Mit den Augen eines Kindes sehen lernen - Band 3

Liebe und nachtragende Konsequenz – eine spezielle Pädagogik für aggressive, regelverletzende, grenzüberschreitende Pflege- und Adoptivkinder

Mit den Augen eines Kindes sehen Band 3

Bettina Bonus

(4)
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Beschreibung

Nach Band 1 und 2, die sich mit der grundlegenden Problematik der Pflege- und Adoptivkinder und der Anstrengungsverweigerung beschäftigen, wird im vorliegenden Buch die spezielle Pädagogik für aggressive, regelverletzende und grenzüberschreitende Pflege- und Adoptivkinder beschrieben. Gerade diese aggressiven Verhaltensweisen als Folgen der Frühtraumatisierung wirken nach aussen extrem schwerwiegend und können so manchen Erwachsenen in völlig aussichtslos erscheinende Situationen bringen.Dabei können diese Probleme im Vergleich zu den anderen Schwierigkeiten am schnellsten und am leichtesten durch die Pflege- und Adoptiveltern verändert werden. Was nun Pflege- und Adoptiveltern, aber auch andere unterstützende Menschen tun können, um dieses Verhalten zu ändern, erfahren Sie im Buch.

Dr. Bettina Bonus beschäftigt sich mit der Problematik von Pflege- und Adoptivkindern seit über zwanzig Jahren. Die ersten grundlegenden sozialpädagogischen Erfahrungen sammelte sie in der gemeinsamen Arbeit mit ihrer Mutter Prof. Dr. Hildur v. Schweinitz, die den Lehrstuhl für Sozialpädagogik und Sozialarbeit an der Universität Osnabrück inne hatte. Nach einer Ausbildung zur Erzieherin und dem medizinischen Studium arbeitete sie als Ärztin in der klinischen Pharmakologie, wo sie ihre Promotion mit "magna cum laude" abschloss. Anschliessend war sie an der Kinder- und Jugendpsychatrie der Universitätsklinik Köln als Assistenzärztin von Prof. Dr. Gerd Lehmkuhl und Prof. Dr. Manfred Döpfner tätig. Gleichzeitig sammelte sie als Pflegemutter viele wichtige Erfahrungen in der Praxis. Dr. Bonus ist seit 1999 als selbstständige Beraterin und Begleiterin von Pflege- und Adoptivkindern tätig. Hierbei hat sie sich auf die Betreuung von besonders hochproblematischen Pflege- und Adoptivkindern und deren Familien spezialisiert.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 364
Erscheinungsdatum 23.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8423-2829-7
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 21.1/14.8/2.7 cm
Gewicht 528 g
Auflage 1

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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2021

Jeder, der mit Frau Dr. Bonus schon gearbeitet hat, oder sie in einem Seminar schon gehört hat, kennt ihr tiefes Arbeiten an der Liebe zu diesen Menschenkindern. Und es funktioniert: Trete ich der Überlebensstrategie meiner beiden jugendlichen Adoptivtöchter mit der beschriebenen Zeit, Geduld, Nähe, Zuwendung und Liebe entgege... Jeder, der mit Frau Dr. Bonus schon gearbeitet hat, oder sie in einem Seminar schon gehört hat, kennt ihr tiefes Arbeiten an der Liebe zu diesen Menschenkindern. Und es funktioniert: Trete ich der Überlebensstrategie meiner beiden jugendlichen Adoptivtöchter mit der beschriebenen Zeit, Geduld, Nähe, Zuwendung und Liebe entgegen, verändern sich schon so viele destruktive Verhaltensweisen, die die Folge der tiefen Schädigungen der Frühtraumatisierungen vor unserer Zeit sind. Frau Dr. Bonus wird nicht müde zu betonen, dass man über die Liebe, die man aktiv dem Kind schenkt, keine Belohnungen und Konsequenzen mehr braucht - und sie hat recht, wie das gelebte Adoptivfamilienleben zeigt. Und als Mittel der letzten Wahl gibt sie uns Adoptiveltern die Möglichkeit, die Fäden nicht ganz zu verlieren, wenn wir mit dem "das Kind ganz in Liebe einhüllen" noch nicht weit genug sind.

