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Die Perelandra-Trilogie

Band 1: Jenseits des schweigenden Sterns Band 2: Perelandra Band 3: Die böse Macht

C. S. Lewis

(5)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Ein Klassiker der Science-Fiction-Literatur, verfasst von C.S. Lewis, der es mit den "Chroniken von Narnia" zu Weltruhm brachte. Diese Trilogie, die in einem Band veröffentlicht wird, gilt als sein eigentliches Meisterwerk, sein Vermächtnis. Hier sind nicht die Ausserirdischen die Bösen, die die Menschheit angreifen und unterdrücken, sondern die Menschen landen auf fremden Welten, beuten dort die Planeten aus und zerstören andersartige Kulturen. Ein Thema, das James Cameron mit seinem Kinofilm "Avatar" mehr als 60 Jahre danach wieder aufgegriffen hat. Die Geschichte: Die unfreiwillige Reise des gelehrten Helden Ransom geht zunächst nach Malakranda (Mars) und Perelandra (Venus), wo aufstrebende, rücksichtslose Forscher Anregungen für die Fortentwicklung der Menschheit zu finden hoffen. Zuletzt wird die Erde selbst zum Zentrum des apokalyptischen Endkampfs zwischen Gut und Böse im Universum.
Mit der "Perelandra-Trilogie" hat C.S. Lewis einen Gegenentwurf zu H.G. Wells "Krieg der Welten" entworfen. Die Guten, das sind die anderen, die ganz Fremden, die dem Leser in ihrer detaillierten Charakterisierung und Tiefenschärfe wie lebendig vor Augen treten. Entstanden ist die Trilogie in den Jahren zwischen 1938 und 1945, aber nach wie aktuell in Fragen der Ethik und wisschenschaftlichen Machbarkeit. C.S. Lewis, der Wegbereiter der modernen Fantasy, verwebt in seinem Epos grossartige Bilder und Ideen mit Themen des Alten Testaments oder der Artus-Sage, erfindet neue Mythen und Deutungsmuster und unterhält spannend bis zur letzten Seite.

Der Literaturhistoriker C.S. Lewis (1898-1963) betätigte sich in seinem Hauptberuf als Hochschullehrer in Oxford und später in Cambridge in einer erstaunlichen Vielfalt literarischer Gattungen. Nicht nur in seinen Essays, sondern auch in seinen fantastischen und mystischen Erzählungen kommt dabei seine tiefe christliche Überzeugung zum Ausdruck.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 1018
Erscheinungsdatum 25.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86506-346-5
Verlag Brendow
Maße (L/B/H) 18.8/12.1/6.3 cm
Gewicht 724 g
Originaltitel Out of the Silent Planet. Perelandra. That Hideous Strength
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Walter Brumm
Verkaufsrang 54588

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Trilogie mit einer spannenden und fantastischen Handlung, die zeigt, was wirklich wichtig ist.
von einer Kundin/einem Kunden aus Bargteheide am 02.10.2020

