Müllers Morde

Originalausgabe

Ariadne Krimi Band 1200

Monika Geier

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Beschreibung

An einem warmen Augustabend fährt der Mann, der sich Müller nennt, mit einem eben entführten Opfer zum Totenmaar, einem kleinen, tiefdunklen See in der Provinz. Die erloschenen Eifelvulkane rund um das Maar dünsten Kohlendioxid aus, ein schweres Gas, das sich bei Windstille in Bodensenken sammelt und zuweilen das Vieh vergiftet …
Als man die Leiche von Dr. Steenbergen findet, dem Umweltmanager eines grossen Stromkonzerns, erweist sich als Todesursache eine Kohlendioxidvergiftung. Die Ermittlungsbehörden sind zufrieden mit der romantischen Naturgas-Theorie der Vulkanexperten. Doch Steenbergens Freund Peter Welsch kann sich mit dieser Erklärung nicht abfinden. Er heuert einen Detektiv an: Richard Romanoff, eine Art wissenschaftlicher Schatzsucher. Der soll nun die Wahrheit ans Licht bringen …

Ein charmant kompromissloser, hochaktueller Thriller von der Schöpferin der gefeierten Bettina-Boll-Serie: Müllers Morde ist die Geschichte eines Duells. Auf der einen Seite steht Müller, der raffinierte Täter, der natürlich nicht wirklich Müller heisst. Sein Gegenspieler ist (zunächst höchst widerstrebend) der unkonventionelle Historiker Rick Romanoff, der mangels festem Einkommen mit antiken Artefakten dealt. Zwischen Atlantis-Mythos und Emissionshandel, Illusion und Wissenschaft entspinnt sich ein mörderischer Zweikampf, der für keinen ohne Folgen bleibt.

Monika Geier, geboren 1970, studierte Architektur, entschied sich dann fürs Schreiben und erhielt gleich für ihr Debüt 'Wie könnt ihr schlafen' den Marlowe. Es folgten 4 weitere Romane mit Bettina Boll, 3 Kinder und diverse Kurzkrimis.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.08.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86754-200-5
Verlag Argument Verlag mit Ariadne
Maße (L/B/H) 18.2/11.9/2.8 cm
Gewicht 301 g
Auflage 1. Auflage

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Kundenbewertungen

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Ein literarischer Krimi für Feinschmecker
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 06.02.2012

Monika Geier ist (leider) immer noch den wenigsten Krimi-Freunden in Deutschland ein Begriff. Eine Schande, sind doch ihre sprachlich raffinierten und herrlich leichtfüßigen Werke eine Wohltat inmitten der platten Genre-Konkurrenz. "Müllers Morde" ist nun ihr erster Standalone (mit Cameo von Kommissarin Böll), mit dem sie einmal... Monika Geier ist (leider) immer noch den wenigsten Krimi-Freunden in Deutschland ein Begriff. Eine Schande, sind doch ihre sprachlich raffinierten und herrlich leichtfüßigen Werke eine Wohltat inmitten der platten Genre-Konkurrenz. "Müllers Morde" ist nun ihr erster Standalone (mit Cameo von Kommissarin Böll), mit dem sie einmal mehr ihr Gespür für Situationskomik unter Beweis stellt. Ein dramaturgisch toll inszeniertes Katz-und-Maus-Spiel zwischen zwei unsympathischen Hauptprotagonisten, das thematisch aktueller (es geht um Wirtschaftsbetrug) nicht sein könnte und immer wieder mit seinen Wendungen überrascht.

Müllers Morde
von einer Kundin/einem Kunden aus Olbersdorf am 02.10.2011

Dieser Krimi hat mich total gefesselt. Nicht nur der Plot ist sehr spannend, auch die Protagonisten sind allesamt wirklich gut ausgearbeitet. Müller, von dem man nicht weiß, wer er wirklich ist, ist wahnsinnig intelligent, hat anfangs noch so seine Skrupel, die sich allerdings rasch legen. Sein Gegenspieler, der Historiker und N... Dieser Krimi hat mich total gefesselt. Nicht nur der Plot ist sehr spannend, auch die Protagonisten sind allesamt wirklich gut ausgearbeitet. Müller, von dem man nicht weiß, wer er wirklich ist, ist wahnsinnig intelligent, hat anfangs noch so seine Skrupel, die sich allerdings rasch legen. Sein Gegenspieler, der Historiker und Neu-Detektiv Richard Romanoff, ist ebenfalls sehr intelligent und absolut sympathisch, weil einfach so herrlich menschlich. Er hat viele Macken, eine nicht sehr schöne Vergangenheit und ist halt nicht perfekt. Genau, wie ein Normalsterblicher auch und das hat mir so gut gefallen an diesem Krimi. Die Charaktere muss man einfach mögen, denn sie könnten quasi auch direkt nebenan leben. Gut gefallen hat mir ausserdem, dass die Geschichte mal aus der Sicht von Richard und dann wieder aus Müllers Sicht geschrieben wurde (welche man daran erkennen kann, dass seine Abschnitte immer mit der Uhrzeit gekennzeichnet sind). So konnte man sich wunderbar in beide Parteien hineinversetzen, ohne jedoch zu ahnen, wer der Mörder denn nun eigentlich ist. Auch das Warum habe ich bis zum Schluß nicht einmal geahnt (wahrscheinlich auch, weil ich mich mit dieser Materie auch noch nie beschäftigt habe). Was den Schluß angeht, war der auch mal etwas ganz anderes, womit ich persönlich wirklich nicht gerechnet hätte. Und ebendieser lässt auf noch mehr Abenteuer mit Richard Romanoff hoffen. Ich zumindest würde mich darüber sehr freuen, denn ich habe ihn sehr in mein Herz geschlossen, auch wenn er eher ein Anti-Held ist (oder vielleicht genau deswegen...). Ich liebe ja immer Geschichten mit so einem feinen schwarzen Humor und der war in diesem Buch gut vertreten, ohne gezwungen zu wirken. Da passte einfach alles perfekt zusammen. Fazit: Für mich ganz klar einer der besten Krimis. Intelligent, spannend, witzig und mit sehr sympathischen Protagonisten und Nebenfiguren. Absolut empfehlenswert!


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