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Der Mann schläft

Roman

»Ein Plädoyer für mehr Gleichmut in der Liebe.« Kristina Maidt-Zinke in ›Die Zeit‹

Eine Frau liebt einen Mann, weil der die Frau liebt. Was kann man sich Besseres wünschen? Doch die Welt kennt kein Pardon: Auf einer Reise nach China kommt der Mann gleich wieder abhanden, und man fragt sich, ob das mit rechten Dingen zugeht. Warum sucht man nach Veränderung, wenn man das Glück gefunden hat? Warum bleibt man nicht dort, wo man glücklich ist? Sibylle Berg erzählt eine moderne Liebesgeschichte und zeigt mit so melancholischen wie bösartigen Bildern eine Welt, in der man höchstens zu zweit überleben kann.

Portrait
Sibylle Berg, geboren in Weimar, lebt heute in Zürich. Sie schreibt Romane, Theaterstücke, Essays und Kolumnen (u.a. für die ›NZZ‹ und für die ›ZEIT‹). Zuletzt erschienen ›Das Unerfreuliche zuerst – Herrengeschichten‹ (2001), ›Ende gut‹ (2004), ›Die Fahrt‹ (2007) und ›Der Mann schläft‹ (2009). 2008 wurde sie mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.06.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14002-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/11.8/2.7 cm
Gewicht 306 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 19430
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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konzentration
von Bianca Dobler aus Wien am 05.12.2011

Sibylle Berg hat einen sehr erstaunlichen, elegisch-schwungvollen Roman geschrieben. Lebensklug und resigniert, liebevoll und böse zugleich, durchzogen mit einem feinen Humor changieren gleich mehrere Stimmungen im Buch. Manchmal meint man nahezu in einer Lücke zwischen zwei Gedanken hängenzubleiben. Nicht detailliert und wortre... Sibylle Berg hat einen sehr erstaunlichen, elegisch-schwungvollen Roman geschrieben. Lebensklug und resigniert, liebevoll und böse zugleich, durchzogen mit einem feinen Humor changieren gleich mehrere Stimmungen im Buch. Manchmal meint man nahezu in einer Lücke zwischen zwei Gedanken hängenzubleiben. Nicht detailliert und wortreich, sondern still und entrückt, aber trotzdem mit unglaublichem Tiefgang sinniert die Autorin über das Leben in all seinen Vielfältigkeit. Dabei wechselt sie zwischen den Zeitebenen, berichtet in kurzen Sequenzen vom Alltag der Frau, unterbrochen durch Erinnerungen an das Leben davor. Sie lässt in ihrem raffiniert komponierten Roman zwei Zeitebenen aufeinander zulaufen, bis die erinnerte Vergangenheit mit dem letzten Kapitel die erzählerische Gegenwart erreicht.

vertraut anders
von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2011

Eine Berg’sche Talfahrt in die Abgründe menschlicher Ein- und Zweisamkeit. Wem die sonst so übliche melancholisch-depressive Weltsicht gefällt, findet auch in diesem Werk hinreichend geistige Nahrung, und doch ist hier alles ein wenig anders als sonst…

Eine Liebe, die ruhig verläuft und still und freundschaftlich
von einer Kundin/einem Kunden am 02.07.2011

Die Welt ist laut und unerfreulich, die Bestimmung des Menschen in ihr ist es, Humankapital zu sein, damit ein paar Wenige Profite anhäufen, um damit auch nicht glücklich zu werden. So hat uns Sibylle Berg die Außenwelt im Kapitalismus in all ihren Romanen beschrieben und tut dies auch in diesem. Ein weibliches alterndes Ich, me... Die Welt ist laut und unerfreulich, die Bestimmung des Menschen in ihr ist es, Humankapital zu sein, damit ein paar Wenige Profite anhäufen, um damit auch nicht glücklich zu werden. So hat uns Sibylle Berg die Außenwelt im Kapitalismus in all ihren Romanen beschrieben und tut dies auch in diesem. Ein weibliches alterndes Ich, meist schlecht gelaunt und misanthropisch, kommentiert zynisch und mit bissigem Humor gesellschaftliche Missstände und die Dummheit und Niedertracht der Menschen. Doch die Frau erzählt auch von einem Damals, als sie in der Liebe zu einem Mann für einige Jahre ihre Isoliertheit und Einsamkeit überwand, in einem Leben, das zu zweit tatsächlich angenehmer war, als allein. Die Vorstellungen von Liebe in unseren Gehirnen, das ganze Theater um die Sexualität und die theoretischen Entwürfe von Mann und Frau reflektierend und als völlig unzureichend ad acta legend, hat sie sich vier Jahre lang auf eine geglückte Liebesbeziehung eingelassen. Doch der Mann kommt ihr abhanden. Beim Verlassen des sicheren Hauses verschwindet er und lässt die Frau allein und verzweifelt zurück. Und man fragt sich, ob es diese ruhige, stille und freundschaftliche Liebe überhaupt gegeben hat, oder ob sich die Frau mit ihren Erinnerungen daran nicht genauso in "die Welt voller Menschen im Dauerzustand unerfüllbarer Träume" einreiht, die das Romanuniversum von Sibylle Berg bevölkern.