Ohne. Ende. Leben.

Autorisierte Audiofassung

Libba Bray

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Beschreibung

Die Gedanken des 16-jährigen Cameron kreisen hauptsächlich um sich selbst, sein armseliges Dasein - und um die hübsche, aber unerreichbare Staci. Das ändert sich, als er unheilbar an Creutzfeldt-Jakob, auch bekannt als Rinderwahnsinn, erkrankt. Seine einzige Hoffnung ist Dulcie, ein Engel mit pinken Haaren und Springerstiefeln, die ihn auf eine Mission schickt: Zusammen mit seinem Krankenhaus-Bettnachbarn soll Cameron Dr. X finden und das Universum retten. Keine leichte Aufgabe, aber seine einzige Chance, geheilt zu werden. Alles nur ein Traum? Möglich. Trotzdem erlebt Cameron in den folgenden zwei Wochen mehr als in den ganzen 16 Jahren zuvor.

Das gleichnamige Buch, aus dem Englischen von Siggi Seuss, ist im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen.

Libba Bray, geboren 1964 in Alabama / Texas, schreibt Theaterstücke, Romane und Kurzgeschichten. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Brooklyn / New York.

Stefan Kaminski wurde am 06.06.1974 geboren und lebt in Berlin. An der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« absolvierte er sein Schauspielstudium. Seit 2003 gehört er fest zum Ensemble des Deutschen Theaters Berlin.

"Ohne. Ende. Leben." nimmt einen von der ersten Minute an gefangen. Ein grossartiges Hörbuch mit begnadeten Sprechern. Quelle: favolademezzanotte.wordpress.com

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Jacob Weigert, Stefan Kaminski, Paul Kindermann, Inga Reuters
Spieldauer 450 Minuten
Altersempfehlung 14 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 28.04.2011
Verlag Jumbo
Originaltitel Going Bovine
Sprache Deutsch
EAN 9783833726880

Kundenbewertungen

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Irrwitziger Roadtrip mit Tiefgang
von einer Kundin/einem Kunden aus Sittensen am 06.05.2011

Libba Bray schreibt flüssig in einer jugendgerechten Sprache. Die Hauptfigur ihrer Geschichte ist Cameron Smith, ein 16jähriger Teenager. Dessen Leben verläuft wie das typische Leben eines pubertierenden amerikanischen Jungen. Gegenüber anderen tritt er eher schlecht als recht auf. Er himmelt ein hübsches Mädchen an, das für ihn... Libba Bray schreibt flüssig in einer jugendgerechten Sprache. Die Hauptfigur ihrer Geschichte ist Cameron Smith, ein 16jähriger Teenager. Dessen Leben verläuft wie das typische Leben eines pubertierenden amerikanischen Jungen. Gegenüber anderen tritt er eher schlecht als recht auf. Er himmelt ein hübsches Mädchen an, das für ihn unerreichbar scheint. Das ändert sich als Cameron erfährt, dass er an der Creutzfeldt-Jacob-Krankheit leidet, gemeinhin als „Rinderwahn“ bezeichnet. Sein Leben ändert sich vollkommen, als er ins Krankenhaus eingewiesen wird. Und ab da ändert sich auch die Geschichte. Bis dahin schildert die Autorin das typische Dasein eines mäßig beliebten und mäßig erfolgreichen Teenagers. Mit der Nachricht, Cameron sei krank, wandelt sich die Erzählung zum Drama. Aber Bray lässt die Geschichte deshalb nicht in Betroffenheit versinken. Im Gegenteil. Für Cameron beginnt ein Abenteuer, als ihm ein engelartiges Wesen namens Dulcie erscheint. Dulcie eröffnet ihm, er müsse die Welt retten und Dr. X finden. Dieser könne ihm bei der Heilung seiner Krankheit helfen. Ein verrückter Roadtrip beginnt. Denn Cameron verlässt das Krankenhaus zusammen mit seinem Zimmergenossen Gonzo, einem kleinwüchsigen Jungen. Durch Dulcies Nachricht schöpft Cameron Hoffnung. Die Endgültigkeit der unheilbaren Krankheit relativiert sich. Vielleicht schafft Dr. X das Wunder der Heilung. Und wenn Cameron die Welt rettet, wird er womöglich zum Held. Die beiden Jungen durchleben Abenteuer zwischen Science Fiction und High School-Komödie. Sie bekommen Verstärkung durch den zum Leben erwachten Gartenzwerg Balder, treffen auf Wissenschaftler, die am Übergang zu Paralleluniversen arbeiten. Sie reisen ins Partyhaus nach Daytona, in der die größte Party der Saison stattfindet. Verfolgt werden sie von den Schergen der Vereinigten Schneekugelhändler. Und vom großen und den Feuerriesen. Dabei bleibt unklar, ob Cameron nun die größten Abenteuer seines Lebens tatsächlich erlebt oder ob sie nur in seiner Vorstellung existieren. Der Schrecken von Camerons Krankheit ist allgegenwärtig. Durch die irrwitzige Geschichte und die ironischen Kommentare von Gonzo entsteht jedoch ein Gegengewicht. Ebenso durch die vorwitzige Dulcie. Libba Bray ist eine unterhaltsame und temporeiche Geschichte gelungen. Sie behandelt eine tödliche Krankheit, ohne sie zu bagatellisieren oder ins melodramatische abzudriften. Die Autorin beweist: Ernste Themen lassen sich auch mit Witz behandeln. Alles in allem ist „Ohne.Ende.Leben“ ein lesenswertes Buch. Auch und besonders für Jugendliche ab 14 Jahren. Die Gratwanderung zwischen Krankheitsgeschichte und abgedrehtem Reiseabenteuer ist geglückt. Und sie bleibt bis zum Ende spannend. Denn bis zuletzt bleibt offen, ob Cameron Dr. X trifft und ob dieser ihm helfen kann.

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