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Homo faber

Ein Bericht

Max Frisch

(12)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Max Frischs Homo faber ist eines der wichtigsten und meistgelesenen Bücher des 20. Jahrhunderts: Der Ingenieur Walter Faber glaubt an sein rationales Weltbild, das aber durch eine ›Liebesgeschichte‹ nachhaltig zerbricht.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 202
Erscheinungsdatum 01.03.1977
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-36854-1
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 17.8/10.8/1.7 cm
Gewicht 130 g
Auflage 85. Auflage
Verkaufsrang 2121

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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Man fliegt so richtig durch.
von Io am 07.06.2020

Rasant geschrieben! Ein eigener Erzählstil. Man denkt sich hinein in Herrn Faber, einen Vernunftsmenschen, nüchtern analysierend. Auf seiner Reise verändert er sich, er macht eine ganz besondere Bekanntschaft. Ich fand das Buch unheimlich bewegend, die zwei Personen total sympathisch. ____________________________________________... Rasant geschrieben! Ein eigener Erzählstil. Man denkt sich hinein in Herrn Faber, einen Vernunftsmenschen, nüchtern analysierend. Auf seiner Reise verändert er sich, er macht eine ganz besondere Bekanntschaft. Ich fand das Buch unheimlich bewegend, die zwei Personen total sympathisch. _________________________________________________________________________________________ Hab das Buch schon mal angefangen und weggelegt, dann ist es mir zufällig wieder in die Hände gefallen. Zweite Chance genutzt. Du solltest dich unbedingt darauf einlassen. Es ist sehr gut!

Rationalisierung emotionaler Handlungen
von Janine2610 am 12.08.2017

Walter Faber, der Protagonist dieses Buches, ist ein durch und durch sachlicher und rational denkender Mann, der zwar mit Gefühlen nichts großartig anfangen kann, mit Maschinen und Technik dafür umso mehr. Mit Frauen hat er's deswegen besonders schwer, da diese doch oft ausschließlich in ihrer Gefühlswelt leben und mit seiner Sa... Walter Faber, der Protagonist dieses Buches, ist ein durch und durch sachlicher und rational denkender Mann, der zwar mit Gefühlen nichts großartig anfangen kann, mit Maschinen und Technik dafür umso mehr. Mit Frauen hat er's deswegen besonders schwer, da diese doch oft ausschließlich in ihrer Gefühlswelt leben und mit seiner Sachlichkeit nicht umgehen können. In dieser durch einen unglaublichen Zufall geprägten Geschichte trifft Mr. Faber auf seinen Reisen eine junge Frau, in die er sich nicht nur verliebt, sondern von der er schon bald sogar herausfindet, dass sie seine eigene Tochter ist. Und ab dem Moment beginnt das Schlamassel. Oder anders ausgedrückt: die wichtigste und mit Sinn gefüllteste Zeit seines restlichen Lebens, die dennoch nicht ohne Probleme und Katastrophen auskommt. ~ Ich bin nicht zynisch. Ich bin nur, was Frauen nicht vertragen, durchaus sachlich. ~ (S. 91) Geschrieben wurde »Homo faber« von Max Frisch in den 1950ern, und ich finde, genau das merkt man auch ganz deutlich an der Schreib- bzw. Ausdrucksweise des Autors: Viele alte, heute nicht mehr gebräuchliche Wörter und Ausdrücke sind hierin zu finden und lassen dadurch das typische Klassiker-Feeling aufkommen. Walter Faber berichtet in Form eines Tagebuchs von der Zeit mit seiner Jugendliebe Hanna, von seinem Dasein danach, den Frauen, die anschließend Teil seines Lebens waren und natürlich auch der Jetzt-Zeit, in der er viel herumreist und schlussendlich seine nie gekannte Tochter kennenlernt. Während der gesamten Zeit des Lesens, so hatte ich das Gefühl, ist es mir schwer gefallen "am Ball zu bleiben". Phasenweise fand ich Fabers Bericht anstrengend, bin hin und wieder also auch abgeschweift. - Was ich natürlich nicht wollte, trotzdem konnte ich manchmal dem vielen Blabla über Technik und dem ganzen Gedenke, das mir oftmals wie ein Zerdenken vorgekommen ist, nicht folgen. Vielleicht liegt es daran, dass ich eine Frau bin und mir so ein bisschen der Zugang zur typisch männlichen Rationalität fehlt? - Ich weiß es nicht. Jedenfalls besteht der Bericht, besonders vermehrt zum Ende hin, aus vielen sehr kurzen Sätzen, die mir das Lesen zusätzlich erschwert bzw. meinen Lesefluss gestört haben. ~ Ich bin Techniker und gewohnt, die Dinge zu sehen, wie sie sind. ~ (S. 24) Das, worum es geht, Fabers Schicksal/seine Geschichte, fand ich hingegen gar nicht mal so uninteressant. Auch die Veränderung seiner Person, die sich sogar im Schreibstil ein wenig niederschlägt, war deutlich erkennbar und sollte an dieser Stelle noch hervorgehoben werden. Dies war mein erster Max Frisch und ich bin mir auch noch nicht so ganz sicher, ob es beizeiten einen weiteren für mich geben wird. Von diesem Klassiker, von dem ich eigentlich viel erwartet habe, bin ich nämlich leider etwas enttäuscht worden. Vielleicht war es auch einfach die falsche Zeit, in der ich mir das Buch zu Gemüte geführt habe?

