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Das Buch der neununddreißig Kostbarkeiten

Jan Weiler

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  • Das Buch der neununddreißig Kostbarkeiten

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Beschreibung

Ein nerviger Patient im Kleinkrieg mit einer hartgesottenen Sprechstundenhilfe, ein eskalierender Ehestreit im Auto auf der Fahrt zur Schwiegermutter, der Leidensbericht eines Nichtschwimmers.

Die besten Texte aus zwanzig Jahren – Lustiges steht neben Wissenswertem, Popkulturelles neben Absurdem, Journalistisches neben Persönlichem. Erstmals wird das ganze Spektrum des Autors Jan Weiler sichtbar.

Bei Jan Weiler blitzt unter dem Witz fast immer auch das Düstere hervor. Für diese Nachtseite liebe ich den wirklich komischen Autor Jan Weiler.

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, arbeitete als Texter in der Werbung, absolvierte dann die Deutsche Journalistenschule in München und war viele Jahre Chefredakteur des "Süddeutsche Zeitung Magazins". Heute lebt er als Autor mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in der Nähe von München.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 01.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25711-7
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19.1/11.5/3.3 cm
Gewicht 525 g
Abbildungen mit 15 4-farbigen Abbildungen
Auflage 2. Auflage

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Eine farbenfrohe Sammlung "menschelnder" Schicksale
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 04.08.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jan Weiler hat seine Vergangenheit durchstöbert und zwischen Kisten und zerfallendem Mobiliar alte Schätze zutage gefördert: Die Kolumnen, Erzählungen, Gedichte und Hörspieltexte des Bestsellerautors sind nun im "Buch der 39 Kostbarkeiten" nachzulesen - ein Vergnügen für die Fans kurzweiliger Geschichten über Menschen wie du und... Jan Weiler hat seine Vergangenheit durchstöbert und zwischen Kisten und zerfallendem Mobiliar alte Schätze zutage gefördert: Die Kolumnen, Erzählungen, Gedichte und Hörspieltexte des Bestsellerautors sind nun im "Buch der 39 Kostbarkeiten" nachzulesen - ein Vergnügen für die Fans kurzweiliger Geschichten über Menschen wie du und ich. Weiler erzählt mit viel Humor vom Kleinkrieg zwischen einem Patienten und einer Sprechstundenhilfe und vom Ehestreit im Auto auf der Fahrt zur Schwiegermutter. Er berichtet, was er auf seinen vielen Lesereisen erlebt hat und macht sich über das Verhunzen der deutschen Sprache lustig. Ein Beispiel: Uwe diktiert seiner Sekretärin einen letzten Brief an seine Verflossene. Seine Abrechnung nach dem Ende einer "total tollen Beziehung" gerät auch zur Betrachtung menschlicher Gefühle: "Was ist Liebe?", fragt Uwe ins Diktiergerät. "Liebe ist Ficken bis zum Umfallen, anschließend Hypothekenzinsen abbezahlen und im Abstand von drei Jahren ins Gras beißen." Amüsant ist auch der Text "Europa aus dem Kopf", in dem Weiler aufschreibt, was einem zu europäischen Ländern so alles "durchs Hirn rauscht": In Belgien, schwadroniert er augenzwinkernd, "haben sie ausgezeichnete Pralinen" und in Dänemark "massenhaft durchstrichene Os". Das Buch enthält zudem Interviews, in denen Jan Weiler Prominenten mit seinen Fragen auf die Pelle rückt. Und dann darf in so einem Sammelband auch ein Stück über die angeheiratete italienische Familie nicht fehlen. Schließlich wurde der Autor mit dem witzigen, autobiografisch gefärbten Roman "Maria, ihm schmeckt’s nicht!" und Folgebänden wie "Antonio im Wunderland" berühmt.


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