Meine Filiale

Endlich ohne Alkohol

Der einfache Weg mit Allen Carrs Erfolgsmethode

Allen Carr

(4)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 14.90
Fr. 14.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Erscheint in neuer Auflage,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Erscheint in neuer Auflage
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i

Weitere Formate

Taschenbuch

ab Fr. 14.90

Accordion öffnen
  • Endlich ohne Alkohol

    Goldmann

    Erscheint in neuer Auflage

    Fr. 14.90

    Goldmann
  • Endlich ohne Alkohol!

    Goldmann

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 17.90

    Goldmann

eBook (ePUB)

Fr. 11.90

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

Fr. 16.90

Accordion öffnen
  • Endlich ohne Alkohol!

    2 CD (2014)

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 16.90

    2 CD (2014)

Hörbuch-Download

ab Fr. 8.90

Accordion öffnen

Beschreibung

Hier ein Gläschen im Büro, da ein Gläschen auf der Party - die Grenze zwischen geselligem Genuss und zerstörerischer Abhängigkeit ist fliessend. Allen Carr, der mit seiner sensationellen Selbsthilfemethode schon Millionen Menschen von ihrer Nikotinsucht befreit hat, weist einen einfachen Weg, vom Alkohol loszukommen. Sofort, dauerhaft und ohne Entzugserscheinungen oder übermenschliche Willensanstrengung. Schritt für Schritt holt Carr auch jene aus der Alkoholfalle, die schon mehrere gescheiterte Versuche hinter sich haben.

Machen Sie sich bewusst, dass Sie die Sucht kontrollieren und nicht umgekehrt. ... Und vor allem: Geniessen Sie das Leben!

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 191
Erscheinungsdatum Mai 2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-16503-2
Reihe Mosaik
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18.3/12.6/1.7 cm
Gewicht 184 g
Originaltitel Allen Carr's Easyway To Control Alcohol
Übersetzer Gabriele Zelisko
Verkaufsrang 16051

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
3
1
0
0
0

Ein Bier geht noch!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

"Ich trinke nur wenn ich ausgehe, nur am Wochenende, nur in Gesellschaft, nur zum Essen ein Gläschen, nur zum Einschlafen, nur zu guter Musik,..." Jeder, der hin und wieder Alkohol trinkt, wird mit einem oder mehreren der oben genannten Punkte übereinstimmen. Natürlich haben wir alle auch kein Alkoholproblem, schließlich wurden ... "Ich trinke nur wenn ich ausgehe, nur am Wochenende, nur in Gesellschaft, nur zum Essen ein Gläschen, nur zum Einschlafen, nur zu guter Musik,..." Jeder, der hin und wieder Alkohol trinkt, wird mit einem oder mehreren der oben genannten Punkte übereinstimmen. Natürlich haben wir alle auch kein Alkoholproblem, schließlich wurden wir von klein auf so konditioniert, dass hier ein Bier mit Freunden oder dort ein Gläschen Wein zum guten Essen einfach dazugehören. Selbst wenn ich mir nur am Wochenende einen hinter die Binde kippe kann man doch nicht von einem Problem, oder gar von einer Sucht reden? Oder? Unter Sucht verstehen wir alle etwas anderes. Und außerdem kann ich ja, wenn ich will, eh jederzeit aufhören oder darauf verzichten. Warum wollen aber nur so wenige Menschen auf ihre Gewohnheitsdrinks verzichten? Allen Carr geht der Frage nach und regt auf alle Fälle zum Nachdenken an. Ich hab das Buch verschlungen wie sonst vielleicht nur ein kühles Bier. Und es hat etwas in mir bewirkt. Ich hab zum Nachdenken begonnen. Und dieses Nachdenken kann oft der Auslöser in eine bessere Zukunft sein. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der Alkohol trinkt. Es ist dabei völlig egal, ob man sich als Gewohnheits-, Genuss-, Gelegenheitstrinker oder gar als Alkoholiker sehen mag - dieses Buch hat meine Sichtweise auf die Droge Alkohol auf jeden Fall verändert. Mit Allen Carrs Methode muss auf Nichts verzichtet werden, ganz im Gegenteil, man soll dazugewinnen. Was auch immer man aus dem Gelernten macht, bleibt jedem selbst überlassen. Fakt ist, dass ich das Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann!

