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Schlechter Stil!

Sprachkritik aus fünf Jahrhunderten

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Beschreibung

Je dunkler das Wort, desto heller die Erkenntnis. Dieses stilistische Credo scheint bis heute die deutsche Wissenschaftsprosa zu beherrschen. Bedenkenlos werden dem Leser labyrinthische Satzgebilde und wuchernde Fussnoten zugemutet. Wortungetüme aller Art gelten im akademischen Jargon gar als Gütesiegel. Wer sein Thema knapp und elegant zu vermitteln weiss, handelt sich indessen rasch den Ruf eines intellektuellen Dünnbrettbohrers ein. Dabei schliessen sich Gedankenschärfe und guter Stil keineswegs aus. Diese Anthologie mit Texten grosser Denker sagt der grassierenden ›Sprachverhunzung‹ den Kampf an. Zu Wort kommen u.a. Erasmus von Rotterdam, Michel de Montaigne, Gottfried Wilhelm Leibniz, Voltaire, Georg Christoph Lichtenberg, Friedrich Schlegel, Ludwig Börne, Arthur Schopenhauer, Heinrich Heine, Karl Kraus, Friedrich Nietzsche, Kurt Tucholsky, Günther Anders, Karl R. Popper, Theodor W. Adorno, Carl Friedrich von Weizsäcker und Niklas Luhmann.

Norbert Rehrmann war Professor für Kulturwissenschaften am Romanischen Seminar der Technischen Universität Dresden.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Norbert Rehrmann
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 01.03.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-650-23856-6
Verlag Lambert Schneider in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
Maße (L/B/H) 22.1/14.4/2 cm
Gewicht 364 g
Auflage 1

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  • Einleitung

    Erasmus von Rotterdam: Der Ciceronianer oder Der beste Stil

    Michel de Montaigne: Eine Sprache voller Saft und Kraft

    Baltasar Gracián: Die Kunst des Ausdrucks

    John Locke: Über den Missbrauch der Wörter

    Gottfried Wilhelm Leibniz: Über die philosophische Ausdrucksweise

    Christian Thomasius: Von der Pedanterey

    Voltaire: Journalistischer Stil

    Friedrich Nicolai: Das Leben und die Meinungen des Herrn Magister Sebaldus Nothanker

    Christian Garve: Von der Popularität des Vortrags

    Georg Christoph Lichtenberg: Seine gelehrte Notdurft auf Papier verrichten

    Johann Gottlieb Fichte: Vom Schriftsteller

    Friedrich Schlegel: Popularität als höchstes Ziel

    Ludwig Börne: Bemerkungen über Sprache und Stil

    Arthur Schopenhauer: Ueber Schriftstellerei und Stil

    Heinrich Heine: Von der ungewöhnlichen Form und schlechten Schreibart deutscher Philosophen

    Friedrich Nietzsche: Den Stil verbessern, das heisst den Gedanken verbessern

    Karl Kraus: Weil ich den Gedanken beim Wort nehme, kommt er

    Kurt Tucholsky: Die Essayisten.

    Günther Anders: Über die Esoterik der philosophischen Sprache

    Karl R. Popper: Gegen die grossen Worte

    Theodor W. Adorno: Das Dickicht ist kein heiliger Hain

    Ullrich Sonnemann: Über die Trägheit des Schulmeisterlichen und die unbequeme Anlage der deutschen Sprache

    Carl Friedrich von Weizsäcker: Die Sprache der Physik

    Niklas Luhmann: Unverständliche Wissenschaft. Probleme einer theorieeigenen Sprache

    Hans Magnus Enzensberger: Die Poesie der Wissenschaft

    Helmut Arntzen: Die Sprache der Literaturwissenschaft als Anpassungsversuch

    Peter Riess: Vorstudien zu einer Theorie der Fussnote

    Roald Hoffmann: Die chemische Veröffentlichung - Entwicklung oder Erstarrung im Rituellen?

    Klaus Laermann: Die Lust an der Unklarheit und die Schmerzgrenzen des Verstehens.
    Dunkelheit als Erfolgsgrundlage in den Geisteswissenschaften

    John Brockman: Die dritte Kultur entsteht

    Biographische Kurzinformationen zu den Autoren