Der Blaue Reiter. Journal für Philosophie / Philosophie und Wirtschaft

Krise und Zukunft des Kapitalismus

Der Blaue Reiter. Journal für Philosophie Band 30

Jean Ziegler, Andreas Eschbach, Hans O. Henkel

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Beschreibung

"Wirtschaftswissenschaft ist nicht wertfrei", denn "der Glaube an den Markt entlastet die Bürger von den Zumutungen der Moral", so die Begründung des Wirtschaftsethikers Peter Ulrich zur Teilhabe aller Bürger an der Diskussion um die Wirtschaft. In der Tat vergessen vor allem Wirtschaftswissenschaftler leicht, dass sie, ob sie es reflektieren oder nicht, immer auch in das Ganze greifen, dessen Teil sie für sich reklamieren. Und genau dieses Ganze, der Blick auf die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Lebensbereichen und Fachdisziplinen ist der originäre Bereich der Philosophie.
Mit welchem Wirtschaftssystem sollen wir die Güter erwirtschaften, die den Luxus von Kunst und Wissenschaft ermöglichen? Wie lassen sich Moral und wirtschaftliches Konkurrenzdenken versöhnen? Regelt die unsichtbare Hand des Marktes die Verteilung der Güter gerecht? Welche Wirtschaftsordnung verhindert den Hunger in der Welt? Lässt sich die Marktwirtschaft zivilisieren? Schafft der Wettbewerb Wohlstand für alle? Ist der Kapitalismus eine Religion?
Zum Spannungsfeld zwischen Philosophie und Wirtschaft schreiben Jean Ziegler (Essay: Der Preis des Kapitalismus), Hans-Olaf Henkel (Interview: Nur der faire Wettbewerb schafft Wohlstand), Friedrich Dieckmann (Philosophie der Wirtschaft, Wirtschaft der Philosophie), Jan Urbich (Im Westen nichts Neues! Kapitalismuskritik von Adorno bis Habermas), Otto-Peter Obermeier (Vom alten und angeblich neuen Geist des Kapitalismus. Max Webers brillante Erklärung und sein gekonntes Scheitern), Christoph Deutschmann (Der letzte Zweck des Handelns. Georg Simmels Philosophie des Geldes und der moderne Kapitalismus), Andreas Eschbach (Die Fussballtheorie des Geldes oder: Warum alle Finanzminister scheitern), Martin Leschke (Was ist, was kann und was weiss der Markt?), Michael Jaeger (Das Ethos des Handwerks. „Pädagogische Provinzen“ in der Krise des Industrie-Zeitalters), Peter Ulrich (Zivilisierte Marktwirtschaft. Ein wirtschaftsbürgerliches Leitbild), Werner Kieser (Bedeutet Einkommensteuer Zwangsarbeit? Selbstverantwortung statt staatlicher Wohlfahrt!), Manfred Füllsack (Das „Ende der Arbeit“. Machen Maschinen aus Workaholics glückliche Arbeitslose?), Bernhard Taureck (Legale Ungleichheit? Ein Plädoyer für das bedingungslose Grundeinkommen), Alexander Honold (Die Schuld der Schulden. Kapitalismus als Kult) und Michael Berger (Portrait: Karl Marx).

Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den "Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland" erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit "Eine Billion Dollar", "Der Nobelpreis" und zuletzt "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf. Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.

Jean Ziegler, Bürger der Republik Genf, Soziologe, ist emeritierter Professor der Universitäten von Genf und Paris. Er war bis 1999 Nationalrat (Abgeordneter) im Eidgenössischen Parlament, dann Sonder-Berichterstatter der Vereinten Nationen für das Recht auf Nahrung. Seit 2008 ist er Vizepräsident des beratenden Ausschusses des UNO-Menschenrechtsrats. Er ist Träger verschiedener Ehrendoktorate und internationaler Auszeichnungen wie z.B. des CARE-Milleniumspreises (2009) und des Internationalen Literaturpreises für Menschenrechte (2006). Jean Ziegler ist Autor zahlreicher Bestseller, darunter „Der Hass auf den Westen“, „Das Imperium der Schande“, „Die neuen Herrscher der Welt“ sowie „Die Schweiz, das Gold und die Toten“ und „Die Schweiz wäscht weißer“.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Siegfried Reusch, Otto P. Obermeier, Klaus Giel
Seitenzahl 113
Erscheinungsdatum 01.03.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-933722-32-4
Verlag Der blaue reiter Verlag für Philosophie
Maße (L/B/H) 32.2/22.2/1.2 cm
Gewicht 400 g
Abbildungen zahlreiche Abbildungen
Auflage 1. Auflage

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