Eine wundervolle Trilogie, die wie ein Roman von Jules Verne anfängt, sich tief mit dem Wesen der Menschheit im Spiegelbild zu anderen Zivilisationen auseinandersetzt und damit endet, wie schließlich der Kampf gegen das absolut Böse bestanden wird. C. S. Lewis ist ein Zeitgenosse und Freund von J. R. Tolkien. Beide verbindet ... Eine wundervolle Trilogie, die wie ein Roman von Jules Verne anfängt, sich tief mit dem Wesen der Menschheit im Spiegelbild zu anderen Zivilisationen auseinandersetzt und damit endet, wie schließlich der Kampf gegen das absolut Böse bestanden wird. C. S. Lewis ist ein Zeitgenosse und Freund von J. R. Tolkien. Beide verbindet der christliche Glaube. Lewis versteht es in seinen Büchern, die Botschaft Christi in eine spannende Handlung mit sehr viel klaren Bezügen zu seiner Gegenwart zu verbinden. Er schloss die Trilogie 1945 ab. Ich mag Geschichten, in denen die handelnden Personen langsam aufgebaut werden. Die Hauptperson Ransom, der seinem Namen gerecht wird, wird durch eine „zufällige“ Begegnung mit einem alten Schulfreund als Gefangener zum Planeten Mars verschleppt. Als in die Flucht gelingt, lernt er die verschiedenen Bewohner des Planeten kennen und lieben. Es gelingt ihm, die Versklavung des Mars abzuwenden. Ransom lernt die göttliche Kraft hinter allem Sein kennen. Im zweiten Band wird Ransom zur Venus geschickt und erlebt dort eine Welt im Entstehen. Hier begegnen wir Eva vor dem Sündenfall. Nachdem der irdische Gehilfe des Teufels von Ransom gestellt und getötet wird, kann eine Zivilisation auf der Venus entstehen. Im dritten Band bleiben wir auf der Erde. Ransom und eine Gruppe von Helfern müssen sich direkt in England einer Gruppe von Wissenschaftlern stellen. Die eine Terrorherrschaft aufbauen wollen, in der es nichts Menschliches mehr geben soll. Für mich war der Autor eine Entdeckung. Ich kenne die Verfilmung von Narnia, auch hier wird der Kampf zwischen Gut und Böse geschildert. Allein schon der Umfang nämlich 1000 Seiten hat mich gefreut, ich finde es schade einen Helden kennen zu lernen und dann ist die Geschichte so schnell beendet. Einfach schön war, mitzuerleben, wie Ransom die sogenannten Hrossa kennenlernt, die er erst für Tiere hält. Aber er lernt bei ihnen, wie Wesen in einer primitiven Gesellschaft ohne Machtstreben glücklich sein können. Überhaupt wurde mir hier wieder deutlich, dass das Glück und davon erfüllt sein, nichts mit Macht und Ansehen zu tun hat, sondern mit Dingen wie Genügsamkeit und Freundschaft. Im zweiten Buch faszinierte mich zuerst die genaue Beschreibung der Venus mit ihren Pflanzen und Tieren, die ganz anders aussieht als der Mars. Da wo der Mars alt ist, ist die Venus jungfräulich und das im wahrsten Sinne des Wortes. Richtig schaurig wurde es, als Ransom mit dem Teufel, der in einen Menschen geschlüpft ist, erst geistig und dann körperlich kämpft. Überraschend für mich steht im dritten Teil nicht Ransom im Vordergrund, sondern ein junges Ehepaar. Ich konnte gut nachvollziehen und mit Schaudern lesen, wie der Mann langsam in die Fänge der negativen Mächte gerät. Wer möchte nicht anerkannt und wohlhabend sein, um so beeindruckender verhält sich seine Frau, die es schafft zu vertrauen, wo kein Anlass auf Erfolg ist. Eine grandiose Geschichte des Kampfes zwischen Macht und Gier auf der einen Seite und der tiefen Liebe und Genügsamkeit auf der anderen Seite, die mich tief bewegt hat. Sehr gerne empfehle ich diese grandiose Trilogie weiter.

Vielschichtig, spannend und zeitlos gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Lotte am 08.09.2020

