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Erklärt Pereira

Eine Zeugenaussage. Mit e. Nachbemerk. d. Autors zur zehnten Aufl. d. italien. Ausg.

(7)
Lissabon im Sommer 1938 unter faschistischer Diktatur. Im Nachbarland Spanien tobt der Bürgerkrieg, das Deutsche Reich rüstet auf. In diesem Sommer verändert sich das Leben des unpolitischen, zurückgezogen lebenden Kulturredakteurs Pereira mit dem Augenblick, als er dem jungen Widerstandskämpfer Monteiro Rossi begegnet. In ihm erkennt Pereira das Abbild der eigenen verschütteten Ideale. Er lässt sich aus seiner Lethargie herausreissen und ist bereit zu handeln.
Portrait
Antonio Tabucchi, am 23. September 1943 in Vecchiano bei Pisa geboren, verstorben am 25. März 2012 in Lissabon, promovierte an der Universität Pisa in moderner Literatur. Er war Ordinarius für portugiesische Sprache und Literatur an der Universität Genua sowie Leiter des italienischen Kulturinstituts in Lissabon. Lehrtätigkeiten an den Universitäten Pisa und Siena. Er schrieb Romane und Kurzgeschichten, Essays und Bühnenstücke. Sein Werk wurde in mehr als 40 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Premio Campiello, dem Premio P.E.N. Club, dem Prix Médicis Etranger und dem Österreichischen Staatspreis für Literatur. Tabucchi war Mitglied und Mitbegründer des International Parliament of Writers.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 212
Erscheinungsdatum 01.10.1997
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-12424-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,1/1,5 cm
Gewicht 192 g
Originaltitel Sostiene Pereira
Auflage 18. Auflage
Übersetzer Karin Fleischanderl
Verkaufsrang 33.879
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Es ist nie zu spät, für etwas einzustehen...
von einer Kundin/einem Kunden am 30.06.2018

Der verwitwete Feuilletonredakteur Dr. Pereira führt im Portugal der 30er-Jahre ein eher stilles, zurückgezogenes Dasein im Schatten der heraufziehenden Salazar-Diktatur. Die dunklen Zeichen seiner Zeit sucht er geflissentlich zu ignorieren, widmet sich stattdessen der Zwiesprache mit seiner verstorbenen Frau sowie abseitigen Literaturstudien und hebt ansonsten tunlichst nicht den Blick über... Der verwitwete Feuilletonredakteur Dr. Pereira führt im Portugal der 30er-Jahre ein eher stilles, zurückgezogenes Dasein im Schatten der heraufziehenden Salazar-Diktatur. Die dunklen Zeichen seiner Zeit sucht er geflissentlich zu ignorieren, widmet sich stattdessen der Zwiesprache mit seiner verstorbenen Frau sowie abseitigen Literaturstudien und hebt ansonsten tunlichst nicht den Blick über den Omelette-beladenen Tellerrand. Dies ändert sich durch die Bekanntschaft mit einem jungen, politisch engagierten Journalisten und dessen Freundin; unverhofft und Schritt für Schritt sieht sich Pereira gezwungen, sei inneres Refugium zu verlassen und Stellung zu beziehen. Der im Stile einer protokollierten Aussage verfasste Roman war der wohl größte Erfolg des italienischen Schriftstellers Antonio Tabucchi (1943-2012). Mag er auch die Rezensenten zum Zeitpunkt des Erscheinens gespalten haben, für mich stand dies` Buch am Anfang meines Buchhändlerlebens und nimmt schon allein deswegen eine besondere Stellung in meiner persönlichen Lesegeschichte ein. Und auch nach Jahr und Tag ist es mir noch immer in bester Erinnerung und bleibt allemal eine Leseempfehlung für all jene wert, die es noch nicht kennen. Ein aufrichtiges, zeitloses Plädoyer dafür, die Zeitläufte nicht einfach so vorbeifließen zu lassen, sondern ggf. aufzustehen, EINzustehen, sich einzubringen. Von daher zur Zeit (Stand 2018) wieder alarmierend aktuell...

von einer Kundin/einem Kunden am 19.02.2018
Bewertet: anderes Format

Ein Jornalist in der Salazarzeit in Portugal, der wenig darüber weiß, was eigentlich in der Welt vor sich ging. Als Herr Rossi in sein Leben tritt, verändert sich jedoch alles.

von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Kann man sich aus der Politik heraushalten? Ist es möglich, einfach keine Stellung zu beziehen? Der Titelheld versucht es und scheitert gnadenlos.