Tolles Buch!
von Soraya aus Frankfurt am 26.08.2012

Nach den Rezensionen, die ich hier gelesen hatte, war ich sehr skeptisch, ob mir das Buch helfen würde. Von Allen Carr hatte ich bisher noch kein Buch gelesen, was einerseits den Effekt durchs Buch bei mir wahrscheinlich verstärkt hat, andererseits ist Allen Carrs Buch tatsächlich eine "Gehirnwäsche", auf die man sich erst einma... Nach den Rezensionen, die ich hier gelesen hatte, war ich sehr skeptisch, ob mir das Buch helfen würde. Von Allen Carr hatte ich bisher noch kein Buch gelesen, was einerseits den Effekt durchs Buch bei mir wahrscheinlich verstärkt hat, andererseits ist Allen Carrs Buch tatsächlich eine "Gehirnwäsche", auf die man sich erst einmal einlassen muss! Ich persönlich kann nur sagen, dass man an das Buch so unvoreingenommen wie möglich ran gehen sollte, gleichzeitig selbst kritisch alles in Frage stellen und für sich prüfen sollte. Dann kann es ungeahnte Effekte haben. Vielen Dank and Allen Carr - R.I.P.

Versuchen Sie's / Beurteilung vom 8.9.10
von einer Kundin/einem Kunden aus Solingen am 10.09.2010

Ich kann mich der Beurteilung aus Hamburg (von 2003) nur voll und ganz anschließen und sage "Endlich ohne Alkohol" ist nicht ganz so überzeugend wie "Endlich Nichtraucher", dessen DVD den Klickeffekt schlechthin gebracht hat und zwar so, daß man meinte sich sofort sicher zu sein. War (und ist immer noch, seit Jahren) einfach so.... Ich kann mich der Beurteilung aus Hamburg (von 2003) nur voll und ganz anschließen und sage "Endlich ohne Alkohol" ist nicht ganz so überzeugend wie "Endlich Nichtraucher", dessen DVD den Klickeffekt schlechthin gebracht hat und zwar so, daß man meinte sich sofort sicher zu sein. War (und ist immer noch, seit Jahren) einfach so. Bei "Endlich ohne Alkohol" habe ich zwar auch aufgehört, lasse aber vom Gefühl her, für die Zukunft erst mal alles offen. Abwarten - aber eine gute Möglichkeit bietet das Büchlein schon. Ein Dank an Allen Carr !

  • Artikelbild-0
  • Weg vom Alkohol - einfach und sofort
    Mehr als 17 Jahre sind vergangen, seit ich beweisen konnte, dass jeder Raucher auf einfache Weise mit dem Rauchen aufhören kann. Aber es gibt immer noch Millionen von Rauchern, die noch nie von Allen Carrs Erfolgsmethode gehört haben. Von daher gesehen, dürfte es gar nicht so leicht sein, Sie davon zu überzeugen, dass jeder sein Alkoholproblem einfach, mit sofortiger Wirkung und auf Dauer in den Griff bekommen kann. Vielleicht haben Sie Angst, Alkoholiker zu werden. Oder Sie vermuten, schon einer zu sein. Vielleicht zählen Sie sich schon mit Gewissheit dazu. Wie auch immer die individuelle Situation aussieht, es dient der Sache nicht, wenn die Anonymen Alkoholiker, jene Vereinigung, die als die führende Autorität auf diesem Gebiet angesehen wird, kategorisch behaupten:
    Alkohol ist eine Krankheit, gegen die es kein Mittel gibt!

