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Selbstbetrachtungen

Übertr., Einl. u. Anm. v. Albert Wittstock

Reclam Universal-Bibliothek Band 1241

Der römische Kaiser Marc Aurel (121 n.Chr.-180 n.Chr.) ging vor allem als Philosoph in die Nachwelt ein. Dies ist besonders auf die "Selbstbetrachtungen" zurückzuführen: Daraus spricht ein hoher und empfindlicher Geist, der in schonungsloser Offenheit sein eigenes Ich befragt und mit resignierendem Schwermut antwortet.
Die Schrift "an sich selbst" verfasste er als ernster Anhänger der stoischen Philosophie in griechischer Sprache. Sie gibt Zeugnis von seinem Wissen von der Vergänglichkeit alles Irdischen und der Gleichheit aller Freien.
Portrait
Marc Aurel, geboren 121 n. Chr. in Rom. Ab 161 n. Chr. war er Kaiser des Römischen Reiches, das er in unaufhörlichen Kriegen vor dem Zusammenbruch bewahren musste. Seine Selbstbetrachtungen sind deutlich von der Philosophie der Stoa beeinflusst. Er starb 180 n. Chr. im Feldlager in Vindobona bei Wien.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 188
Erscheinungsdatum 01.01.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-001241-3
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 14.7/9.8/1.2 cm
Gewicht 102 g
Übersetzer Albert Wittstock
Verkaufsrang 10036
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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zeitlos und tiefsinnig
von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2018

das Werk hat fast zweitausend Jahre auf dem Buckel und könnte dennoch nicht aktueller sein. dieses Buch lädt zum Nachdenken über die Vergänglichkeit und den Sinn des Lebens ein. an der Übersetzung habe ich auch absolut nichts zu bemängeln.

Der letzte Stoiker
von Zitronenblau am 28.08.2009

Der Philosophenkönig Marc Aurel schrieb seine Selbstbekenntnisse nieder - ganz in der Philosophie der Stoa. Stoa will erziehen: vor allem zur Selbstbeherrschung, zur Gelassenheit und zur Weisheit. Sie ist (hier) eine ethische Philosophie, die das Gute und die Vernuft im Individuum wecken und gestalten will. Alles ist Eins und in... Der Philosophenkönig Marc Aurel schrieb seine Selbstbekenntnisse nieder - ganz in der Philosophie der Stoa. Stoa will erziehen: vor allem zur Selbstbeherrschung, zur Gelassenheit und zur Weisheit. Sie ist (hier) eine ethische Philosophie, die das Gute und die Vernuft im Individuum wecken und gestalten will. Alles ist Eins und in Ordnung - so auch das Individuum mit seiner Umwelt. Aurel repetiert seine Aussagen und Aphorismen, mitunter sind die sehr simpel, dennoch aber nicht unbedingt tief. Oftmals erkenne ich einen ganzheitlichen bzw. göttlich-weltheitlichen Determinismus, den ich persönlich ablehne - da dieses Absolutum übrigens auch im Widerspruch zu Aurels eigener (ungefähren) These steht, dass jedem die Möglichkeit zur Selbstüberwindung immanent sei. Ganz lesenswert, für Menschen, die sich mit der stoischen Lehre auseinandersetzen wollen, ansonsten gibt es in der Weltliteratur m.E. interessantere Literatur (z.B. Montaigne, der auch anfangs Stoiker war, später aber zum Skeptizismus übertrat).