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Tschick

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Jugendbuch

Wolfgang Herrndorf

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Beschreibung

Zwei Jungs. Ein geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland.
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Assi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.

Reingelesen: »Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte."Ah", sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. "Macht das Spaß?"«

Man lacht viel, wenn man Tschick liest, aber ebenso oft ist man gerührt, gelegentlich zu Tränen. Tschick ist ein Buch, das einen Erwachsenen rundum glücklich macht und das man den Altersgenossen seiner Helden jederzeit schenken kann.

Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren und 2013 in Berlin gestorben, hat ursprünglich Malerei studiert. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern», 2007 der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtels». Es folgten die Romane «Tschick» (2010), «Sand» (2011), ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, sowie posthum das Tagebuch «Arbeit und Struktur» (2013) und der unvollendete Roman «Bilder deiner grossen Liebe» (2014).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.03.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25635-6
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19.1/11.7/2 cm
Gewicht 206 g
Auflage 84. Auflage

Kundenbewertungen

Durchschnitt
215 Bewertungen
Übersicht
143
52
12
3
5

Absolute Katastrophe
von einer Kundin/einem Kunden aus Ulm am 24.02.2021

Die Handlung im Buch ist unrealistisch, belanglos und langweilig. Aber voll mit unwürdigen Ausdrücken und man findet die Beschreibungen von sexuellen Handlungen. Für unter 15-jährige nicht geeignet. Dieses Werk als Bildungsroman zu bezeichnen ist eine Schande.

Ich mochte das Buch nicht so
von einer Kundin/einem Kunden aus Fulda am 30.11.2020

Wir mussten es damals, wie so ziemlich jeder zu der Zeit, in der Schule lesen. Mir hat es nicht gefallen, da es zu sehr versucht, sich in die Gedankenwelt von Teenagern einzufinden und deren Ausdrucksweise nachzuempfinden. Dabei aber so hart daneben liegt, dass man sich als Jugendlicher eher komplett falsch wahrgenommen und erst... Wir mussten es damals, wie so ziemlich jeder zu der Zeit, in der Schule lesen. Mir hat es nicht gefallen, da es zu sehr versucht, sich in die Gedankenwelt von Teenagern einzufinden und deren Ausdrucksweise nachzuempfinden. Dabei aber so hart daneben liegt, dass man sich als Jugendlicher eher komplett falsch wahrgenommen und erst recht unverstanden von der älteren Generation fühlt, wenn nicht sogar schon fast durch den Kakao gezogen. Die imitierte Jugendsprache ist auch teilweise nervig zu lesen. Man darf nicht so sprechen, man darf nicht so schreiben, aber lesen soll man es in der Schule trotzdem. Die Grundgeschichte an sich ist aber eine gute Idee. Außerdem ist der Autor, Gott hab ihn selig, ein herausragender Maler gewesen. Es lohnt sich, mal nach seinen Werken zu googeln.

Ein Roman meiner frühen Jugend
von einer Kundin/einem Kunden am 23.11.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Geschichte zweier Jungs, die mit einem gekauten Lade abhauen, wat ein wichtiger Teil meiner frühen Jugend. Leider höre ich von vielen sie hätten das Buch ich der Schule lesen musste und sie hätten es gehasst. Zu schade.


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