Politik und Psychiatrie

Die staatliche Versorgung psychisch Kriegsbeschädigter in Deutschland 1920–1939

Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft Band 197

Stephanie Neuner

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Beschreibung

Die »Kriegsneurose« wurde zu einer der Metaphern des Ersten Weltkriegs. Um die Entschädigungswürdigkeit psychischer Störungen entbrannte in der Weimarer Republik eine Grundsatzdebatte. Stephanie Neuner nimmt diesen konfliktreichen Diskurs, in dem politische Interessen, medizinische Deutungsmuster, rechtswissenschaftliche Denkmodelle und persönliche Wahrnehmungsweisen aufeinander prallten, in den Blick. Sie schildert die Auseinandersetzungen um die Anerkennung kriegsbedingter psychischer Störungen als Krankheit und den daraus resultierenden Rentenanspruch. Die subjektiven Erfahrungen und persönlichen Lebensläufe der Betroffenen zeigen, wie nachhaltig die psychische Versehrtheit den Alltag und das persönliche Selbstbild der Kriegsbeschädigten beeinträchtigte.

Dr. Stephanie Neuner ist Historikerin. Sie ist als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Hygiene-Museum in Dresden im Ausstellungsbereich tätig.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 396
Erscheinungsdatum 20.07.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-525-37020-9
Verlag Vandenhoeck + Ruprecht
Maße (L/B/H) 24/16.6/3.3 cm
Gewicht 790 g
Abbildungen mit ca. 7 Abbildungen, 15 Diagrammen und 6 Tabellen

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