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Roman eines Schicksallosen

Imre Kertész

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Beschreibung

«Ein literarisches Meisterwerk.» (Der Spiegel)

Imre Kertész ist etwas Skandalöses gelungen: die Entmystifizierung von Auschwitz. Es gibt kein literarisches Werk, das in dieser Konsequenz, ohne zu deuten, ohne zu werten, der Perspektive eines staunenden Kindes treu geblieben ist. Wohl nie zuvor hat ein Autor seine Figur Schritt für Schritt bis an jene Grenze hinab begleitet, wo das nackte Leben zur hemmungslosen, glücksüchtigen, obszönen Angelegenheit wird.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.09.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783644106215
Verlag Rowohlt Verlag
Originaltitel Sorstalanság
Dateigröße 2268 KB
Übersetzer Christina Viragh
Verkaufsrang 37816

Kundenbewertungen

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Auschwitz, erzählt wie nie zuvor!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.06.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kertesz, selbst als Junge im KZ, hat einen Roman geschrieben über die Greuel des Lagerlebens, wie kein Autor je zuvor. Er erzählt genau, ohne jede Wertung oder Einmischung in das Gefühlsleben seines Protagonisten, sondern nur sachlich und in einer klaren, präzisen Sprache. Mich hat dieses Buch verstört, hliflos und sogar wüte... Kertesz, selbst als Junge im KZ, hat einen Roman geschrieben über die Greuel des Lagerlebens, wie kein Autor je zuvor. Er erzählt genau, ohne jede Wertung oder Einmischung in das Gefühlsleben seines Protagonisten, sondern nur sachlich und in einer klaren, präzisen Sprache. Mich hat dieses Buch verstört, hliflos und sogar wütend zurückgelassen. Eigentlich kann man das Buch nicht beschreiben und bewerten schon mal gar nicht. Man kann und sollte es lesen und hoffen, dass es viele Leser ( Schulklassen? ) findet damit die Geschichte sich NIE wiederholt.

Ein unbedingt lesenswertes Buch!!
von Jonathan Jäger aus Eisenach am 16.11.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Zeit im Konzentrationslager und das Leben danach - aus der Sicht eines 14-jährigen Jungen. Imre Kertèsz schafft es in seinem Roman einen sehr objektiven und fast wertungsfreien Einblick in eines der dunkelsten Themen der Weltgeschichte zu vermitteln. Der hervorgehobene Identitätsverlust und die Selbstwahrnehmung der Häftli... Die Zeit im Konzentrationslager und das Leben danach - aus der Sicht eines 14-jährigen Jungen. Imre Kertèsz schafft es in seinem Roman einen sehr objektiven und fast wertungsfreien Einblick in eines der dunkelsten Themen der Weltgeschichte zu vermitteln. Der hervorgehobene Identitätsverlust und die Selbstwahrnehmung der Häftlinge regen auch nach der Lektüre noch zum Nachdenken an.

Große Literatur
von einer Kundin/einem Kunden aus Hürth am 20.05.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieser Roman versucht das Unbegreifliche,den Holocaust,aus der Sicht eines staunenden Kindes darzustellen.Kertesz tut dies auf eine höchst sachliche Art und Weise. Er benutzt dazu eine sehr schöne,ausgewählte Sprache. In diesem Buch habe ich Sätze gefunden,die in ihrer vermeintlichen Schlichtheit für die Ewigkeit gemacht sind.... Dieser Roman versucht das Unbegreifliche,den Holocaust,aus der Sicht eines staunenden Kindes darzustellen.Kertesz tut dies auf eine höchst sachliche Art und Weise. Er benutzt dazu eine sehr schöne,ausgewählte Sprache. In diesem Buch habe ich Sätze gefunden,die in ihrer vermeintlichen Schlichtheit für die Ewigkeit gemacht sind. Kertesz stellt nur da,er wertet, scheinbar,nicht. All das überlässt er dem Leser.Und nimmt diesen damit in die Verantwortung. Er bildet das menschliche Verhalten in all seinen Facetten ab und erreicht damit eine Erkenntnis,was Menschsein ausmacht,die ich so selten nachvollziehbar gelesen habe. Dieses Buch verstört,bedient keine vorgefertigten Meinungen und entlässt mich,den Leser,nicht,ohne sich mit mir auseinandersetzen zu müssen. Das kann nur ganz grosse Literatur. Unbedingt lesen und weiterempfehlen!!!!!

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