Zur Kompetenz der Rechtsphilosophie in Rechtsfragen

ARSP Beiheft Nr. 126

Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie (ARSP). Beihefte, Neue Folge Band 126

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Beschreibung

Die Frage nach der Kompetenz der Rechtsphilosophie in Rechtsfragen erscheint aus mehreren Gründen angezeigt. So ist etwa nicht klar, wie konkret oder gar Einzelfall-bezogen der Rechtsphilosoph argumentieren kann, ohne die "Rückendeckung" zu verlieren. Rechtstechnische Einzelheiten sollten den rechtstechnisch versierten Juristen überlassen bleiben. Unklar ist aber auch, ob und wie sich der Jurist der Rechtsphilosophie bedienen soll. Aufgeschlossenheit für rechtsphilosophische Argumente ist sicher hilfreich für die Behandlung mancher Rechtsprobleme. Nicht selten aber werden rechtsphilosophische Texte wie Steinbrüche ausgebeutet; man bedient sich etwa der metaphysischen Anfangsgründe der Rechtslehre Kants oder der Rechtsphilosophie Hegels, als ob es sich um rechtswissenschaftliche Lehrbücher handele.
Auf der Tagung der deutschen Sektion der IVR in Tübingen diskutierten Vertreter aus den Bereichen des Strafrechts, des Zivilrechts und des öffentlichen Rechts sowie Rechtsphilosophen, unter welchen Prämissen eine Zurückdrängung der Rechtsphilosophie in Rechtsfragen angebracht ist – und in welchen Fällen wiederum rechtsphilosophische Argumente stärker berücksichtigt werden sollten.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 18.02.2011
Herausgeber Kristian Kühl
Verlag Nomos
Seitenzahl 140
Maße (L/B/H) 24.3/17.1/1 cm
Gewicht 265 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8329-6206-7

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