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Opa war kein Nazi

Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis

Die Zeit des Nationalsozialismus Band 15515

Harald Welzer, Sabine Moller, Karoline Tschuggnall

(3)
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Beschreibung

Was wird in Familien "ganz normaler" Deutscher über Nationalsozialismus und Holocaust überliefert? Die Autoren haben in Familiengesprächen und Interviews untersucht , was Deutsche aus der NS-Vergangenheit erinnern, wie sie darüber sprechen und was davon an die Kinder- und Enkelgenaration weitergegeben wird.

Harald Welzer ist einer der streitbarsten Intellektuellen in Deutschland. Mit Witz und scharfsinnigen Argumenten engagiert er sich für eine bessere und offene Gesellschaft, für Nachhaltigkeit und Demokratie. Er ist Direktor von Futurzwei – Stiftung Zukunftsfähigkeit und Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Daneben lehrt er an der Universität St. Gallen und an der ETH Zürich. In den Fischer Verlagen sind von ihm u.a. erschienen: »Selbst denken« (2013), »Die smarte Diktatur. Ein Angriff auf unsere Freihei«‹ (2016) und »Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen« (2019). Seine Bücher sind in 21 Ländern erschienen..
Sabine Moller, geboren 1971, Sozialwissenschaftlerin, Lehrbeauftragte am Institut für Politikwissenschaften der Universität Hannover..
Karoline Tschuggnall, geboren 1966, Psychologin, Psychologisches Institut der Universität Hannover.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 249
Erscheinungsdatum 01.05.2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-15515-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19.1/12.3/1.4 cm
Gewicht 188 g
Auflage 9. Auflage

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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von einer Kundin/einem Kunden am 31.05.2018
Bewertet: anderes Format

Eine Auswahl von Interviews, die sich mit der Frage befassen, wie Familien in den Generationen nach dem Krieg mit einer Nazi-Vergangenheit umgehen. Herzzerreißend ehrlich.

Fischen im Trüben
von einer Kundin/einem Kunden aus Innsbruck am 02.07.2011

Leider ist das Buch über weite Strecken ein Fischen im Trüben, eine Anhäufung von Vermutungen. Anzunehmen, jemand habe Dinge in Wahrheit selber nicht erlebt, weil so so ähnlich in bekannten Kriegsfilmen geschildert werden, ist einfach zutiefst unseriös. Diese Behauptung kann man aufstellen, wenn man der Wahrheit auf den Grund ge... Leider ist das Buch über weite Strecken ein Fischen im Trüben, eine Anhäufung von Vermutungen. Anzunehmen, jemand habe Dinge in Wahrheit selber nicht erlebt, weil so so ähnlich in bekannten Kriegsfilmen geschildert werden, ist einfach zutiefst unseriös. Diese Behauptung kann man aufstellen, wenn man der Wahrheit auf den Grund gegangen ist, nicht aber, wenn lediglich Fragen durch völlig unprofessionelle InterviewerInnen gestellt worden sind. Insgesamt leider ein Ärgernis, denn eine Erweiterung der Kenntnisse, dieses Buch...

Welzer,Opa war kein Nazi
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 03.09.2009

Wie "funktioniert" Erinnerung innerhalb einer Familie?Wie wird Erinnerung weiter gegeben?Wie wird in der deutschen Familie über die Nazizeit und den Holocaust gesprochen?Welche Vorstellungen vom "Dritten Reich" werden innerhalb einer Familie weitergegeben? Alle diese Fragen werden mit verblüffendem (und sehr nachdenklich machend... Wie "funktioniert" Erinnerung innerhalb einer Familie?Wie wird Erinnerung weiter gegeben?Wie wird in der deutschen Familie über die Nazizeit und den Holocaust gesprochen?Welche Vorstellungen vom "Dritten Reich" werden innerhalb einer Familie weitergegeben? Alle diese Fragen werden mit verblüffendem (und sehr nachdenklich machendem) Ergebnis in der Untersuchung des Sozialpsychologen Welzer,seiner Mitarbeiter und Kollegen beantwortet. Ich wünsche mir,daß dieses Buch von vielen Lehrern im Unterricht benutzt wird,zu den "Wohlgesinnten" von Littell gelesen wird,in Familien diskutiert wird.Sehr lebendig geschrieben,absolut kein trockenes Fachbuch.


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