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Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen

In einer Reihe von Briefen. Nachw. v. Käte Hamburger

Reclam Universal-Bibliothek Band 18062

"Enthalten sind auch die sog. ""Augustenburger Briefe"" sowie die Ankündigung der ""Horen"". Der umfangreiche Anhang bietet Informationen zur Entstehungsgeschichte, eine Konkordanz der ""ästhetischen"" und der ""Augustenburger"" Briefe, Kommentar, Literaturhinweise und Nachwort. Alle Texte sind in originaler historischer Orthographie wiedergegeben."
Portrait
Friedrich Schiller (seit 1802: von; 10. 11. 1759 Marbach a. N. – 9. 5. 1805 Weimar) bildet mit Goethe den Kern der Weimarer Klassik, der bedeutendsten deutschen Literaturepoche. Schiller begann als Aufsehen erregender Sturm-und-Drang-Dichter und prägte seit 1795 als Publizist, Theoretiker, Dramatiker und Lyriker das berühmte klassische Weimarer Jahrzehnt. Schillers Dramen gehören noch heute zu den meistgespielten der deutschen Literatur, seine Gedichte, z. B. die Balladen, zählten im 19. Jahrhundert und darüber hinaus zum festen kulturellen Kanon der deutschen Literatur.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Klaus L. Berghahn
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 01.03.2000
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018062-4
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 15/10.1/1.8 cm
Gewicht 134 g
Verkaufsrang 34629
Buch (Taschenbuch)
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Ästhetische Theorie des Dichter-Philosophen
von Zitronenblau am 20.05.2009

Zwei Dinge: Inhalt und Form sollen kurz angesprochen werden. Die 1795 erschienenen Briefe über die Ästhetische Erziehung des Menschen bilden vor allem eine politische Ästhetik, d.h. sie behandeln die Frage nach der optimalen Gesellschaftsform im Zusammenhang mit der Schönheit als Ideal der Freiheit. Ideal und frei ist demnach ei... Zwei Dinge: Inhalt und Form sollen kurz angesprochen werden. Die 1795 erschienenen Briefe über die Ästhetische Erziehung des Menschen bilden vor allem eine politische Ästhetik, d.h. sie behandeln die Frage nach der optimalen Gesellschaftsform im Zusammenhang mit der Schönheit als Ideal der Freiheit. Ideal und frei ist demnach eine Gesellschaft, die den Satz umdreht und folgendes anwendet: eine ästhetische Politik. Sie will die Veredelung des Menschen zum Gebildeten, der die dialektische Brücke der Antithesen Natur und Vernunft, Stoff und Form bzw. Gefühl und Verstand schlägt zur - erst ab jetzt beginnbaren - Verbesserung der Staatsmaschine. Soviel zum Inhalt. Nun zur Form: stilistisch avanciert Schiller zum im o. g. Titel bewusst gewählten Ausdruck des "Dichter-Philosophen", welcher den doktrinären Wissenschaftsvortrag (auch den popularistischen) negiert (später beide antithetisch abhandelt und zur synthetisch-schönen Diktion heraufhebt), wie als wolle er Inhaltliches und Eigenformales mit seiner Theorie in Einklang bringen. Kurz gesagt: es ist schwer, ihm zu folgen - bis heute, und was hat er letztlich versucht? Eine ästhetische Utopie. Dafür alle Hochachtung Schiller! Aber trotzdem: es ginge auch einfacher!