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23 Lügen, die sie uns über den Kapitalismus erzählen

Provokantes Debattenbuch über den Kapitalismus vor dem Hintergrund der aktuellen Weltwirtschaftskrise
Mit seiner provokanten Streitschrift macht Ha-Joon Chang Front gegen die heiligen Kühe des Kapitalismus. In dreiundzwanzig Thesen und Gegenthesen analysiert er die Grundzüge der Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts, sagt, was sie ist und was sie nicht ist, was sie kann und was sie nicht kann. Dabei verbindet er ökonomischen Sachverstand mit gesellschaftlichem Scharfblick und Menschenkenntnis. Knapp, präzise und streitbar bietet Ha-Joon Chang dem Leser das Rüstzeug, die herrschenden Illusionen einer kapitalistischen Ökonomie zu durchschauen, ihre Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und zum Wohle aller zu nutzen.
Stellt elementare Lehrmeinungen der freien Marktwirtschaft in Frage.
Portrait
Ha-Joon Chang, geboren 1963, studierte Wirtschaftswissenschaft in seiner Heimatstadt Seoul und später in Cambridge, wo er 1992 promovierte. Seitdem lehrt und forscht er an der dortigen Fakultät für Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt Entwicklungspolitik. Chang arbeitet als Berater für zahlreiche internationale Organisationen wie die UN, Weltbank und die Asiatische Entwicklungsbank. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.10.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783641041403
Verlag C. Bertelsmann Verlag
Dateigröße 411 KB
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Ist das "Allheilmittel" doch ein wenig angeknackst?!
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 27.07.2012
Bewertet: Klappenbroschur

Ha-Joon Chang räumt in seiner provokanten Streitschrift mit „23 Lügen, die sie uns über den Kapitalismus erzählen“ auf. Scharfsichtig analysiert der geborene Koreaner die Möglichkeiten und Grenzen der Marktwirtschaft, wobei er dem aktuellen Neoliberalismus eine entschiedene Absage erteilt. Was für Lügen erzählt man uns also? Dass es einen freien... Ha-Joon Chang räumt in seiner provokanten Streitschrift mit „23 Lügen, die sie uns über den Kapitalismus erzählen“ auf. Scharfsichtig analysiert der geborene Koreaner die Möglichkeiten und Grenzen der Marktwirtschaft, wobei er dem aktuellen Neoliberalismus eine entschiedene Absage erteilt. Was für Lügen erzählt man uns also? Dass es einen freien Markt gebe, zum Beispiel, denn einen solchen gibt es gar nicht. Oder dass die Liberalisierung ein armes Land reich mache, doch das tut sie auch nicht. Ebensowenig wie Bildung etc. STOP!: Mehr Bildung macht ein Land nicht reicher? Das behaupten doch so ziemlich alle, oder etwa nicht? Ja doch, das sagen alle, und vor allem natürlich die Bildungspolitiker, die Schulvorsteher, die Lehrer und alle, die sonst von dem Bildungs- und Weiterbildungswahn profitieren. Nun ja, Fakt ist: Im Jahr 1960 hatte Taiwan eine Analphabetenquote von 56 Prozent und "seitdem eine der besten Wirtschaftswachtumsraten der Menschheitsgeschichte"; im selben Jahr belief sich die Analphabetenquote auf den Philippinen auf nur gerade 28 Prozent, doch diese dümpelten ökonomisch so vor sich hin. Mit anderen Worten: Offenbar gibt es neben der Bildung noch viele andere Dinge die das Wirtschaftswachstum eines Landes beeinflussen. Chang führt das "Schweizer Paradoxon" an. Was meint er damit? Die Schweiz gehört zu den reichsten und am meisten industrialisierten Länder der Welt, doch weist sie die weltweit niedrigste Immatrikulationsquote an den Universitäten auf. Bis Anfang der Neunzigerjahre betrug sie nur etwa ein Drittel des Durchschnitts anderer reicher Länder. In den letzten Jahren hat sich die Quote zwar erhöht - 2007 betrug sie 47 Prozent - doch auch damit bleibt sie weit hinter den ökonomischen Spitzenreitern (Finnland 94 Prozent, USA 82 Prozent) zurück. Woran liegt es, dass die Schweitz trotzdem in der Top-Liga in Sachen wirtschaftlicher Produktivität liegt? Denkbar ist natürlich, dass die Schweizer Universitäten besser sind als diejenigen anderer Länder. Chang meint, der Hauptgrund liege in den wenig produktivitätsorientierten Bildungsinhalten. In vielen Bereichen zählen allgemeine Intelligenz, Disziplin und die Fähigkeit zu organisiertem Arbeiten weit mehr als Spezialwissen, welches man sich zum grossen Teil erst im Berufsleben aneignet. Dieses Buch hat sich zum Ziel gesetzt, aufzuzeigen, wie der Kapitalismus wirklich funktioniert und wie er noch besser funtionieren könnte. Ha-Joon Changs "23 Lügen, die sie uns über den Kapitalismus erzählen" ist ein auf vielfältige Art und Weise anregendes Buch - die Auseinandersetzung damit lohnt sich. Auch wegen seinen Ausführungen über Sätze wie diesen: "Für eine gute Wirtschaftspolitik braucht man keine guten Wirtschaftler."