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Das Glasperlenspiel

Versuch einer Lebensbeschreibung des Magister Ludi Josef Knecht samt Knechts hinterlassenen Schriften


Weil es für Hesse keinen Fortschritt gibt ohne die Verwirklichung von Utopien, hat er inmitten von Chaos und Anarchie mit der Pädagogischen Provinz Kastalien das Modell eines an Ordnung, Vernunft und Mass orientierten Bildungssystems entworfen. Die in Kastalien entwickelte und praktizierte Technik des Glasperlenspiels zielt darüber hinaus auf eine interdisziplinäre Vernetzung von Kunst und Wissenschaft. Mathematik und Musik und die durch fortschreitende Spezialisierung auseinanderdriftenden Disziplinen der Geistes- und Naturwissenschaften können mit Hilfe der universellen Zeichensprache des Glasperlenspiels wieder verbunden und ihrer gemeinsamen Struktur bewusst werden. Diese so aktuelle wie zukunftsorientierte Synopse von abendländischer und asiatischer Geistesgeschichte, aktiver und kontemplativer Lebenspraxis verliert ihren utopischen Charakter am Beispiel der Biographie von Josef Knecht, der die Pädagogische Provinz in dem Augenblick verlässt, sobald sie wie jede Institution in Bürokratie, Orthodoxie und unsozialem Selbstzweck zu erstarren droht.

Portrait
Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano.

Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin.

Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.     
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 612
Erscheinungsdatum 07.11.1972
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-36579-3
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17.7/10.8/3.5 cm
Gewicht 368 g
Auflage 39. Auflage
Verkaufsrang 10196
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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von Michaela Gehrke aus Essen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Kastalien des 23. Jahrhunderts: Geistig meditatives Streben statt materiellem Stumpfsinn. Josef Knechts Lehr- und Wanderjahre, doch die Synthese mit der Gesellschaft ist gefährdet.

"Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht."
von EtHeAl Ma'Am am 03.09.2012

Hermann Hesse fesselt mich, mein Ohr, mein Herz und meinen Geist jedes Mal wieder auf das Neue mit seiner einzigartigen Wortwahl und dessen Esprit. Das Sujet seiner Betrachtungen liegt in Hesse's entworfener Welt, die vieles Philosophisches, Heiligkeit und das Vermögen der eigenen Seele beinhaltet. Empfehlen ist dieses Buch für... Hermann Hesse fesselt mich, mein Ohr, mein Herz und meinen Geist jedes Mal wieder auf das Neue mit seiner einzigartigen Wortwahl und dessen Esprit. Das Sujet seiner Betrachtungen liegt in Hesse's entworfener Welt, die vieles Philosophisches, Heiligkeit und das Vermögen der eigenen Seele beinhaltet. Empfehlen ist dieses Buch für jede Seele, die nach Antworten sucht, unendlich liebt und bereit ist, über das Leben #sowie das Nichtleben# zu lernen...

wer zu glauben wagt, der kann es sehen.
von Ben E. Enderlin aus Freising am 15.02.2005

Schon immer waren die großen Denker, gleich welcher Zeit und welchen Resorts, durch uneingeschränkten Idealismus bezüglich pädagogischen Vorstellungen verbunden (zB.: H. G. Wells - Unsterbliches Feuer). Durch "Perfektion der Worte" und sublime Plastizierung seiner Vorstellung, wird der Leser gezwungen, diese Vorstellung in ihrer... Schon immer waren die großen Denker, gleich welcher Zeit und welchen Resorts, durch uneingeschränkten Idealismus bezüglich pädagogischen Vorstellungen verbunden (zB.: H. G. Wells - Unsterbliches Feuer). Durch "Perfektion der Worte" und sublime Plastizierung seiner Vorstellung, wird der Leser gezwungen, diese Vorstellung in ihrer Kritik zu feiern. Doch es ist auch ein gefährliches Werk, da man selbst dazu hingerissen wird, eine tiefe Sehnsucht, welche nicht zu stillen ist, zu empfinden.