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Kitchen

Mit e. Essay v. Giorgio Amitrano

(12)
Als Mikage ihre Grossmutter verliert, ist sie vollkommen allein in der grossen Wohnung. Nur in der Küche, wo sie das Brummen des Kühlschranks in den Schlaf wiegt, kommt sie zur Ruhe. Aus ihrer Einsamkeit holt sie Yuichi. Er schlägt ihr vor, zu ihm und seiner Mutter zu ziehen. Es entwickelt sich eine merkwürdige Wohngemeinschaft. Denn Eriko, die wunderschöne »Mutter« Yuichis, hat eine schillernde Vergangenheit.
Portrait
Banana Yoshimoto, geboren 1964, hiess ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch ›Kitchen‹ schrieb sie, während sie als Kellnerin in einem Café jobbte und sich dort in die Blüten der ›red banana flower‹ verliebte, daher ihr Pseudonym. Es verkaufte sich auf Anhieb millionenfach. Ihre Bücher erreichen auch ausserhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 15.03.1994
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22700-0
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,3/11,5/1,1 cm
Gewicht 186 g
Originaltitel Kitchin
Auflage 19
Übersetzer Wolfgang E. Schlecht
Verkaufsrang 16.713
Buch (Taschenbuch)
Fr. 15.90
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Kundenbewertungen

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Tod, Trauer und Liebe vereint
von einer Kundin/einem Kunden am 22.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Banana Yoshimoto beschreibt wunderbar sanft und ruhig die Geschichte von Mikage, Yuichi und Eriko. Die Beschreibungen der zwischenmenschlichen Beziehungen werden hier in den Vordergrund gestellt und alles in einer wunderschönen, poetischen und einfühlsamen Weise. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, saß ich mit einem Knoten im Bauch da und... Banana Yoshimoto beschreibt wunderbar sanft und ruhig die Geschichte von Mikage, Yuichi und Eriko. Die Beschreibungen der zwischenmenschlichen Beziehungen werden hier in den Vordergrund gestellt und alles in einer wunderschönen, poetischen und einfühlsamen Weise. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, saß ich mit einem Knoten im Bauch da und war sehr gerührt. Großartiges Buch!

Von Küchen und Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 08.10.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In - Kitchen - begegnet der geneigte Leser in einer kurzen Zeitspanne, einer jungen und mit der Einsamkeit kämpfenden Japanerin namens Mikage, die nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter den einzigen noch lebenden Verwandten verliert. Neben Haruki Murakami ist wohl Banana Yoshimoto, die in der westlichen Welt bekanntestes japanisches Export... In - Kitchen - begegnet der geneigte Leser in einer kurzen Zeitspanne, einer jungen und mit der Einsamkeit kämpfenden Japanerin namens Mikage, die nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter den einzigen noch lebenden Verwandten verliert. Neben Haruki Murakami ist wohl Banana Yoshimoto, die in der westlichen Welt bekanntestes japanisches Export - zumindest was die Schriftstellerei angeht. Dies hier ist der Debütroman, den sie als 23 jährige veröffentlicht hatte und ist zeitgleich der erste Roman den ich von ihr gelesen habe. Der Stil dieser Erzählung hat mir gut gefallen. In knappen Worten und Sätzen, die nur scheinbar Oberflächig sind, offenbart sich für den Leser der zwischen den Zeilen zu Lesen vermag, eine Tiefe und Weite wie sie nur wenige Schriftsteller erreichen. In diesem Roman geht es um Einsamkeit, Verlust aber auch um Freundschaft, und spielt, ich kann es leider nicht anders nennen, in einem zeitlichen Vakuum. Es gibt keinerlei zeitliche Bezugspunkte und könnte vor 100 Jahren genauso gespielt haben, wie in der Gegenwart oder auch erst in 100 Jahren. Vermutlich zumindest. In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass sie in einem Interview meinte, dass ihre Generation gar nicht so viel anders als die Generation vor ihr. Es hat, ihren Worten nach, immer ungewöhnliche Menschen in ungewöhnlichen Beziehungen gegeben. Letzteres bezieht sich wohl auf die transsexuelle Mutter von Yuichi. In einigen Rezensionen war die Rede davon, dass Yoshimoto immer wieder LGBT Charaktere in ihren Romanen spielen lässt in diesem Roman bezieht sich diese Aussage auf die transsexuelle Mutter von Yuichi. Es ist sehr bemerkenswert, mit welcher Normalität sie diesen LGBT Charakter in die Geschichte miteinfließen lässt. In wieweit sich das auch die anderen Romane übertragen lässt, kann ich (noch) nicht sagen. Denn wie oben bereits erwähnt, - Kitchen - mein erster Roman ist, den ich von ihr gelesen habe. Banana Yoshimotos Werke werden bestimmt den Weg in meine Bibliothek weiterhin finden. Der See - und - N.P - liegen nun in meinem SuB weiter nach oben.

Traumhaft
von einer Kundin/einem Kunden am 26.07.2017

Banana Yoshimotos Themen sind Tod, Trauer und Liebe. Vor dem Hintergrund, der für den Europäer, ganz andersartigen asiatischen Kultur, wirken die Personen passiv, fast schlafwandelnd. Ein sehr gelungenes Stilmittel, um das Erleben Mikages darzustellen. Yoshimotos Erzählungen und Romane sind sehr stimmungsvoll geschrieben und hinterlassen einen ganz Besonderen Eindruck!