ACHTUNG: "Schwarze Pädagogik"
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2021

Ich habe alle 4 Bände dieser Büchreihe gelesen, weil wir eine Geschädigte (Teenager) dieser menschenverachtenden Pseudo-Pädagogik seit nun fast 2 Jahren in Pflege haben. Den Adoptiveltern, die die sog. Bonus Methode an ihrem Kind über viele Jahre angewendet haben und zudem auch Kurse bei Frau Dr. Bonus besucht hatten, wurde letz... Ich habe alle 4 Bände dieser Büchreihe gelesen, weil wir eine Geschädigte (Teenager) dieser menschenverachtenden Pseudo-Pädagogik seit nun fast 2 Jahren in Pflege haben. Den Adoptiveltern, die die sog. Bonus Methode an ihrem Kind über viele Jahre angewendet haben und zudem auch Kurse bei Frau Dr. Bonus besucht hatten, wurde letztendlich per Gerichtsbeschluss das Kind entzogen. Die von der selbsternannten Spezialistin und ihrem Privat-Institut aufgestellten Thesen und Postulate entbehren meiner Auffassung nach exakter, moderner wissenschaftlicher Forschung in der Kinder- und Jugendpsychatrie, der Pädagogik und Psychologie sowie Hirnforschung. Die Thesen der Dr. Bonus verfangen aber bei vielen mehr oder minder verzweifelten Adoptiv- und Pflegeeltern aufgrund ihrer manipulativ-suggestiven Simplifizierungen. Basierend auf der Grundhypothese, dass es sich grundsätzlich um sog. hochproblematische, frühtraumatisierte Kinder und Jugendliche handelt, wird ein Erziehungsstil postuliert der preussische Tugenden von Pflicht und absolutem Kadaver-Gehorsam mit der nachhaltig unerbittlichen Konsequenz der "Totalen Erziehung" in nationalsozialistischen Stil verknüpft. Speziell in Band 3 wird Frau Dr. Bonus deutlich und die Maskerade ihrer Pseudo-Liebe zum Kind ("Das Programm Liebe strömen...") offenbart sich als das Brechen jedweder Individualität von angeblich "aggressiven, regelverletzenden und grenzüberschreitenden Pflege- und Adoptivkindern", was dann als "nachtragende Konsequenz" überforderten Adoptiv- und Pflegeeltern nahe gelegt wird: Ausgefeilte, raffinierte, entmenschlichende Bestrafungsmaßnahmen, meist Tage oder Wochen nach vermeintlicher Missetat des Kindes, mit boshaften Überraschungseffekten und dem einzigen Ziel absoluter Demütigung des Kindes. Dies als autoritäre Erziehung zu bezeichnen wäre eine Verharmlosung. So fanden wir heraus, dass namhafte Pädagogen und Forscher der Universität Siegen (Forschungsgruppe Pflegekinder) zu denen wir Kontakt aufnahmen, diese Pädagogik der Frau Dr. Bonus als "Schwarze Pädagogik in neuem Gewand" bezeichnen. Schwarze Pädagogik ist in der pädagogischen Forschung ein Begriff und beschreibt exakt worum es hier geht: Dressur statt Persönlichkeitsentwicklung. Weitere Lektüre: Familien Bande - Zeitschrift für Pflegefamilien, Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. , Heft 01 / 2017 - Schwarze Pädagogik im neuen Gewand, Autoren: Dirk Schäfer und Kathrin Weygandt von der Universität Siegen, Forschungsgruppe Pflegekinder

Grossartig
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 29.02.2012

Endlich finde ich Bücher, in denen ich mich verstanden fühle. Ich fand in Österreich leider noch keinen Therapeuten/Arzt, der sich mit dem Thema Pflegekind auseinandergesetzt hat, bisher wurde unser Kind immer wie ein leibliches Kind angesehen. In den Büchern von Frau Bonus bekommt eine Pflegefamilie wahre Hilfe, diese Bücher so... Endlich finde ich Bücher, in denen ich mich verstanden fühle. Ich fand in Österreich leider noch keinen Therapeuten/Arzt, der sich mit dem Thema Pflegekind auseinandergesetzt hat, bisher wurde unser Kind immer wie ein leibliches Kind angesehen. In den Büchern von Frau Bonus bekommt eine Pflegefamilie wahre Hilfe, diese Bücher sollte auch jede werdende Pflegefamilie lesen, denn viele wollen es einfach nicht wahrhaben, dass auch schon ein sehr junges Kind traumatisiert sein kann und der Umgang mit solchen Kindern nunmal anders ist, als mit leiblichen Kindern. Ich bin durch diese Bücher, vor allem durch den Band 3, viel ruhiger und gelassener in der Erziehung geworden, lasse mich nicht durch die Agressionen meiner Kinder beeindrucken und es hilft wirklich! Ich kann diese 3 Bände von ganzem Herzen weiterempfehlen, hierin fühlen sich Pflegeeltern verstanden und bekommen zudem wertvolle Hilfe.


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