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Friedrich Carl von Savigny

Leben und Wirken (1779-1861)


Savigny, 1779 - 1861, Kant, Goethe, Napoleon, Leipziger Völkerschlacht, Dampfschiff, Telegraph und Eisenbahn – spannender könnte die Epoche kaum sein. Überall beginnt der Umbruch in unsere Moderne: die Philosophie betreibt eine globale „Revolution des Geistes“, Klassik, Romantik und Neuhumanismus verabschieden das autoritäre französische Bildungsmuster. Politisch blicken alle gebannt auf Frankreichs Revolutionen. Neue Gesetzbücher und die ersten Verfassungen werden erstritten. Die Menschen emanzipieren sich. Die industrielle Revolution verändert die Lebensbedingungen von Grund auf. Mobilisierung überall. Mitten in dieser Dynamik lebte und wirkte Friedrich Carl von Savigny, geprägt von seiner Zeit und sie prägend. Er war ihr berühmtester Jurist und Rechtslehrer, einer der besten Kenner der europäischen Traditionen, über 30 Jahre gesuchter Berater und einflussreicher preussischer Staatsrat, Berliner Reformminister für Gesetzgebung. Als juristischer Klassiker, Romantiker und Kenner der Philosophie wirkte er weit über die Jurisprudenz und seine Zeit hinaus. Kurz: Savigny war einer der entscheidenden Mitbegründer unserer Moderne. Sein Leben und Wirken ist Gegenstand des Buches von Joachim Rückert.

Portrait

Joachim Rückert ist Professor am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Frankfurt am Main.

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  • Einleitung

    1. Kapitel: Geheimnisumrankte Geburt und Jugend
    Geburt und Elternhaus
    Kindheit in Danzig – eine Spurensuche
    Zur See

    2. Kapitel: Kommunist und Gefangener der Gestapo 2
    Entscheidung für die Kommunistische Partei
    Illegale Parteiarbeit
    In Spanien
    Auf der Flucht
    In den Fängen der Gestapo

    3. Kapitel: Auschwitz und Buchenwald
    Einlieferung in Auschwitz und Einsatz in Buna-Monowitz
    Als Funktionshäftling im Widerstand?
    Wilhelm Boger
    Ein Nebengleis: Wer war Frau Novotny?
    Exkurs: Wie sich Österreich seiner Vergangenheit stellt
    Der „Zigeunerbaron“: Diamanski im „Zigeunerlager“
    Die „Liquidierung“ des „Zigeunerlagers“
    Diamanski in der Schilderung von „Zigeunern“
    Überleben in Auschwitz
    Buchenwald

    4. Kapitel: Hoffnung auf ein besseres Leben in der SBZ/DDR
    Wieder in Freiheit. Erste Station: Bad Tölz
    Zweite Station: Trohe bei Giessen und Offenbach
    Deutschland zwischen 1945 und 1953
    Als „Opfer des Faschismus“ in der SBZ/DDR
    Beruflicher Werdegang und Leben in der SBZ/DDR
    Zwischen den Stühlen: Im Räderwerk politischer
    Auseinandersetzungen
    Flucht

    5. Kapitel: Im Dschungel von Spionage und Gegenspionage
    Kooperation und Konflikt mit Geheimdiensten der USA und der BRD
    Verfolgung durch den DDR-Staatssicherheitsdienst

    6. Kapitel: Leben in der Bundesrepublik
    Kampf um „Wiedergutmachung“
    Berufliche Tätigkeit und indirekte Begegnung mit dem Geheimdienst
    Ein Nebengleis: Der Fall Sabine Diethelm-Bauer
    Im „Auschwitz-Prozess“
    Und noch einmal: Staatssicherheitsdienst
    Letzte Lebensjahre

    7. Kapitel: Hermann Diamanski, die Erinnerung und die Geschichte
    Abkürzungsverzeichnis
    Quellen- und Literaturverzeichnis
    Personenregister
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 300
Erscheinungsdatum 13.12.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-412-20812-7
Verlag Böhlau Verlag
Maße (L/B/H) 21/15.5/21 cm
Gewicht 795 g
Abbildungen Ca. 20 schwarzweisse Abbildungen
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 68.90
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