Lolita

Ein Drehbuch

Nabokov: Gesammelte Werke Band 15

Vladimir Nabokov

(16)
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Beschreibung

Dass sich nach dem unverhofften Welterfolg des «Lolita»-Romans 1958/59 die Filmindustrie für den Stoff interessieren würde, war unvermeidlich. Dass sich schon 1958 kein Geringerer als der Regisseur Stanley Kubrick die Filmrechte gesichert hatte, war ein Glücksfall. Dass Kubrick Nabokov aufforderte, das Drehbuch selbst zu schreiben, war ein Akt des Respekts für Autor und Werk. Kubrick nannte es das beste Drehbuch, das je in Hollywood entstanden sei und verwendete dann doch nur dessen dramaturgische Grundlinie und ein paar seiner Szenen.

Seinerseits sah Nabokov Kubricks Film mit höchst gemischten Gefühlen, obwohl er sich stets höflich über ihn äusserte, und tröstete sich damit, dass das Drehbuch als solches ja erhalten und intakt geblieben sei. Erst 1973 jedoch konnte es in Amerika als Buch erscheinen, ein Jahr nachdem es Nabokov endlich gelungen war, sich den Text zur Veröffentlichung freigeben zu lassen. Dieser Band der Werkausgabe präsentiert jenes publizierte Drehbuch erstmals in deutscher Sprache und darüber hinaus, rekonstruiert aus dem Typoskript, zum ersten Mal überhaupt alle jene Passagen, die Nabokov seinerzeit unter dem Druck Kubricks widerstrebend gestrichen hatte.

Der philologische Spürsinn, mit dem Dieter E. Zimmer die Rekonstruktion dieses von Hollywood weitgehend abgelehnten Scripts gelungen ist, grenzt an ein kleines editorisches Wunder ... Wir werden mit einer neuen Version von Lolita beschenkt, die uns einen anderen Weg durch das Labyrinth der Lüste weist.

 Dieter E. Zimmer, geb. 1934, ist freier Autor und Übersetzer. Von 1959–1999 war er Redakteur bei DIE ZEIT, davon 1973–1977 Leiter des Feuilletons, danach als Wissenschaftsjournalist mit den Schwerpunkten Psychologie, Biologie, Medizin und Linguistik. Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhielt er den Preis für Wissenschaftspublizistik der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Bei Rowohlt war er u. a. als Herausgeber und Übersetzer für die Nabokov-Gesamtausgabe verantwortlich.  Dieter E. Zimmer starb 2020 in Berlin..
Vladimir Nabokov wird am 22. April 1899 in St. Petersburg geboren. Nach der Oktoberrevolution flieht die Familie 1919 nach Westeuropa. 1919-1922 in Cambridge Studium der russischen und französischen Literatur. 1922-1937 in Berlin, erste Veröffentlichungen, meist unter dem Pseudonym W. Sirin. 1937-1940 nach der Flucht aus Nazideutschland in Südfrankreich und in Paris, seit 1940 in den USA. 1961-1977 wohnt Nabokov im Palace Hotel in Montreux. Er stirbt am 2. Juli 1977.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 344
Altersempfehlung 18 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 15.01.1999
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-04664-4
Verlag Rowohlt
Maße (L/B/H) 19.9/12.8/3 cm
Gewicht 400 g
Originaltitel Lolita: a screenplays
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Dieter E. Zimmer

Weitere Bände von Nabokov: Gesammelte Werke

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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3
0
1
2

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
von G. G. am 01.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe dieses Buch gelesen, da es als ein Klassiker eingestuft wird. Nun weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Mir ist beim Lesen des Buches regelrecht schlecht geworden, weil der Protagonist auf eine perfide Art und Weise Menschen manipuliert, sich als Opfer von Gelüsten sieht, gleichzeitig aber Täter in Hinblick auf sei... Ich habe dieses Buch gelesen, da es als ein Klassiker eingestuft wird. Nun weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Mir ist beim Lesen des Buches regelrecht schlecht geworden, weil der Protagonist auf eine perfide Art und Weise Menschen manipuliert, sich als Opfer von Gelüsten sieht, gleichzeitig aber Täter in Hinblick auf seine teils mörderischen Gedanken ist und andere Mitmenschen manipuliert. Das Thema ist heikel, ja, aber warum es ein Klassiker ist... Diese Frage wird wohl schwer zu beantworten sein. Ich war schockiert über die Innensicht des Erzählers, der gleichzeitig ein nicht zuverlässiger Erzähler ist und hier und da die Wahrheit verdeckt. Auf der anderen Seite ist es interessant zu sehen wie der Erzähler funktioniert und was er alles anstellt um seine 'Gelüste' (so nenne ich das mal) zu befriedigen. Natürlich wird erklärt, warum sich der Erzähler so benimmt (Trauma in seiner Kindheit; später Probleme mit dem Alter, und vieles mehr...), aber das war trotzdem für mich nicht nachvollziehbar. Sorry, war überhaupt nicht mein Fall.

von einer Kundin/einem Kunden am 20.08.2020
Bewertet: anderes Format

Nabokov schafft es, uns zusammen mit Hubert in einen Strudel aus Liebe, Verzweiflung und Sehnsucht zu versinken zu lassen. Ein Meisterwerk, das man gelesen haben sollte.

von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2020
Bewertet: anderes Format

Um Lolita bewerten zu können, muss man es gelesen haben. Ein Muss für alle Klassiker-Fans, die ihre eigene Bibliothek noch vervollständigen wollen.


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