Homo Faber "Ein etwas anderer Bericht"
von einer Kundin/einem Kunden aus Kirkel am 07.01.2016

Die Geschichte eines Mannes der die Welt auf einmal mit anderen Augen sieht und zu sich findet. Das alles nur aufgrund einer Reihe von Zufällen und Geschehnissen. Max Frisch präsentiert in diesem relativ kurzen Roman einen Ingenieur der die Welt sachlich betrachtet und ein Geschäftsmann durch und durch ist. Walter Faber besagt... Die Geschichte eines Mannes der die Welt auf einmal mit anderen Augen sieht und zu sich findet. Das alles nur aufgrund einer Reihe von Zufällen und Geschehnissen. Max Frisch präsentiert in diesem relativ kurzen Roman einen Ingenieur der die Welt sachlich betrachtet und ein Geschäftsmann durch und durch ist. Walter Faber besagter Hauptdarsteller jedoch zu Beginn der Handlung keine Lust auf seinen Job. Deshalb beginnt er, um sich eine Auszeit zu nehmen, eine Weltreise auf eben jener Reise die ungewollt als Flugzeugabsturz begann, fängt Faber an sein Verhalten und bisheriges Leben zu reflektieren. So entwickelt sich eine kurze Auszeit zu einer Art Flucht vor seinem Leben i New York. Auf einer Schifffahrt lernt er ein junges Mädchen kennen mit der er in Europa eine Reise zu deren Mutter in Griechenland beginnt, wo ihn unerwartete Ziele erwarten…. Die Geschichte ist gut aufgebaut zu teilen etwas trocken doch es kommen immer wieder unerwartete Zufälle vor die sich durch das komplette Buch ziehen und die Handlung, die im nichts beginnt klärt nach und nach immer mehr Rätsel auf die sich im Laufe der Handlung stellen. So bleibt die ganze Zeit eine gewisse Spannung erhalten. Das Buch selbst ist als Revue von Faber selbst geschrieben, aus diesem Grund hat man auch nur seinen Blickwinkel und Wissen, was dem Buch jedoch keineswegs schadet. Im Gegenteil die Tatsache, dass man nur aus seiner Sicht und mit seinem Wissen die Dinge sieht verleiht dem Buch eine Art spannende Unwissenheit. Dieses Buch ist für Menschen die gerne Berichte aus dem vergangen Jahrhundert lesen aber auch für Leute die mal etwas neues lesen wollen, nur zu empfehlen.


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