    Leider bejahen viele herausragende Vertreter der Medizin, die Medien und die Gesellschaft diese Frage. Die Überzeugung, gegen Alkoholismus gäbe es kein Mittel, hat sich so tief in das Bewusstsein der Menschen eingegraben, dass ich es Ihnen nicht einmal verübele, wenn Sie dieses Buch überhaupt nicht lesen und jetzt gleich in den Abfall werfen. Aber ich bitte Sie inständig, tun Sie das nicht! Zahlreiche Ärzte teilen die Sichtweise der Anonymen Alkoholiker nicht. Doch leider vertreten nur verschwindend wenige dieser Mediziner ihre abweichende Meinung in der Öffentlichkeit, zum Beispiel im Fernsehen.
    Vielleicht sind Sie Mitglied bei den Anonymen Alkoholikern oder einer ähnlichen Organisation und stehen im 20. Jahr ihres Entzugs. In diesem Fall fragen Sie sich natürlich, wie ich dieses Buch so einer Vereinigung - der »Bruderschaft« - widmen kann und gleichzeitig gewissermassen als Einstieg den Grundpfeiler, auf dem die Philosophie der Anonymen Alkoholiker basiert, in Frage stelle. Es klingt jetzt etwas verwirrend, aber es hängt tatsächlich mit dem riesengrossen Respekt zusammen, den ich vor einer Organisation habe, die den Verstand und das nackte Leben Hunderttausender Alkoholiker gerettet hat. Sie ist ein Rettungsanker für tief verzweifelte Menschen, die ihre Arbeitsstelle, ihre Freunde und sogar ihr Heim und ihre Familie verloren haben und keinerlei Hoffnung oder Selbstachtung mehr besitzen. Die Anonymen Alkoholiker nehmen diese Menschen auf und unterstützen sie bedingungslos, ohne Unterscheidung von Rasse, Hautfarbe, Religion oder Weltanschauung. Und, was noch wichtiger ist, niemand wird verurteilt oder diskriminiert. Viele der Mitglieder kommen nach einem besonders schlechten Tag zu den Treffen. Zu Beginn der Zusammenkunft herrscht eine Atmosphäre, gegen die man sich im Wartezimmer eines Zahnarztes wie beim Kaffeeklatsch fühlt. Doch während jedes Mitglied seinen Kummer ablädt, verändert sich die Stimmung, es wird immer häufiger gelacht und schliesslich fühlt man sich tatsächlich wie bei einem netten Fest - ohne Alkohol.
    Ich bin nicht römisch-katholisch und weiss sehr gut, wie viele Menschen eine konfessionelle Prägung als heuchlerisch empfinden. Doch wie in allen solchen Konflikten hat die Medaille ganz gewiss zwei Seiten. Und darüber müssen wir hier nicht lange diskutieren. Für mich ist klar, dass es sehr tröstend sein muss, wenn man sich Kummer und Gewissensbisse von der Seele reden kann. Ist geteiltes Leid tatsächlich halbes Leid, muss es noch ungleich tröstlicher sein, seine Probleme mit den vielen anwesenden Menschen teilen zu können, die allesamt Mitgefühl empfinden, niemanden verurteilen und keine Busse auferlegen.
    Obwohl Alkoholismus das Hauptthema bei den Treffen ist, haben die Gespräche oft nichts direkt mit Alkohol zu tun, vielmehr geht es häufig um die alltäglichen Belastungen und Niederlagen, unter denen wir alle von Zeit zu Zeit leiden, egal, ob wir ein Alkoholproblem haben oder nicht. Die Unterstützung und Hilfe, die Trinkern von den Anonymen Alkoholikern geboten werden, beeindrucken mich ungemein. Und ich plädiere dafür, dass jemand eine Gruppe für »Alle Anonymen Probleme« gründet, die mit den Methoden der Anonymen Alkoholiker arbeitet. Ich bin davon überzeugt, wenn es solch eine Organisation gäbe, wären und würden viele Menschen gar nicht erst in die Alkoholfalle geraten.
    Zu den traurigen Begleitumständen des Alkoholismus gehört auch, dass er seine Opfer in der Regel mittellos macht. Reiche Menschen mit Alkoholproblemen können sich in ein Sanatorium flüchten, wenn sie mit der Situation nicht mehr zurecht kommen, doch für die grosse Mehrheit der Trinker sind die Anonymen Alkoholiker die einzig effektive Hilfe, die ihnen zugänglich ist. Warum also stelle ich das Fundament dieser Philosophie in Frage? Die Antwort:
    Die Philosophie von der »Unheilbarkeit« beruht auf einem Irrglauben!