Wie beschreibt man ein Epos? Einen Klassiker der Science-Fiction-Literatur, der geschrieben wurde, bevor dieses Genre seinen Namen bekam? Ein Buch, in dem Raumfahrt beschrieben wird, noch bevor die erste Rakete in den Weltraum abhob? C. S. Lewis, der heute vor allem für seine Narnia-Bücher bekannt ist, hat die Perelandra-Tri... Wie beschreibt man ein Epos? Einen Klassiker der Science-Fiction-Literatur, der geschrieben wurde, bevor dieses Genre seinen Namen bekam? Ein Buch, in dem Raumfahrt beschrieben wird, noch bevor die erste Rakete in den Weltraum abhob? C. S. Lewis, der heute vor allem für seine Narnia-Bücher bekannt ist, hat die Perelandra-Trilogie in den Jahren des 2. Weltkriegs geschrieben (erschienen 1938-1945). Zu jener Zeit war die Reise in den Weltraum noch ein ferner Traum, der aber nicht zuletzt durch die Werke von H. G. Wells und anderen immer populärer wurde. Ein kurzer Handlungsüberblick: In Teil 1, „Jenseits des schweigenden Sterns“, wird die Hauptfigur, ein Mann namens Ransom, auf einen anderen Planeten entführt (Malakandra bzw. der Mars). In Teil 2, „Perelandra“, reist Ransom erneut zu einem anderen Planeten (der Venus), diesmal freiwillig. Er erlebt dort die Erschaffung einer neuen Welt mit, aber auch, wie etwas von außen sie zu verderben droht. Der finale Band „Die böse Macht“ wurde in den letzten Jahren des 2. Weltkriegs geschrieben und ist davon geprägt. Die Handlung spielt diesmal auf der Erde. Die Hauptfigur ist Mark Studdock, Dozent an einem kleinen englischen College. Nichtsahnend wird er in eine Verschwörung mit hineingezogen, die das Ende der Welt bedeuten könnte. Es kommt zum finalen Kampf zwischen Gut und Böse. Ich hatte vorher schon viel von Lewis gelesen, aber keines seiner Bücher ist für mich mit dieser Trilogie vergleichbar. Es gelingt ihm, in jedem der drei Bände eine ganz eigene Stimmung zu vermitteln. Die Geschichten sind voller Humor und gleichzeitig voller Tiefe, sie beschäftigen sich mit existenziellen Fragen, ohne dabei langweilig zu werden, und sind – trotz so mancher brutaler Szene und Anspielungen, die ich nicht verstanden habe – ein echtes Lesevergnügen. Ich kann die Trilogie nur empfehlen, vor allem auch in dieser Ausgabe, da hier ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis vorliegt. Die Bindung, obwohl Taschenbuch, ist fest und qualitativ so gut, dass sie auch wochenlanges Lesen spurlos übersteht. Wer diesen Klassiker noch nie gelesen hat, sollte hier zugreifen.

Tiefgreifender SF - Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 25.08.2020

