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Kleine Geschichte der Oper

Reclams Universal-Bibliothek Band 18154

Elisabeth Schmierer

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Beschreibung

Oper ist "in". Nach wie vor erfreut sich die Oper grossen Publikumszuspruchs, gestiegen ist das Interesse an der Geschichte dieser aussergewöhnlichen Gattung. Der Band zeichnet die Entwicklung der Oper von den Anfängen um 1600 bis in die Gegenwart nach; die jeweiligen politischen und kulturellen Hintergründe werden dabei ebenso berücksichtigt wie Umstände der Produktion, Entwicklungen von Bühnenbild, Inszenierung und kompositionstechnische Besonderheiten. Eine kurzweilige, spannende Lektüre.

"Imponierend umsichtig bringt die Berliner Musikwissenschaftlerin Elisabeth Schmierer die stilistischen und formalen Wandlungen der Oper und ihrer verschiedenen Spezies in den Griff und auf den präzisen sprachlichen Begriff, stets im Zusammenhang mit geschichtlichen, kulturellen und politischen Bedingungen und den übrigen Künsten." Frankfurter Allgemeinen Zeitung "Diese Operngeschichte füllt ohne je weitschweifig zu werden umfassend und informativ eine Lücke für Interessenten - insbesondere für den Bereich der letzten Jahrzehnte. Allein die letzten 10 Jahre brachten über 500 Uraufführungen - auch auf diese Entwicklung geht Frau Schmierer ausführlich ein. (...) Der knapp 300 Seiten umfassende Band, dem auch 19 gut ausgewählte Illustrationen und ein Register beigegeben sind, sei allen Opernliebhabern aufs Wärmste ans Herz gelegt - zumal bei dem artigen Preis, für den man heutzutage vermutlich sogar auf der Galerie der Wiener Staatsoper keinen Stehplatz mehr bekommen dürfte." Das Liebhaberorchester Der Trend bei musikwissenschaftlichen Publikationen zum Auftürmen partikularen Wissens liess in den vergangenen Jahrzehnten die Gesamtschau immer mehr aus dem Blick geraten. Interessierte und Studierende mussten, wenn sie Grundkenntnisse und einen schnellen Überblick über den Gattungsbereich Oper in kompetenter Form erwerben wollten, häufig auf zwei Generationen alte Bücher oder auf englischsprachige Literatur zurückgreifen. ... Umso bemerkenswerter ist der vorliegende Band der Berliner Musikwissenschaftlerin, der knapp und äusserst informativ die rund vierhundertjährige Entwicklung der Oper unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstands nachzeichnet. ... Die exemplarische Verdeutlichung der einzelnen Stationen der Operngeschichte durch Werkanalysen gelingt vielfach auf hervorragende Weise. Neben musikgeschichtlich relevanten Raritäten aus allen Jahrhunderten berücksichtigt die Autorin auch das 20. Jahrhundert bis zum ausdrucksorientierten Stilpluralismus seit den achtziger Jahren. ... Ein umfangreiches Register, Literaturhinweise und Empfehlungen für die Internetrecherche machen diesen Band darüber hinaus für eine gleichermassen erschwingliche wie lohnende Anschaffung empfehlenswert. Das Orchester In Elisabeth Schmierers Operngeschichte ist von Caccini und Monteverdi bis zu Lachenmann und Stockhausen tatsächlich nichts ausgelassen, und doch drängt sich an keiner Stelle der Eindruck von Oberflächlichkeit auf. Die Autorin, die sich mit einer Arbeit über die "Tragédies lyriques" Puccinis habilitiert hat, erschöpft sich nicht darin, die Erkenntnisse von Kollegen zusammenzutragen und in eine konzise Form zu bringen, sondern findet zu allen Epochen einen eigenständigen Zugang, stellt dabei interessante Querverbindungen und Kombinationen her (Beispiel: Der Brückenschlag vom Verismo zum Futurismus, von Mascagni zu Malipiero und Respighi). Auch ist sie darum bemüht, die Opern in einen historischen, politischen und kulturellen Kontext zu stellen. Dankenswerterweise finden auch die Aussenseiter des Repertoires angemessen Raum, so die einst populäre und heute fast gänzlich von den Spielplänen verdrängte "opéra comique". Wenn von der romantischen Belcanto-Oper die Rede ist, erhält Mercadante neben Donizetti und Bellini den angemessenen Platz, bei den Opéra buffa fehlen die Gebrüder Ricci nicht. Die Oper des 20. Jahrhunderts wird breit und ausserordentlich differenziert abgehandelt. Wo man auch Stichproben macht, man findet keine Lücken. Das Buch ist durch die übersichtliche Gliederung nach Epochen, Gattungen und Stilrichtungen und die deutliche Hervorhebung der jeweils zentralen Komponisten sowohl als Nachschlagewerk zu gebrauchen als auch zur durchgehenden Lektüre geeignet. Innerhalb der historischen Gesamtdarstellung gibt es zahlreiche tiefergehende Einzelanalysen von Werken, die mit Hilfe des Registers abgerufen werden können. Die erfreulich jargonfreie, aber auch Plattitüden vermeidende Sprache macht das Lesen für Fachleute wie Laien gleichermassen zum Vergnügen. Fono Forum Lässt sich auf knapp 300 Seiten eines Reclam-Heftes die abendländische Operngeschichte sinnvoll zusammendrängen? Wenn sie von einer ausgewiesenen Kennerin des Genres mit der Präzision der gelernten Wissenschaftlerin bei gleichzeitiger Einsicht in notwendige didaktische Reduktion zusammengefasst wird, lautet die Antwort unumwunden: ja! (...) Summa Summarum: Der für die Westentasche geeignete und mit gut sieben Euro sehr erschwingliche Band gehört in den Besitz des auf konzentrierte Auffrischung bedachten Fachmannes ebenso wie in den eines jeden Theaterbesuchers, der im Zuschauerraum verstehen will, wie ihm geschieht, und im Foyer mit seiner Einsicht in die Beziehung des Erlebten zum mehrhundertjährigen Ganzen glänzen möchte. Opernwelt

Elisabeth Schmierer studierte Schulmusik mit Schwerpunkt Komposition/Musiktheorie in Stuttgart, anschliessend Musikwissenschaft in Kiel, wo sie 1989 mit einer Dissertation über die Orchesterlieder Gustav Mahlers promoviert wurde. 1996 Habilitation an der Technischen Universität Berlin. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am musikwissenschaftlichen Institut der Universität Kiel und an der Hochschule der Künste Berlin, ausserdem Stipendiatin der Deutschen Erfolgsgemeinschaft. Vertretungen von Professuren an der Hochschule der Künste Berlin und an den musikwissenschaftlichen Instituten der Universität Marburg und Erlangen. Zur Zeit Lehrtätigkeit an der Technischen Universität Berlin und an der Folkwang Hochschule Essen sowie musikpublizistische Tätigkeit.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 292
Erscheinungsdatum 01.10.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018154-6
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 15/9.8/1.8 cm
Gewicht 129 g
Abbildungen mit 19 Abbildungen

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