    An den Treffen der Anonymen Alkoholiker bewundere ich am meisten, dass jeder Redner eine Bühne erhält, unerhörte Behauptungen von sich geben, andere Teilnehmer beleidigen und sich einer Sprache bedienen darf, die dem Spiess auf dem Kasernenhof die Röte ins Gesicht treiben würde, und das alles, ohne auch nur einmal unterbrochen zu werden oder sich rechtfertigen zu müssen. Man sollte jedes Regierungsmitglied dazu verpflichten, Treffen der Anonymen Alkoholiker zu besuchen, um von ihnen zu lernen, wie man eine Debatte führt.
    Ich weiss sehr wohl, welche Gefühle die oben stehende Behauptung bei Ihnen hervorruft. Sie reichen von Erleichterung über Verärgerung bis hin zu Angst und Ungläubigkeit. Ob Sie sich nun selbst für jemanden mit einem kleinen Alkoholproblem oder für einen eingeschworenen Trinker halten, für jemanden auf Entzug oder was auch immer, ich habe in jedem Fall nur gute Nachrichten für Sie. Ich bitte Sie lediglich darum, mir die gleiche Höflichkeit entgegenzubringen, mit der sie jedem anderen Redner bei einem Treffen der Anonymen Alkoholiker begegnen würden.
    Eines möchte ich hier klipp und klar sagen: Ganz gleich, was ich über die Anonymen Alkoholiker äussere, ich bin in keiner Weise gegen sie, und ich liege nicht im Streit mit ihnen. Für die meisten Alkoholiker sind sie die beste und einzige Hilfe, die ihnen zur Verfügung steht. Meine Kritik richtet sich lediglich gegen ihre Doktrin, dass es keine Heilung vom Alkoholismus gibt und der Entzug ein langer und schmerzvoller Prozess sein kann.
    Nehmen wir nun einmal an, es gäbe eine umfassende und kostengünstige Heilmethode, die jedem zugänglich ist, der ein Alkoholproblem hat, und die wie folgt wirkt:

    Sofort!
    Auf Dauer!
    Ohne Einsatz von Willenskraft!
    Ohne grosse Qualen oder Entzugserscheinungen!

    Vielleicht glauben Sie eher an Elfen als an die Existenz solch einer Methode. Aber ziehen Sie nur einmal kurz in Betracht, es könnte sie tatsächlich geben. Was glauben Sie, wie lange Alkohol noch eine Geissel der Menschheit wäre, wenn die Anonymen Alkoholiker diese Methode anwenden würden? Welcher vernünftige Mensch würde sie nicht nutzen? Wenn Sie ein Alkoholproblem hätten und dieses Buch böte Ihnen eine einfache Methode, um es loszuwerden, müssten Sie doch ziemlich borniert sein, es nicht zu lesen. Aber warum sollten Sie mir vertrauen? Das verlange ich nicht einmal von Ihnen. Im Gegenteil, ich erwarte Skepsis von Ihnen, denn es gehört zu den grundlegenden Voraussetzungen meiner Methode, dass Sie jede meiner Behauptungen in Frage stellen, und darüber hinaus auch alles im Zusammenhang mit Alkohol und Alkoholismus, was Sie bisher als unumstössliche Tatsache akzeptiert haben.

    Als ich zum ersten Mal verkündete, meine Methode würde jeden Raucher dazu bringen, ohne Probleme mit dem Rauchen aufzuhören, behandelten mich meine engsten Familienmitglieder und Freunde als nicht ganz zurechnungsfähig. Ihre Höflichkeit verbot es ihnen, mich direkt auszulachen, doch ihre Meinung, ich wäre Kandidat für die Klapsmühle, trat mehr als deutlich zu Tage. Darüber wunderte ich mich überhaupt nicht, denn schliesslich hatte ich vorher schon unzählige Male vergeblich versucht, mit dem Rauchen aufzuhören und diese Behauptung unmittelbar nach dem Ausdrücken meiner letzten Zigarette aufgestellt. Doch dieses Mal war es wirklich die letzte Zigarette. Meine Methode funktionierte!
    Heute halten mich Leute auf der Strasse an und bedanken sich, weil ich das Leben ihrer Mutter oder ihres Vaters, des Ehemannes oder manchmal auch ihr eigenes gerettet habe. Täglich erfahre ich aus Briefen, was für ein Genie ich sei, dass man mich zum Ritter schlagen sollte, heilig sprechen oder Ähnliches. Einmal schlug sogar jemand vor, man sollte mich zur königlichen Loge in Ascot akkreditieren, was meiner Meinung nach allerdings etwas zu weit ginge. Das ist mehr Lob, als ich verdiene. Wie alle grossen Entdeckungen war auch meine Methode eher ein Zufallsprodukt als eine geniale Erfindung. Manchmal ist mir der Respekt, der mir heute entgegengebracht wird, sogar peinlich. Aber ich wäre kein normaler Mensch, wenn mir der Zuspruch nicht auch schmeicheln würde. Um ehrlich zu sein, beziehe ich daraus auch Kraft, und niemals würde ich meinen guten Ruf durch Behauptungen aufs Spiel setzen, hinter denen ich nicht voll und ganz stehe.
    Wenn Sie bis hierher aufmerksam gelesen haben, fragen Sie sich vielleicht:

