Die Farbe der Leere

Ariadne Krimi Band 1187

Cynthia Webb

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Beschreibung

Ein Fall, den man persönlich nimmt …

Die Detectives Russo und Malone machen Überstunden und verbringen schlaflose Nächte: In der Bronx hat sich ein Serienmörder auf halbwüchsige Jungs spezialisiert. Katherine McDonald, Behördenanwältin für Inobhutnahmen, soll bei der Ermittlung helfen.
Wie beschädigt muss man sein, um Katherines Job zu machen? Die Burn-out-Rate ist gigantisch. Aber jemand muss es tun, und die eigensinnige Juristin hat den nötigen Zynismus. Diese Ermittlung allerdings nimmt sie persönlich, denn das dritte Opfer war ein Junge, den sie kannte …

Cynthia Webb hat einen Master in Literarischem Schreiben, ist Staatsanwältin und war viele Jahre lang (wie Katherine McDonald) für die New Yorker Behörde ACS tätig. Anschliessend lehrte sie als Dozentin an der bilingualen Deutschen Schule New York. Momentan studiert sie Educational Leadership (Bildungsmanagement & -innovation) am Teachers College der Columbia University. Sie hat drei mittlerweile erwachsene Kinder und lebt zurzeit an der Upper West Side in Manhattan. 'Die Farbe der Leere' ist ihr zweiter Roman. Ihr erster Krimi 'Florida Blues' wurde gleich nach Erscheinen für den Lambda Literary Award nominiert.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum September 2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86754-187-9
Verlag Argument Verlag mit Ariadne
Maße (L/B/H) 18.3/11.8/2 cm
Gewicht 258 g
Originaltitel The Colour of Emptiness
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Else Laudan, B. Szelinski

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Kundenbewertungen

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Bitter realistisch, lakonisch trocken - eine unbedingt lesenswerte Anklage in Kriminalroman-Verpackung
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 27.03.2012

Auf den ersten Blick nur ein x-beliebiger New York-Thriller, der durch den pinken Schriftzug besonders die weibliche Leserschaft ansprechen soll, belehrt uns "Die Farbe der Leere" schnell eines Besseren. Schon das vorangehende Zitat Rosa Luxemburgs zeigt deutlich, dass es sich bei Webbs zweitem Krimi nicht um Mainstream-Fastfood... Auf den ersten Blick nur ein x-beliebiger New York-Thriller, der durch den pinken Schriftzug besonders die weibliche Leserschaft ansprechen soll, belehrt uns "Die Farbe der Leere" schnell eines Besseren. Schon das vorangehende Zitat Rosa Luxemburgs zeigt deutlich, dass es sich bei Webbs zweitem Krimi nicht um Mainstream-Fastfood handelt, sondern sich die Autorin neben der Unterhaltung in erster Linie der Authentizität verplichtet hat. Und authentisch, ja, erschütternd realistisch gar, ist dieses Buch. Kein Wunder, trägt die Hauptprotagonistin doch viele Züge ihrer Erschafferin in sich. Das Thema, Kindesmissbrauch und seine Folgen, geht durch die lakonisch, trockene Erzählweise noch mehr an die Nieren. Das Leid ist uns näher, als man es sonst von amerikanischen Thrillern gewöhnt ist. Bei all dieser Erzählgewandheit sieht man Webb dann sogar den ein oder anderen Logikfehler gegen Ende nach. Insgesamt kein hochspannender Reißer, aber ein Buch, dessen leise, nüchterne Töne tiefer gehen, als die Mord- und Totschlagorgien der Genre-Konkurrenz.


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