Der Himmel unter der Stadt

Roman

Colum McCann

(3)
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Beschreibung

Als Anfang des 20. Jahrhunderts unter dem East River der erste Tunnel entsteht, der Brooklyn mit Manhattan verbindet, ahnt niemand, dass viele Jahrzehnte später Menschen in dem unterirdischen Labyrinth leben werden.

Colum McCann hat sich mit seiner Mischung aus makabrem Humor, lakonischer Formulierung und poetischen Bildern in die Elite englischsprachiger Erzähler geschrieben.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.02.2000
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-22696-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/11.5/2.4 cm
Gewicht 398 g
Originaltitel This Side of Brightness
Auflage 8. Auflage
Übersetzer Matthias Müller
Verkaufsrang 35737

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2018
Bewertet: anderes Format

Eine Mischung aus Fiktion und Historie, die Schilderung brutaler Unterwelten mit archaischen Strukturen und den emotionalen Innenansichten ist Colum McCann meisterhaft geglückt!

von einer Kundin/einem Kunden am 31.01.2018
Bewertet: anderes Format

Mit dem Buch begann meine Liebe zu Colum McCann. Wundervolle Sprache, eine tolle Geschichte, grandios. Für alle Leser von Paul Auster.

Im Finstern
von Polar aus Aachen am 22.06.2007

Unter der Stadt zu leben, sich im Tunnelsystem der Subway zu verkriechen, bedeutet, all dem dort oben entgehen zu wollen, was einen ins Tageslicht zerrt, dem Leben aussetzt. Man kann nicht sterben, man kann aber auch nicht leben. Colum McCann verknüpft in diesem Roman zwei Schicksale: eines, das Anfang des Jahrhunderts vom Bau d... Unter der Stadt zu leben, sich im Tunnelsystem der Subway zu verkriechen, bedeutet, all dem dort oben entgehen zu wollen, was einen ins Tageslicht zerrt, dem Leben aussetzt. Man kann nicht sterben, man kann aber auch nicht leben. Colum McCann verknüpft in diesem Roman zwei Schicksale: eines, das Anfang des Jahrhunderts vom Bau des Subway-Tunnels unterm East River geprägt ist, das andere, das in den Achtziger Jahren glaubt, sich selbst verloren zu haben. Treefogs Geschichte kreuzt tief unten das Schicksal des Tunnelarbeiters Con O'Leary, der sein Leben für den Bau ließ und der sich sicher nicht hat vorstellen können, daß sein Tunnel eines Tages dazu führen wird, Menschen eine letzte Zuflucht zu bieten. Der eine half dabei Wolkenkratzer zu errichten, der andere in der Erde den Puls einer Stadt wie New York schlagen zu lassen. Und beide werden von einer Stadt vergessen, die keine Zeit für sich findet. Column McCann nimmt sie sich und führt die Geschichten zusammen, beschwört das Lachen, wie den Schrecken und den Schmerz, so daß man nach diesem Buch in dunklen Tunneln schon mal Ausschau hält, ob es da draußen nicht irgendetwas gibt, was nicht gesehen werden will.


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