    »Wenn Allen Carrs Methode so eine magische Wirkung besitzt, wie er behauptet, warum wird sie dann nicht von den Anonymen Alkoholikern, von Nichtraucherkampagnen, von Medizinern und so weiter angewendet? In Anbetracht unserer modernen Kommunikationsmittel müsste sich die Nachricht von solch einer Kur doch bereits wie ein Lauffeuer über die ganze Welt verbreitet haben.«
    Diese Situation hat mich jahrelang frustriert, aber auch überrascht. All diese Organisationen sind gross und mächtig. Sie halten sich nicht nur selbst für die Experten, sondern werden auch von der Regierung, von den Medien und der Gesellschaft im Allgemeinen voll akzeptiert. Und ihnen stehen immense öffentliche Mittel oder Spenden zur Verfügung. Warum sollte also jemand auf die Stimme eines Einzelkämpfers hören, der praktisch allem widerspricht, was diese anerkannten Experten sagen? Haben Sie schon einmal die Meinung von Allen Carr gehört, wenn in den Medien das Thema Alkohol behandelt wird? Meist äussert sich irgendein Arzt oder Psychologe oder der neueste Star, der eben aus einer »Gesundheitsfarm« entlassen worden ist, und jeder betet dieselben falschen Annahmen herunter, wie wir sie seit Jahren hören.
    Die US-Regierung ernannte vor kurzem einen »Drogen-Zaren«. Wen suchte man sich dafür aus? Einen Polizisten! Hat die Prohibition in den USA das Alkoholproblem gelöst? Im Gegenteil, sie schuf ein ganz anderes Problem: das organisierte Verbrechen! Welches dieser beiden Probleme konnte die Polizei lösen? Bisher keines! Der Name solch eines »Zaren« spielt keine Rolle, er könnte Meier oder Müller heissen, am besten wäre eigentlich: Don Quijote.
    Fragen Sie sich lieber, warum Menschen um die halbe Welt fliegen, um diesen relativ unbedeutenden, einsamen Einzelkämpfer aufzusuchen, der keinerlei medizinische Ausbildung besitzt und nicht einmal für seine Methode wirbt, und warum er heute in weiten Kreisen als der weltweit führende Experte zu diesem Thema gilt. Es gibt auf diese Frage nur eine einzige, simple Antwort:

    Meine Methode wirkt!

    Ja, auch wenn Sie nun vielleicht den Eindruck gewonnen haben, die etablierte Medizin lehne meine Methode grundsätzlich ab. Zu Beginn betrachtete man mich tatsächlich als Quacksalber oder Scharlatan, doch, und das wird Sie möglicherweise überraschen, heute sind die Mediziner die am stärksten vertretene Berufsgruppe in unseren Kursen. Und wir werden am häufigsten von Ärzten und Krankenschwestern weiter empfohlen. Die Medizin ist ein ausgesprochen verantwortungsvoller Arbeitsbereich und mit sehr viel Stress verbunden. Von daher sind die Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, auch viel stärker gefährdet, in eine Drogenfalle zu geraten als der Bevölkerungsdurchschnitt, nicht zuletzt auch, weil sie sich sehr leicht Zugang zu Drogen verschaffen können.
    Doch selbst wenn ein Arzt für Allgemeinmedizin meine Methode anwenden wollte, wäre das für ihn ein ziemlicher Aufwand. Eine Sitzung erfordert mindestens sechs Stunden Zeit, und die Ausbildung zum Trainer dauert ein Jahr. Bei vielen Organisationen, die sich um die Entwöhnung von Alkoholikern oder Rauchern bemühen, handelt es sich um gemeinnützige Einrichtungen, die von engagierten Laien getragen werden, von denen die meisten solche Probleme noch nie am eigenen Leib verspürt haben. Und deren Rat besteht sehr oft aus den bekannten Platitüden, mit denen vielleicht auch Sie schon gescheitert sind. Doch die Mitglieder der Anonymen Alkoholiker, die alle selbst schon einmal ganz unten waren, bringen meiner Meinung nach die notwendige Erfahrung, einschlägiges Wissen, Motivation und Hingabe mit.
    Heisst das nun, meine Methode funktioniert nicht ohne Mitwirkung einer Organisation wie den Anonymen Alkoholikern? Nein, das heisst es nicht. In unsere Kurse kommen Menschen in den unterschiedlichsten Stadien der Verzweiflung und in der Überzeugung, sie müssten Wochen, Monate oder sogar Jahre geistiger und körperlicher Qualen durchstehen, um frei zu werden. Sollten sie mit viel Glück tatsächlich Erfolg haben, würden sie nie mehr den gleichen Spass beim Ausgehen haben, mit Stress nicht mehr zurechtkommen und den Rest ihres Lebens immer wieder gegen die Versuchung ankämpfen müssen. Sechs Stunden später verlassen sie unsere Räume. Mehr als 90 Prozent von ihnen gehen in Euphorie, sind völlig von ihrem Problem kuriert und sofort davon überzeugt, dass sie in Zukunft mehr Spass in einer geselligen Runde haben werden und besser gegen Stress gerüstet sind. Nun werden Sie sagen:

