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Biologie der Angst

Wie aus Streß Gefühle werden

Gerald Hüther

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Beschreibung

Nichts fürchten wir so sehr wie unsere ureigenen Ängste. Und doch sind es gerade unsere Ängste in all ihren Schattierungen, die unsere geistige und emotionale Entwicklung in Bewegung bringen. Angst und immer wieder nur Angst bewirkt im Menschen einen Stress-Reaktions-Prozess, der die Voraussetzungen schafft für die Lebensgestaltung auf geistiger, emotionaler und körperlicher Ebene.Gerald Hüther führt die neuesten Erkenntnisse über die biologische Funktion der Stressreaktionen im Gehirn zu überraschenden Einsichten über die Herausbildung emotionaler Grundmuster wie Vertrauen, Glaube, Liebe, Abhängigkeit, Hass und Aggression. Die neuronalen Verschaltungsmuster, die der Mensch in der frühkindlichen Entwicklung erlernt und in seinem Hirn gleichsam gebahnt hat, schaffen sein Verlangen, geliebt und anerkannt zu werden, und befähigen ihn erst dazu, etwas anderes als sich selbst lieben zu können.Die Psychologie und die Tiefenpsychologie haben aus eigenen Beobachtungen Theoriegebäude aufgetürmt und damit diagnostiziert und therapiert. Dieses Buch gibt ihnen eine neurologische Untermauerung. Es ist geschrieben in einer leicht lesbaren Sprache, es erklärt in eingängigen Beispielen, weil es über Fachgrenzen hinweg verstanden werden will. Es gibt jedem, Fachleuten wie Laien, einen neuen Horizont im Verständnis menschlicher Entwicklung. Hochkompliziertes wird sinnfällig, Vages wird konkret und Naturwissenschaft versöhnt sich mit unseren alten Vorstellungen von der Seele.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 130
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-525-01439-4
Reihe Sammlung Vandenhoeck
Verlag Vandenhoeck + Ruprecht
Maße (L/B/H) 20.5/12.3/1.2 cm
Gewicht 170 g
Auflage 13. unveränderte Auflage 2016
Verkaufsrang 20821

Portrait

Gerald Hüther

Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Gerald Hüther ist Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. Zuvor, am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, hat er sich mit Hirnentwicklungsstörungen und mit der langfristigen Modulation monoaminerger Systeme beschäftigt; als Heisenbergstipendiat hat er ein Labor für neurobiologische Grundlagenforschung aufgebaut.

Artikelbild Biologie der Angst von Gerald Hüther

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Interessanter Ansatz
von Carmen Karwehl aus Laatzen am 26.05.2010

Fachlich fundiert und durch einfache Bilder verstärkt erklärt der Autor, was bei Stress im Körper passiert, warum Stress auftritt und wohin das führt, bzw. führen kann. In eindrückliche Art wird erläutert, welchen Nutzen Angst für den Menschen hat. Der Ursprung dieses Buches ist die Neurobiologie, was dazu führt, das quasi neben... Fachlich fundiert und durch einfache Bilder verstärkt erklärt der Autor, was bei Stress im Körper passiert, warum Stress auftritt und wohin das führt, bzw. führen kann. In eindrückliche Art wird erläutert, welchen Nutzen Angst für den Menschen hat. Der Ursprung dieses Buches ist die Neurobiologie, was dazu führt, das quasi nebenbei erläutert, was beim Menschen im Gehirn passiert. Ein (zumindest für mich) neuer Ansatz, gut verständlich geschrieben, der mir viele neue Erkenntnisse und Einsichten gebracht hat und mir hilft vieles besser zu verstehen.


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