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Die Brüder Karamasow

Roman

Dostojewsksijs letzter grosser Roman

Die drei Söhne des lüsternen und närrischen alten Karamasow kehren in das Elternhaus zurück. Voll Hass und Verachtung wünschen sie seinen Tod herbei, und kurz danach wird der Vater tatsächlich ermordet aufgefunden. Alles deutet auf Dimitrij hin, den ältesten Sohn und Rivalen des Vaters bei der begehrenswerten Gruschenka. So beginnt die berühmte Kriminalgeschichte, die den Leser auf vielen Seiten- und Irrwegen immer tiefer in die Verstrickungen von Verbrechen und Schuld mit hineinzieht, und erst am Ende kommt die Auflösung. Doch im Mittelpunkt steht nicht das kriminelle Delikt als solches: es sind die tragischen Konflikte der Brüder, von denen jeder ein Lebensprinzip verkörpert, das in einem fortschreitenden Erkenntnisprozess infrage gestellt wird.

Rezension
"Es ist das unbestreitbare Verdienst Swetlana Geiers, erkannt zu haben, dass Dostojewskij ein 'akustischer Autor' ist, der seine Romane höchst modern als Stimmentheater entwirft." (Karl-Markus Gauss, Spectrum)
"Dostojewskij ist eine hervorragende Lektüre, wenn nicht jetzt, dann in einer nicht allzu fernen Zukunft, wenn man ... ihn rein literarisch auffassen und damit zum ersten mal überhaupt richtig lesen und verstehen wird." (Ossip Mandelstam, 1922)
Portrait
Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) zählt zu den bedeutendsten Dichtern der Weltliteratur. Er war der Sohn eines Armeearztes aus Moskau. Nach kurzer Tätigkeit als technischer Zeichner im Kriegsministerium wurde er freier Schriftsteller. Vier Jahre Zwangsarbeit als politischer Häftling und beständige Geldnot wegen seiner Spielleidenschaft zeichnen den unermüdlich Schaffenden. St. Petersburg wird die zweite Heimat dieses bedeutendsten russischen Realisten und Hauptschauplatz seiner berühmtesten Romane, die bis heute weltweit bewundert und gelesen werden.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 1072
Erscheinungsdatum 01.04.1998
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-12410-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12.1/3.9 cm
Gewicht 578 g
Originaltitel Bratja Karamasowy
Auflage 22. Auflage
Übersetzer Richard Hoffmann, Hans Ruoff
Verkaufsrang 29893
Buch (Taschenbuch)
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Fr. 23.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Und das Alles wegen dreitausend Rubel
von einer Kundin/einem Kunden aus Hürth am 20.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für dreitausend Rubel so in die Bredouille zu geraten und dafür angeblich den eigenen Vater umzubringen und die damit verbundene Schuld auf sich zu nehmen, dafür zeichnet sich Fjodor Dostojewski in seinem religiösen, philosophischen Roman „Die Brüder Karamasow“ verantwortlich. Der Eine, Dimitri, der angeblich wegen dreitausend R... Für dreitausend Rubel so in die Bredouille zu geraten und dafür angeblich den eigenen Vater umzubringen und die damit verbundene Schuld auf sich zu nehmen, dafür zeichnet sich Fjodor Dostojewski in seinem religiösen, philosophischen Roman „Die Brüder Karamasow“ verantwortlich. Der Eine, Dimitri, der angeblich wegen dreitausend Rubel seinen Vater umbringt, kommt in ein Straflager und seine beiden Brüder Iwan und Aljoscha – der bei den Starzen seine Heimat findet und sich im Leben schwer zurechtfindet, als der Oberste der Starzen stirbt und er das Kloster verlassen muss – nehmen ein Teil der Schuld auf sich. Wie schon in „Schuld und Sühne“ empfindet Fjodor Dostojewski es so, dass wenn einer etwas getan hat, dafür auch bestraft werden soll. Warum aber die drei Brüder die Schuld am Tod des Vaters auf sich nehmen, obwohl dieser Sie grausam behandelt hat und Sie doch unschuldig sind, ist nicht nur das Spannende an diesem Roman, sondern geht auch ins Religiöse und Philosophische. Daneben – wie schon in dem Roman „Der Spieler“ – kommt Fjodor Dostojewski wieder auf das Thema „Spiel“ und welche Sucht damit verbunden ist. Dieser Roman beinhaltet Alles was ein großer Roman haben muss: Er ist religiös, er ist philosophisch, er ist ein Krimi, er ist voller Leidenschaft, er ist grausam, er ist humorvoll, er ist ganz einfach: DAS LEBEN!

Welcher Übersetzer & Einband?
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 04.09.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hey! Leider ist kein Übersetzer angegeben. Soweit ich es rausfinden konnte, anhand der Leseprobe und eine externen Leseprobe mit dem gleichen Cover, scheint das die Übersetzung von Hermann Röhl zu sein. Und bei der Leseprobe hier ist ein anderes Cover als beim Anzeigebild. MfG

Ausschweifend
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 06.09.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich lese gerne Klassiker, deshalb konnte ich mich schon allein an der Sprache Dostojewskis erfreuen. Leider ist das schon der einzige erfreuliche Aspekt an dem Roman. Dostojewski braucht ewig (genau genommen 2/3 des Inhalts) bis er auf den Punkt kommt und man als Leser überhaupt weiß, um was es in dem Buch gehen soll. Davor hund... Ich lese gerne Klassiker, deshalb konnte ich mich schon allein an der Sprache Dostojewskis erfreuen. Leider ist das schon der einzige erfreuliche Aspekt an dem Roman. Dostojewski braucht ewig (genau genommen 2/3 des Inhalts) bis er auf den Punkt kommt und man als Leser überhaupt weiß, um was es in dem Buch gehen soll. Davor hunderte von Seiten ausschweifenden Geschwafels, das so gut wie nichts zur Haupthandlung beiträgt. Fazit: Hatte mir mehr davon versprochen. Man braucht viel Geduld und Durchhaltevermögen, um erst im letzten Drittel zum Kern der Geschichte vorzustoßen.