    »Halt. Können wir hier mal ein Pause einlegen? Ich habe meinen Körper 30 Jahre lang mit Alkohol missbraucht. Bitte beleidigen Sie meine Intelligenz nicht. Davon kann ich mich doch unmöglich in sechs Stunden erholen.«

    Ich habe ja nicht behauptet, Sie werden sich in sechs Stunden erholt haben. Ich habe behauptet, Sie können in sechs Stunden von Ihrem Problem kuriert werden. Im Ansatz lässt es sich mit den Zahnschmerzen vergleichen, unter denen man wochenlang ununterbrochen leidet und die wie durch ein Wunder aufhören, sobald man den Mut aufbringt, zum Zahnarzt zu gehen. Diese Erfahrung hat fast jeder schon einmal gemacht. Vielleicht kennen Sie auch den Gesichtsausdruck, mit dem solche Patienten zum Zahnarzt kommen und mit welcher Mühe sie sich das Lächeln verkneifen müssen, wenn sie wieder gehen? Zahnschmerzen lassen sich sofort abstellen, indem der Zahn eine Füllung erhält oder gezogen wird. Doch die Erholung dauert länger. Vermutlich schmerzt das Zahnfleisch noch ein paar Tage. Doch das spielt letztlich keine Rolle. Wenn man die Zahnarztpraxis verlässt, fühlt man sich grossartig, vor allem durch die Gewissheit, dass dieses Problem ein für alle Mal gelöst ist.
    Das gilt für jede Art von Problemen, ganz gleich, ob es sich um physische oder mentale handelt: Sobald Sie die Lösung kennen, fühlen Sie sich pudelwohl. Und je grösser das Problem war, je länger es Ihnen zu schaffen gemacht hat und je stärker Sie davon überzeugt waren, es kann keine Lösung geben, um so euphorischer fühlen Sie sich, wenn Sie doch eine gefunden haben. Ihr nächster Einwand:

    »Aber sicher kann es für ein so langwieriges und ausgesprochen vielschichtiges Problem wie Alkoholismus keine schnelle Lösung geben. Oder doch?«

    Stellen Sie sich vor, Sie sitzen eingeschlossen in einer Zelle, deren Tür mit einem Zahlenschloss verriegelt ist. Sie könnten sich Jahre damit beschäftigen, die richtige Kombination zu finden, und vielleicht niemals Erfolg haben. Doch wenn ich Ihnen die Kombination verriete, würden Sie einfach, schnell und auf Dauer die Freiheit erlangen. Nun fragen Sie gewiss:

    »Kann man das wirklich mit Alkoholismus vergleichen?«

    Und ob man das kann, und meine Methode ist der Schlüssel zur Freiheit.

    Ist dieses Buch nur eine Werbemassnahme für Allen Carrs Kurse? Nein! Es arbeitet mit genau der gleichen Methode und ist absolut umfassend. Die Kurse und das Buch sind lediglich verschiedene Medien, um ein und dieselbe Methode zu vermitteln. Die Kurse haben den Vorteil, dass man Fragen stellen und einzelne Punkte mit einem ausgebildeten Trainer diskutieren kann. Mit einem Buch geht das nicht, und das empfinden manche Menschen als frustrierend. Der Trainer erkennt auch, wenn Sie einen wichtigen Punkt nicht genügend beachten. Das kann ein Buch natürlich nicht leisten.
    Ich habe behauptet, die Methode wirkt sofort. Das heisst, sofort, nachdem Sie das Programm vollständig durchgeführt haben. Ein Kurs bei uns besteht in der Regel aus einer einzigen Sitzung, die ungefähr sechs Stunden dauert. Beim Buch dauert es die Zeit, die Sie benötigen, bis Sie es vollständig gelesen haben. Das Buch ist billiger, und Sie können es zur Hand nehmen, wann immer Sie Lust dazu haben. Der letzte Punkt kann allerdings auch ein Nachteil sein.