Jenseits von Eden

Roman

John Steinbeck

(2)
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Beschreibung


Eine grosse amerikanische Familiensaga

Eine grosse amerikanische Familiensaga - verfilmt mit James Dean



Von der Mitte des letzten Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkriegs reicht die Zeitspanne, die diese grosse amerikanische Familiensaga umfasst. Sie erzählt die Geschichte der Trasks und der Hamiltons: die Geschichte von Charles und Adam, den ungleichen Brüdern, die um die Liebe ihres Vaters buhlen und den Reizen derselben Frau erliegen. Von eben jener Cathy die ihren Mann und die neugeborenen Zwillinge verlässt, um sich ihren Lebensunterhalt in einem Bordell zu verdienen. Und von Aron und Caleb, ihren beiden Söhnen, deren spannungsgeladenes Verhältnis in einer modernen Version des biblischen Kainsmythos gipfelt.

Produktdetails

Verkaufsrang 17121
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.11.1987
Verlag dtv
Seitenzahl 736
Maße (L/B/H) 19.1/12/3.8 cm
Gewicht 533 g
Auflage 17. Auflage
Originaltitel East of Eden
Übersetzer Harry Kahn
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-10810-2

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Kain und Abel in Kalifornien
von Norbert aus Düsseldorf am 23.04.2020

Der 1952 erschienene Roman "East of Eden" beschreibt die Familiengeschichten der fiktiven Trasks und der realen Hamiltons (Steinbecks irischstämmige Familie mütterlicherseits) über drei Generationen. Dabei verwendet der Autor wiederholt Motive aus der Bibel, der Titel des Werkes ist z. B. ein Zitat aus dem ersten Buch Mose, a... Der 1952 erschienene Roman "East of Eden" beschreibt die Familiengeschichten der fiktiven Trasks und der realen Hamiltons (Steinbecks irischstämmige Familie mütterlicherseits) über drei Generationen. Dabei verwendet der Autor wiederholt Motive aus der Bibel, der Titel des Werkes ist z. B. ein Zitat aus dem ersten Buch Mose, auch die Vornamen vieler Charaktere haben biblische Entsprechungen. Bei den Protagonisten der Trasks wird das Kain- und Abelmotiv (insbesondere die Eifersucht auf Zuneigung) gleich doppelt bemüht, einerseits bei den Halbbrüdern Charles und Adam, später bei Adams Söhnen Caleb und Aron. Seiner Mutter Olive Hamilton setzt Steinbeck im Roman ebenso ein Denkmal, wie seinem Großvater Samuel Hamilton. Die diabolische Antagonistin Cathy Ames soll angeblich Steinbecks zweiter Ehefrau und Mutter zweier gemeinsamer Söhne, der Sängerin Gwendolyn "Gwyn" Conger, nachempfunden sein. Für sie hatte der Schriftsteller seine erste Ehefrau Carol verlassen. Die Ehe mit Gwyn endete 1948 nach fünf Jahren. Wer bislang nur den 1955 erschienen Film mit James Dean kennt, wird von den über 700 Seiten Buchumfang überrascht sein. Der Film behandelt lediglich ca. das letzte Viertel des Buches im Salinas-Valley und Monterey. Zudem fehlen einige Charaktere des Buches im Film (z. B. Adams Diener und Freund Lee), was aber dramaturgisch legitim ist. Steinbeck selbst hielt den Roman für sein "Magnum Opus", ich persönlich halte ihn ebenfalls für eines seiner besten Werke. Die Erzählung hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt, die deutsche Übersetzung von Harry Kahn von 1953 liest sich nach wie vor gut und klingt nicht antiquiert.

Mitten aus Amerika
von Polar aus Aachen am 31.08.2007

Zärtlichkeit und Haß, Zuneigung und Verstoßung prägen das Gefühl, mit dem die Menschen in diesem Roman über ihr Leben entscheiden wollen. Es läßt einen nicht unberührt, wenn sie aufeinander losgehen. Von der Tragödie zweier Brüder, Aron und Caleb, wird erzählt, deren Daseinsberechtigung scheinbar dem ewigen Buhlen um Anerkennun... Zärtlichkeit und Haß, Zuneigung und Verstoßung prägen das Gefühl, mit dem die Menschen in diesem Roman über ihr Leben entscheiden wollen. Es läßt einen nicht unberührt, wenn sie aufeinander losgehen. Von der Tragödie zweier Brüder, Aron und Caleb, wird erzählt, deren Daseinsberechtigung scheinbar dem ewigen Buhlen um Anerkennung, dem Nachtragen von Liebe unterliegt. Es ist auch die Geschichte eines Vaters und einer Landschaft, die ihm alles abverlangt, ihn hart gegen sich selbst und gegen andere macht. Der Versuch der Jüngeren, dem allen zu entfliehen, scheitert kläglich. Jenseits von Eden existiert kein Paradies, und selbst die, die ohne Schuld zu sein scheinen, beladen sich mit ihr. John Steinbecks grandioser Roman führt uns in die Abgründe menschlichen Glaubens an sich. Daß ausgerechnet Cathy, die Mutter, sich von ihrem Mann abgewandt und in ein Bordell gegangen ist, stellt die Frage, wie Moral gewertet wird, angesichts einer in sich zerrütteten Welt. Es gibt kein Entkommen aus ihr. Kein Verzeihen. Keine Vergebung.


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