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Die Wand

Roman

Marlen Haushofer

(49)
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Beschreibung

Eine Frau will mit ihrer Kusine und deren Mann ein paar Tage in einem Jagdhaus in den Bergen verbringen. Nach der Ankunft unternimmt das Paar noch einen Gang ins nächste Dorf und kehrt nicht mehr zurück. Am nächsten Morgen stösst die Frau auf eine unüberwindbare Wand, hinter der Totenstarre herrscht. Abgeschlossen von der übrigen Welt, richtet sie sich inmittten ihres engumgrenzten Stücks Natur und umgeben von einigen zugelaufenen Tieren aufs Überleben ein.

Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel!

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 285 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.09.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783548921006
Verlag Ullstein Verlag
Dateigröße 876 KB
Verkaufsrang 22987

Buchhändler-Empfehlungen

Faszinierend, verstörend, hoffnungsvoll

Bianca Schiller, Buchhandlung

Dieser Roman hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Die Geschichte schildert den Alltag der Frau, die plötzlich von einer unsichtbaren Wand umgeben ist. Nach anfänglicher Verwirrtheit findet sie sich mit ihrem Schicksal ab, denn um zu überleben muss gesät, die Tiere versorgt und Holz für den Winter gehackt werden. In dieser nicht sehr spannend daherkommenden Schlichtheit saugte mich Haushofers Roman mit unter die "Kuppel", denn um was geht es eigentlich? Es geht für mich um die Frage nach menschlicher Existenz, was ein einzelner wirklich benötigt, um zu (über)leben. Es geht für mich um die Grösse der Natur, ihre - wenn man so will- Grausamkeit und um den Kern eines jeden Menschen. Die Monologe, Gedankenspiele und Überlegungen der Hauptfigur nehmen einem stellenweise die Luft. Ein beeindruckender, prägender Roman! Und nebenbei gibt es auch eine gelungene Verfilmung!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
49 Bewertungen
Übersicht
34
10
1
3
1

Macht immer wieder nachdenklich
von einer Kundin/einem Kunden aus Neverin am 15.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein bewegendes Buch! Beim Lesen habe ich mich immer wieder gefragt: "Was würde ich in dieser Situation machen?" Ich habe ein Happy End erwartet, aber irgendwie gibt es kein Ende. Jeder kanns sich selbst seine Gedanken machen. Ein großartiges Buch!

Dystopische und eindrückliche Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 23.04.2020

Eigentlich beginnt der Roman ganz harmlos mit einem Ausflug in die Berge, der sich jedoch schon bald als fatales Erlebnis entwickelt. Eine Frau reist mir ihrer Cousine und deren Mann ins gemeinsame Ferienhaus, um ein paar unbeschwerte Tage zu verbringen. Die Cousine und ihr Mann kehren jedoch bereits am ersten Abend von einem... Eigentlich beginnt der Roman ganz harmlos mit einem Ausflug in die Berge, der sich jedoch schon bald als fatales Erlebnis entwickelt. Eine Frau reist mir ihrer Cousine und deren Mann ins gemeinsame Ferienhaus, um ein paar unbeschwerte Tage zu verbringen. Die Cousine und ihr Mann kehren jedoch bereits am ersten Abend von einem Ausflug ins nahe gelegene Dorf nicht zurück, da eine unsichtbare Wand, woher auch immer diese kommt, ihnen die Rückkehr unmöglich macht. Es beginnen Tage der Entbehrung, des Hungers, der Einsamkeit aber auch der intensiven Naturerfahrung mit dem Wald, den Tieren und den Jahreszeiten. Obwohl in den fast 400 Seiten sich nicht allzu viel Handlung abspielt, birgt dieses Buch eine unheimliche Dichte an Erlebnissen, die letztlich nur dem Überleben dienen. Ein Roman der Ruhe und Unruhe, Angst und Zuversicht, Leben und Tod, Tier und Mensch, Natur und Zivilisation alles in einem verbindet. Er entwickelt einen starken Sog, der einem so schnell nicht loslässt.

Wenig Action und trotzdem spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Aistersheim am 07.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein Buch, das in aller Munde war - nun habe auch ich es gelesen. Das plötzliche Erscheinen einer unsichtbaren Wand, und die folgende Abgeschiedenheit nehmen sowohl die Frau als auch ich als Leserin ohne Diskussion hin, da weiteres in Frage stellen zu nichts führen würde. Das spannendste ist, darüber nachzudenken, wie sehr wir a... Ein Buch, das in aller Munde war - nun habe auch ich es gelesen. Das plötzliche Erscheinen einer unsichtbaren Wand, und die folgende Abgeschiedenheit nehmen sowohl die Frau als auch ich als Leserin ohne Diskussion hin, da weiteres in Frage stellen zu nichts führen würde. Das spannendste ist, darüber nachzudenken, wie sehr wir als Person von den Augen anderer Menschen abhängig sind, und wie sehr man sich definiert duch die Interaktion mit anderen Menschen. Was ihr bleibt sind die Tiere und sie selbst. Eine spannende Entwicklung über die Zeit und ein Ende des Romans, das einem zu weiterem Nachdenken zwingt. Absolut empfehlenswert, und ich wünsche viel Freude beim Lesen!


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