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Robert Schumann

Mensch und Musiker der Romantik

Martin Geck

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Beschreibung


Leidenschaftlich und kühn – der bedeutendste Komponist der Romantik

Er war ein leidenschaftlicher Tonpoet und kühner musikalischer Vordenker, der in seinem Schaffen Sinnlichkeit und Intellektualität, Realismus undTraumverlorenheit genial zu vereinen wusste: Robert Schumann (1810–1856), vor über zweihundert Jahren geboren, ist bis heute in allen Konzertprogrammen der Welt präsent.

Ausstattung: mit Abbildungen

Martin Geck war Professor für Musikwissenschaft an der Universität Dortmund. Seine Bücher zur Musikgeschichte und seine Biographien grosser Komponisten (u.a. über Mozart, Bach und Wagner) wurden von der Kritik hoch gelobt und in ein Dutzend Sprachen übersetzt. Für sein Buch über Johann Sebastian Bach wurde er mit dem Gleim-Literaturpreis ausgezeichnet. Er starb 2019.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 25.06.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-55158-5
Verlag Pantheon
Maße (L/B/H) 20.5/12.8/2.8 cm
Gewicht 379 g
Abbildungen mit Abbildungen

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  • "Vorzüglich stark ausgebildet die Organe der Vorsicht, - Aengstlichkeit, die sogar meinem Glück im Wege stünde, - der Musik, - der Dichterkraft - edlen Strebens - grossen künstlerischen aber edlen Ehrgeizes - grosser Wahrheitsliebe - grosser Redlichkeit - grossen Wohlwollens - 'Gemüth durch und durch' - Formensinn - Bescheidenheit - Festigkeit - (Phrenologische Studien v. Noël an m(einem) Kopf - Maxen, d. l. Juni
    Aus Robert Schumanns Tagebuch
    Diese Tagebucheintragung Schumanns stammt vom 1. Juni 1846. Robert Schumann und seine Frau Clara sind auf dem Schloss und Rittergut Maxen bei Dresden zu Besuch, das dem ebenso wohlhabenden wie kunstsinnigen Major a. D. Friedrich Serre gehört. Man ist zu Tisch eingeladen; Schumann spielt hernach Whist und lernt 'Capitän Noël' kennen, der am Abend an ihm eine 'merkwürdige phrenologische Untersuchung' vornimmt, wie es auch im "Haushaltbuch" unter dem gleichen Datum heisst.
    Die Rede ist von dem englischen Phrenologen Robert R. Noël, der gerade in Dresden weilt, um sich mit dem Arzt, Maler und Naturforscher Carl Gustav Carus über das gemeinsame 'Forschungs'-Gebiet auszutauschen und die zweite Auflage seiner Phrenologie oder Anleitung zum Studium dieser Wissenschaft, mit Berücksichtigung der neueren Forschungen auf dem Gebiet der Physiologie und Psychologie vorzubereiten; diese wird kurz darauf in der Arnoldischen Buchhandlung in Dresden und Leipzig erscheinen.
    Phrenologie - also der Versuch, von der Schädelform eines Menschen auf seine Charaktereigenschaften zu schliessen - hat damals Hochkonjunktur. Und weil die dabei üblichen Messungen nicht zuletzt kriminologischen Interessen dienen, wird Schumann dem bekannten Mann seinen Kopf nicht ohne leichtes Gruseln hingehalten haben - freilich auch mit der seltsamen und doch gar nicht so seltenen Begierde, von einem anderen über das eigene Wesen aufgeklärt zu werden. Und er wird belohnt: Die ihm attestierte Ängstlichkeit, mit der er sich ja wirklich Tag für Tag herumschlägt, darf er künftig unter 'schicksalhafter Anlage' buchen. Und alle anderen von Noël konstatierten Anlagen sind vortrefflich: edles Streben, edler künstlerischer Ehrgeiz, Wahrheitsliebe, aber auch Formensinn und Festigkeit.
    Natürlich weiss der Phrenologe, wen er da am Abend des zweiten Pfingsttags 1846 vor sich hat; und sicherlich ist er welt- und berufserfahren genug, um nicht nur Schumanns Kopf zu inspizieren, sondern seinen prominenten Klienten auch mithilfe anderer Indizien so zu taxieren, dass dieser vermutlich zwar etwas aufgewühlt, aber doch erhobenen Hauptes wieder zu den Gästen zurückkehren kann. Und der Autor ist von dem Charakterbild, das hier gezeichnet wird, noch nach mehr als 150 Jahren berührt. Denn so vage es ist: Verwendete man es für ein Quiz, so würde ein leidlicher Kenner der Musikgeschichte in der Tat eher auf Schumann tippen denn auf Beethoven, Wagner oder Meyerbeer ..."