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Natura morta

Eine römische Novelle. Ausgezeichnet mit dem Alfred-Döblin-Preis 2001

Bibliothek Suhrkamp Band 1359

Josef Winkler

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Beschreibung

»Feigen, frische Feigen!« ruft vor den Toren des Vatikans eine dicke Römerin neben einem kahlgeschorenen Mann, der ein T-Shirt mit dem Aufdruck »Mafia. Made in Italy« trägt und auf einem Stab einen kleinen Plastiknegerkopf in die Höhe hält, den er den vorbeigehenden Pilgern zeigt. Aufdringlich, geradezu überwältigend fühlbar, riechbar, hör- und sehbar beschreibt Josef Winkler in seiner »römischen Novelle« die Stadt, wo sie am lebendigsten ist: wochentags das Markttreiben auf der Piazza Vittorio Emanuele; sonntags das Warten und Lungern vor dem Vatikan.Unter den Wartenden befinden sich die Feigenverkäuferin und ihr schöner Sohn, der sonst für einen Fischhändler auf der Piazza Vittorio Emanuele arbeitet. Auch dort auf dem Markt, zwischen all den Menschenleibern, toten und zerteilten Tieren, Südfrüchten und Gemüse, taucht allenthalben – einbezogen in ein pausenloses Kreuzfeuer gelangweilter, taxierender und begehrender Blicke, neckender und unverschämter Zurufe – dieser Piccoletto mit den langen Wimpern auf. Wie diese Welt dann – einen endlosen Augenblick lang – in einer unheimlichen Beschleunigung und Verdichtung in den Sog von Piccolettos Schicksal gerissen wird, ist atemraubend.

Josef Winkler wurde am 3. März 1953 in Kamering bei Paternion in Kärnten geboren. 2008 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 107
Erscheinungsdatum 16.09.2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-22359-8
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 18/11.7/1.4 cm
Gewicht 176 g
Auflage 2

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Gemüse, Äpfel und der Tod
von Polar aus Aachen am 05.09.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kann Sprache unterhalten? Alle Literaturbeflissenen werden aufschreien: Ja! Wenn einem ein Kunststück wie Natura morta gelingt. Wenn sie die Sinne anspricht. Was ist dazu besser geeignet als ein Markt. Ein Schauplatz wie gemalt. Und mitten drin ereilt der Tod einen Mann und so werden wir Augenzeuge eines sprachgewaltigen Begräb... Kann Sprache unterhalten? Alle Literaturbeflissenen werden aufschreien: Ja! Wenn einem ein Kunststück wie Natura morta gelingt. Wenn sie die Sinne anspricht. Was ist dazu besser geeignet als ein Markt. Ein Schauplatz wie gemalt. Und mitten drin ereilt der Tod einen Mann und so werden wir Augenzeuge eines sprachgewaltigen Begräbnisses. Das pralle Leben voller Bilder und selbst die Handlung strebt einem Höhepunkt zu. Was will man mehr? Mehr Seiten, Herr Winkler. Wir lassen uns gern länger verführen.


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