und den "kaukasischen Kreidekreis" lesen. Die Lehrpläne werden damit etwas bezweckt haben, aber wie viel lebensnäher ist "Tschick". Nein, klar, nicht jeder von uns klaut mit einem Mitschüler, den er nicht sehr gut kennt, ein Auto, um in die Walachei zu fahren... Ich musste in der Schule den "Schimmelreiter" und den "kaukasischen Kreidekreis" lesen. Die Lehrpläne werden damit etwas bezweckt haben, aber wie viel lebensnäher ist "Tschick". Nein, klar, nicht jeder von uns klaut mit einem Mitschüler, den er nicht sehr gut kennt, ein Auto, um in die Walachei zu fahren - nicht die sprichwörtliche. Aber so gut wie jeder von uns wird - gerade in der Schulzeit - das Gefühl kennen, den urteilenden Augen anderer ausgesetzt zu sein - und wie herzpackend ist es, wenn dann Menschlichkeit in jemandem wohnt, bei dem man es gar nicht erwarten würde. Was Wolfgang Herrndorf besonders schafft, ist, seine Figuren nicht in einer einzelnen Charaktereigenschaft zu zeichnen. Maik ist schüchtern, aber innerlich schlagfertig. Seine Mutter hat eine Suchtkrankheit und ist dennoch ein liebenswerter Mensch. Tschick ist ein sozial auffälliger Macho und aber über alle Maßen loyal. Episodenhaftigkeit ist häufig nicht etwas, das ich in Romanen sonderlich schätze - allerdings helfen die verschiedenen Stationen hier, die Freundschaft zwischen Maik und Tschick immer mehr zu festigen. Es wirkt also nicht wie wahllos hintereinandergeworfene Skizzen, sondern eher wie "Odyssee light". Gelesen wird das Hörbuch von Hanno Koffler auf beeindruckend empathische Weise. Er hat genau die richtige Energie, um Maiks Perspektive einzunehmen. Auch die Weise, wie er "Alter Finne" jedes Mal unabgedroschen wirken lässt, Maiks Standardreaktion, wenn ihn eine Situation überfordert, ist meisterhaft. Ob nun gelesen oder gehört: Ein liebenswerter Jugendroman, auf Augenhöhe mit dem Leser.

Zwei Jugendliche und ein geklauter Lada.
von einer Kundin/einem Kunden aus Düdingen am 10.09.2018

Inhalt Maik Klingenberg hat eine Alkoholikerin als Mutter, sein Vater hat eine Affäre und er hat nicht wirklich Freunde. Er ist Tatjana verliebt, doch die beachtet ihn gar nicht. Er selbst bezeichnet sich als Feigling und kann einfach nicht auf andere Menschen zugehen. Andrej Tschichatschow, gebürtiger Russe und neu an der... Inhalt Maik Klingenberg hat eine Alkoholikerin als Mutter, sein Vater hat eine Affäre und er hat nicht wirklich Freunde. Er ist Tatjana verliebt, doch die beachtet ihn gar nicht. Er selbst bezeichnet sich als Feigling und kann einfach nicht auf andere Menschen zugehen. Andrej Tschichatschow, gebürtiger Russe und neu an der Schule. Die beiden haben nichts gemeinsam und doch Freunden sie sich in den Sommerferien an als Tschick eines Tages mit einem geklauten Lada vor der Tür steht und vorschlägt damit in die Walachei zu fahren. Und damit begann das Abenteuer der beiden? Meinung Ich bin ganz ehrlich, als wir erfahren haben, dass wir dieses Buch nun im Deutschunterricht lesen würden, war ich nicht wirklich überzeugt. Dennoch gab ich der Geschichte eine Chance. Die Grundidee des Buches finde ich wirklich nicht schlecht, jedoch überzeugt mich die Umsetzung nicht wirklich. Manchmal gibt es einige Szenen die ich einfach verstörend oder total unrealistisch fand. Die Sprache der Charaktere ist an einigen Stellen wirklich komisch, wie ich finde und die Geschichte hat mich einfach nicht gefesselt. Dennoch lässt es sich recht schnell und einfach lesen. Natürlich gab es auch positive Dinge. Einige Stellen waren wirklich humorvoll oder man lernte die verschiedensten Menschen kennen. Von einer Ökofamilie bis hin zu einem Scharfschützen aus dem 2. Weltkrieg. Die Geschichte ist nicht schwer zu verstehen und man kann sich noch an viele Dinge erinnern, aber dennoch ist es ein Buch das ich nicht unbedingt weiter empfehlen würde. Fazit Die Idee für die Geschichte ist nicht schlecht, jedoch hapert es an der Umsetzung. Das Buch hat mich einfach nicht gefesselt und daher würde ich es nicht direkt weiterempfehlen.

furchtbar enttäuscht
von Lilly Nedder aus Hamburg am 18.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

wir mussten das Buch in der Schule lesen und ich war sehr enttäuscht, obwohl ich eigentlich fast jedes Buch mag. Ich finde den Schreibstil schrecklich. Die Geschichte oder an sich ist gut, wurde leider schlecht durchgesetzt. die Charaktere kommen mir dazu auch sehr dümmlich vor.