„...Soweit wir wissen, vollbringen wir etwas, das in der Geschichte der Menschheit, vielleicht sogar in der Geschichte des Universums, nie zuvor unternommen wurde. Wir haben gelernt, uns von dem Klumpen Materie zu lösen, auf dem die Menschheit entstanden ist...“ Diese Worte von Weston beschreiben für den Philologen Ransom ein... „...Soweit wir wissen, vollbringen wir etwas, das in der Geschichte der Menschheit, vielleicht sogar in der Geschichte des Universums, nie zuvor unternommen wurde. Wir haben gelernt, uns von dem Klumpen Materie zu lösen, auf dem die Menschheit entstanden ist...“ Diese Worte von Weston beschreiben für den Philologen Ransom ein Abenteuer, das ihm eine völlig neue Sicht auf die Welt ermöglicht. Eigentlich war er nur zu dem Physiker Weston gewandert, um sich mit ihm auszutauschen. Dort trifft er auch auf Dick Devine. Beide Männer verfrachten Ransom in ein Raumschiff. Der Autor hat einen fesselnden Zukunftsroman geschrieben. Allerdings sollte man beim Lesen nicht vergessen, dass das Buch vor circa 70 Jahren entstanden ist. Die Geschichte besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil darf ich Ransom nach Malakandra, uns als Mars bekannt, begleiten. Seine zweiter Flug führt ihn auf Perelandra, die Venus. Im dritten Teil bleibt der Protagonist auf der Erde. Hier spitzt sich der Kampf zwischen Gut und Böse zu. Während die ersten beiden Teile während des Zweiten Weltkriegs spielen, findet der letzte Teil irgendwann danach statt. Der Autor ist ein genialer Erzähler. Er erschafft gekonnt neue Welten und beschreibt sie auf unnachahmliche Art. Auf Malakandra leben drei völlig unterschiedliche Völker. Jedes von ihnen hat seine besonderen Begabungen. Trotzdem funktioniert das friedliche Zusammenleben. Man achtet einander und nutzt gegenseitig die unterschiedlichen Fähigkeiten. Immer wieder durchziehen philosophische Gedanken die Geschichte. „…Ein Vergnügen wird erst in der Erinnerung vollkommen. Du sprichst, Hman, als sei das Vergnügen eine Sache und die Erinnerung eine anderen. Es ist alles eins...“ Ransom lernt die Herrscher dieser Welt kennen und erlebt, dass sie nicht an den Planeten gebunden sind. Für mich als Leser ergeben sich hier Bezüge zum christlichen Glauben, die ich aber in anderen Situationen wieder infrage stellen werde. Das folgenden Zitat gibt einen minimalen Ausschnitt von der Landschaft des Planeten wieder: „..Ansonsten schien die Insel unbewohnt und die sanften Hänge waren kahl bis auf den Hain, der die Kuppe krönte. Dort oben war wieder eine Steinanlage zu sehen...“ Die Welt auf Perelandra ist ganz anders. Hier trifft Ransom nur eine Frau. Die Insel mutet paradiesisch an. Auch die ganze Handlung ist in dieser Art ausgerichtet. Weston erscheint und versucht die Frau zu Dingen zu bewegen, die ihr eigentlich verboten sind. Der Autor versteht es, den inneren Kampf wieder zu geben. Andererseits wird an vielen Stellen deutlich, dass die Frau und Weston im übertragenen Sinne völlig unterschiedliche Sprachen sprechen. So entgegnet sie ihm an einerStelle: „...Deine Worte sind wie ein Baum ohne Früchte...“ Erstaunlich für mich ist es, dass die Frau diese Gespräche trotzdem als einen Reifeprozess betrachtet, auch wenn sie es anders ausdrückt. Es geht darum, ob Ransom mit seinen Warnungen siegt oder ob Weston ihr eine Übertretung einreden kann, indem er ihr die angeblichen Vorteile aufzeigt. Wieder fließen philosophische Gedanken ein: „...Ich verstehe nicht, warum verschiedene Welten die gleichen Lebewesen hervorbringen sollten. Tragen verschiedene Bäume die gleichen Früchte?...“ Der dritte Teil nimmt zwar mehr als die Hälfte des Buches ein, wird von mir aber nur kurz betrachtet. Hier treffen die Gegenspieler Ransom und Dick Devine das letzte Mal aufeinander, wobei das nicht richtig formuliert ist, denn sie werden sich kein einziges Mal mehr gegenüberstehen. Beide scharen um sich Menschen, die ihnen helfen sollen, ihr Ziel zu erreichen. Ransom steht für das Gute und Ewige. Dick gibt sich zwar einen anderen Namen, bleibt aber der pure Materialist, der Menschen manipuliert, eine Welt des Schreckens aufbaut, die sich verdächtig nahe an der Zeit des Nationalsozialismus orientiert, und seine Kräfte in den Machtbereich des Bösen stellt. Für beide Seiten gilt allerdings. „...Wenn Sie einmal die Hand an den Pflug gelegt haben, gibt es kein zZurück...“ Der Autor verknüpft christliche Aspekte mit der Sagenwelt und König Artus und Merlin. Seine Protagonisten agieren in Großbritannien. Zwei Dinge finden nicht meine Begeisterung. Zum einen hat der Autor Probleme mit starken Frauen, zum anderen hätte ich mir seine Szenen zum Thema Kampf weniger blutrünstig gewünscht. Als besonders Highlight tritt der Autor an wenigen Stellen selbst in den Geschichten auf. Wer das Buch lesen will, muss wissen, dass neben rasanten Handlungsabschnitten viel Platz für tiefgreifende Gedanken und ausführliche Gespräche ist. Die können, sachlich und philosophisch sein und erfordert meist ein Mitdenken. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

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