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Das Labyrinth der Wörter

Roman

Marie-Sabine Roger

(85)
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Beschreibung


Nachmittage mit Margueritte

Mit Mitte 40 und ohne festen Job haust Germain in einem alten Wohnwagen, schnitzt Holzfiguren, baut Gemüse an und trifft sich ab und zu mit Annette – ob es Liebe ist, kann er jedoch nicht sagen, denn die hat er im Leben noch nie erfahren. Bis er eines Tages im Park die zierliche Margueritte kennen lernt, die dort, genau wie er, die Tauben zählt. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, sind die beiden bald ein Herz und eine Seele. Die lebenskluge alte Dame ist zudem eine passionierte Leserin, und als sie dem ungeschliffenen Hünen vorzulesen beginnt, eröffnet sich Germain eine völlig neue Welt.

Marie-Sabine Roger, 1957 in der Nähe von Bordeaux geboren, arbeitete einige Jahre als Grundschullehrerin, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Nach längeren Aufenthalten in Québec, Madagaskar und La Réunion lebt sie heute mit ihrer Familie in Charente/Westfrankreich. Ihre Romane wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt bezauberte sie Hunderttausende mit ›Das Labyrinth der Wörter‹ (dtv 21284), ›Der Poet der kleinen Dinge‹ (dtv 21432) und ›Das Leben ist ein listiger Kater‹ (dtv 21582).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 01.04.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21284-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12.1/1.9 cm
Gewicht 217 g
Originaltitel La tête en friche
Übersetzer Claudia Kalscheuer

Buchhändler-Empfehlungen

Zauberhafte Freundschaftsgeschichte!

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Der etwas dümmliche aber bezaubernd sympathische Germain (hat mich etwas an Forrest Gump erinnert) trifft beim Taubenfüttern auf Margueritte, eine gebildete, überaus weise alte Dame. Diese zeigt ihm, wie er sich die Welt der Buchstaben und Wörter zueigen machen kann. Und nebenbei entwickelt sich daraus eine innige Freundschaft. Eine Geschichte fürs Herz!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
85 Bewertungen
Übersicht
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Ein tolles Buch, welches für einige Schmunzler sorgen wird...
von printbalance am 11.02.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Das Labyrinth der Wörter" von Marie-Sabine Roger ist eine wundervolle und bewegende Lektüre, die mich bereits ab der ersten Seite in ihren Bann gezogen hat. Im Fokus steht der 45-jährige Germain, der während seiner gesamten Kindheit und Jugend weder Liebe noch Zuneigung oder Geborgenheit von seinen Eltern bzw. Mitmenschen erfah... "Das Labyrinth der Wörter" von Marie-Sabine Roger ist eine wundervolle und bewegende Lektüre, die mich bereits ab der ersten Seite in ihren Bann gezogen hat. Im Fokus steht der 45-jährige Germain, der während seiner gesamten Kindheit und Jugend weder Liebe noch Zuneigung oder Geborgenheit von seinen Eltern bzw. Mitmenschen erfahren durfte. So kommt es, dass er niemals gelernt hat diese Gefühle zu spüren oder gar an nahe stehende Personen wie zum Beispiel Anette, seine Freundin, weiterzugeben. Die rüstige und geduldige Rentnerin Margueritte, die mit ihrer besonnenen, ruhigen und unaufdringlichen Art sich in Germains Herz eingeschlichen hat, versucht ihn aus seinem Schneckenhaus zu locken, in dem sie ihm die Liebe zu den Wörtern, Geschichten und Büchern tagtäglich näher bringt und ihn an ihrer Lebenserfahrung teilhaben lässt. Die Autorin zeigt immer wieder wie ausdrucksstark Sätze, Wörter und Buchstaben sein können, wenn man deren Bedeutung kennt und auch verschiedene sinngleiche Begrifflichkeiten damit assoziieren kann. Besonders verdeutlicht sie dies konkret im Buch, wenn Wörter oder Aussagen kursiv geschrieben werden: Zitat: Buch S. 43 "Früher war ich fast Analphabet - wer weder lesen noch schreiben kann. Siehe: Unkundiger -, und ich schäme mich nicht dafür." Germain Chazes durchlebt durch die Unterstützung der Rentnerin eine unglaubliche Entwicklung. Nicht nur fachlich, in dem er lesen lernt und das Alphabet auswendig kann, sondern auch emotional. Zum ersten Mal spürt er, wie es sich anfühlt von einer Person ernst genommen zu werden. Die Stellen im Buch, in denen er selbst zu dieser Erkenntnis kommt haben mich zutiefst berührt. Fazit: Ein charmanter und gefühlvoller Roman der zeigt, dass jeder Mensch der geliebt wird, Liebe zurück geben kann. Das Buch ist ein kleiner Aufruf, dass Menschsein immer noch eine der wichtigsten Aufgaben für uns selbst und unsere Nachkommen ist.

von einer Kundin/einem Kunden am 08.07.2019
Bewertet: anderes Format

Ein toller Roman. Lustig, berührend und einfach schön zu lesen.

Herzergreifende Magie der Wörter!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.04.2019

Germain führt ein einfaches Leben, baut sein eigenes Gemüse an und geht gerne in den Park um Tauben zu zählen. Dort trifft er auf die warmherzige Margueritte, die etwas in Germain erweckt von dem er selbst nichts wusste. „Das Labyrinth der Wörter“ ist nicht nur eine Geschichte über das Lesen. Warmherzig und ohne Aufregung ... Germain führt ein einfaches Leben, baut sein eigenes Gemüse an und geht gerne in den Park um Tauben zu zählen. Dort trifft er auf die warmherzige Margueritte, die etwas in Germain erweckt von dem er selbst nichts wusste. „Das Labyrinth der Wörter“ ist nicht nur eine Geschichte über das Lesen. Warmherzig und ohne Aufregung erzählt M. Roger von einer ungewöhnlichen Freundschaft. Ohne Vorurteile, mit Geduld und Ruhe eröffnet Margueritte, Germain die Welt der Literatur. Sie zeigt dem fast Analphabeten dass man nicht gebildet sein muss um sich für Sprache zu begeistern oder sich in einem Buch zu verlieren. Still ist man dabei wenn sich dieser Bär von einem Mann Wörter erschließt und dadurch schleichend beginnt die Menschen und die Welt um sich herum anders zu sehen, teilweise sogar besser zu verstehen. Natürlich ein muss für alle Buchliebhaber und Genussleser, doch vielleicht auch ein nettes Geschenk für Freunde die eher sporadisch lesen.


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