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Die hellen Tage

Roman

(94)

In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri helle Tage der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand wohnt.
Aber schon die scheinbar heile Welt ihrer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, und Ajas Vater, der als Trapezkünstler in einem Zirkus arbeitet, kommt nur einmal im Jahr zu Besuch. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag in ein fremdes Auto gestiegen und nie wieder gekommen ist.
Es sind die Mütter, die Karl und die Mädchen durch die Strömungen und Untiefen ihrer Kindheit lotsen und die ihnen beibringen, keine Angst vor dem Leben haben zu müssen und sich in seine Mitte zu begeben.
Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte dreier Familien und begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Wendepunkt ihrer Biographien – und zur Zerreissprobe für eine Freundschaft zwischen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung.
Nach ihrem hochgelobten Debütroman »Der Schwimmer« schreibt Zsuzsa Bánk die bewegende Geschichte dreier Kinder, die den Weg ins Leben finden. »Die hellen Tage« ist ein grosses Buch über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge – über eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt, und die Sekunden, die unser Leben für immer verändern.

Portrait

Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschliessend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin mit ihrem Mann und zwei Kindern in Frankfurt am Main. Für ihren ersten Roman »Der Schwimmer« wurde sie mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Deutschen Bücherpreis, dem Jürgen-Ponto-Preis, dem Mara-Cassens-Preis sowie dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Für »Unter Hunden« aus ihrem Erzählungsband »Heissester Sommer« erhielt sie den Bettina-von-Arnim-Preis. Zuletzt erschienen ihre Romane »Die hellen Tage« und »Schlafen werden wir später«.

Literaturpreise:

Open Mike-Preis 2000
Jürgen-Ponto-Preis 2002
aspekte-Literaturpreis 2002
Deutscher Bücherpreis 2003
Mara Cassens Preis 2003
Bettina-von-Arnim-Preis 2003
Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung 2004

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.02.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783104008059
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1083 KB
Verkaufsrang 7.361
eBook
Fr. 11.00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
94 Bewertungen
Übersicht
75
14
3
1
1

Besonders
von einer Kundin/einem Kunden aus Biasca am 27.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein absolut lesenswertes Buch. Besonderes. War traurig als es fertig war.

von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2017
Bewertet: anderes Format

Ein wirklich ganz und gar großartiges Leseerlebnis, mit einer tollen klaren Sprache. "Die hellen Tage" wird Sie lange nicht loslassen - und das sind doch die wirklich guten Bücher!

Beeindruckend
von Nadine Thomas aus Kassel, DEZ am 13.07.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eigentlich ist dies die Geschichte einer Freundschaft, wie man sie aus diversen anderen Büchern bereits kennt. Zwei Mädchen und ein Junge, die ihre tollen, hellen Tage miteinander verbringen. Die Mutter des einen Mädchens lebt in einem Zigeunerwagen mitten auf einer Wiese, gefühlt ist immer Sommer und die Welt hell... Eigentlich ist dies die Geschichte einer Freundschaft, wie man sie aus diversen anderen Büchern bereits kennt. Zwei Mädchen und ein Junge, die ihre tollen, hellen Tage miteinander verbringen. Die Mutter des einen Mädchens lebt in einem Zigeunerwagen mitten auf einer Wiese, gefühlt ist immer Sommer und die Welt hell und bunt. Sie wachsen auf, wir erfahren eine Menge über die jeweiligen Familienverhältnisse und jeder entscheidet sich für einen Bildungsweg. Und dann ändert sich etwas.. Das eigentlich Beeindruckende war für mich, dass man die Änderung der Gesamtstimmung am Stil der Autorin ablesen konnte. Mit dem Ergrauen der Stimmung, ergraut auch der Stil. Erlebt man in dieser Form nicht oft. Toll