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Max und Moritz

Nachw. v. Willi Huntemann

Reclams Universal-Bibliothek Band 18218

Die vergnüglichen Schandtaten der beiden Tunichtgute bei Reclam zum allerkleinsten Preis: 30 Cent pro Streich, sieben davon gibt's, und als Draufgabe ein Nachwort von Willi Huntemann, das die erstaunliche Geschichte des berühmten Werks aufrollt.

Rezension
"Die für den ersten Anblick ganz harmlos und belustigend erscheinende Caricaturen in Max und Moritz von W. Busch sind eins von den äusserst gefährlichen Giften, welche die heutige Jugend, wie man überall klagt, so naseweis, unbotmässig und frivol machen." (Kritiker, 1883)
Portrait
Wilhelm Busch, 15. 4. 1832 Wiedensahl bei Hannover - 9. 1. 1908 Mechtshausen bei Seesen. Der Sohn eines Krämers brach das 1847 in Hannover begonnene Maschinenbaustudium 1851 ab und schrieb sich stattdessen an der Düsseldorfer Kunstakademie ein. 1852-53 setzte er das Studium in Antwerpen fort, 1854 wechselte er - nach einer durch Krankheit und Selbstzweifel bedingten Unterbrechung - nach München. Hier blieb er bis 1868, unterbrochen von längeren Aufenthalten in Wiedensahl und Wolfenbüttel. Von 1869 bis 1872 wohnte er, freundschaftlich verbunden mit der Bankiersgattin Johanna Kessler, in Frankfurt a. M. Danach lebte er mit seiner Schwester in Wiedensahl, bis er 1898 zu seinem Neffen nach Mechtshausen zog. Während er sich als Maler nicht durchsetzen konnte - annähernd 1000 meist kleinere Ölgemälde sind gleichwohl erhalten -, erregte sein Talent als Zeichner und Karikaturist die Aufmerksamkeit des Verlegers der humoristischen Zeitschrift Fliegende Blätter; 1859 erschienen hier und in den Münchener Bilderbogen seine ersten Arbeiten. Mit Max und Moritz (1865) begann die Zeit der eigenständigen grossen Bildergeschichten, die die Tradition des komischen Epos aufnahmen und mit ihrer Satire zunächst indirekt, dann auch direkt auf das Bürgertum v. a. der Gründerzeit zielten. B.s pessimistische Grundtendenz, die Provokation durch das Grausame und Groteske standen seinem Erfolg nicht im Weg; sie wurden, nicht zuletzt auf Grund ihrer saloppen Sprachform mit Zitaten für alle Lebenslagen, als Humor missverstanden. Auch als Lyriker, von Heine beein¿usst, zeigte sich B. als Virtuose der Sprache. In den späteren Lebensjahren entstand autobiographische und dichterische Prosa. In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 64
Erscheinungsdatum 01.08.2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018218-5
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14.7/9.5/0.7 cm
Gewicht 36 g
Abbildungen mit zahlreichen Illustrationen 15 cm
Verkaufsrang 85249
Buch (Taschenbuch)
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Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören, lesen! …
von Buechermaxe aus München am 07.11.2005

Die Bubengeschichte in sieben Streichen von Wilhelm Busch ist eines der bedeutendsten, jedenfalls bekanntesten Werke der deutschen Literatur, hier in einer kleinen, sehr übersichtlichen Ausgabe, die keine Wünsche offen lässt. Sie eignet sich sehr für das kleine Geschenk zwischendurch, egal ob für Kinder oder Erwachsene. Bei erst... Die Bubengeschichte in sieben Streichen von Wilhelm Busch ist eines der bedeutendsten, jedenfalls bekanntesten Werke der deutschen Literatur, hier in einer kleinen, sehr übersichtlichen Ausgabe, die keine Wünsche offen lässt. Sie eignet sich sehr für das kleine Geschenk zwischendurch, egal ob für Kinder oder Erwachsene. Bei ersteren kann man die eingefügten, von Wilhelm Busch stammenden Bilder auch selber ausmalen (lassen), ein gefundener Gewinn für jedes Kind, manchmal sogar für ein erwachsenes Kind. Und die Verse und Reime von Wilhelm Busch sind einfach unüberholt.