Tagung, Selbstzeugnis und Person.

Transkulturelle Perspektiven, 24.-26.03.2010 FU Berlin

Selbstzeugnisse der Neuzeit Band 20

Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 102.00
Fr. 102.00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen Versandkostenfrei
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung

In diesem Band werden neue Ansätze der Selbstzeugnisforschung vorgestellt. Mit der Untersuchung europäischer, osmanischer, japanischer und lateinamerikanischer Selbstzeugnisse werden Ähnlichkeiten und Unterschiede herausgearbeitet und globale Perspektiven eröffnet. Das Buch liefert einen Beitrag zu einer historisch begründeten Kritik an überlieferten westlichen Konzepten von Person, Individuum, Modernisierung und Globalisierung.

Christine Vogel ist Professorin für europäische Geschichte vom 17. bis zum 19. Jahrhundert an der Universität Vechta. Dort forscht sie unter anderem zu den Beziehungen zwischen Frankreich und dem Osmanischen Reich in der Frühen Neuzeit..
Dr. Andreas Bähr ist derzeit Privatdozent für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin..
Dr. Gabriele Jancke ist Historikerin und spezialisiert auf die Frühe Neuzeit. Sie war Mitglied der DFG-Forschergruppe »Selbstzeugnisse in transkultureller Perspektive« und lehrt als Privatdozentin an der FU Berlin..
Ulrich Mücke lehrt Geschichte Lateinamerikas an der Universität Hamburg. Er veröffentlichte unter anderem Political Culture in Nineteenth-Century Peru. The Rise of the Partido Civil (University of Pittsburgh Press, 2004)..
Peter Burschel ist Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und zugleich Professor für Kulturgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit an der Georg-August-Universität Göttingen..
Dr. Kirsten Rüther ist Universitätsprofessorin mit kultur- und sozialgeschichtlichem Schwerpunkt am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien..
Angelika Schaser ist Professorin für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universität Hamburg..
Dr. Hans Medick ist Professor für Historische Anthropologie an der Universität Erfurt..
Univ.-Prof. Dr. Claudia Ulbrich ist Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit und Geschlechtergeschichte am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 03.05.2012
Herausgeber Angelika Schaser, Hans Medick, Claudia Ulbrich
Verlag Böhlau Verlag
Seitenzahl 431
Maße (L/B/H) 24.6/17.6/3.8 cm
Gewicht 970 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-412-20853-0

Weitere Bände von Selbstzeugnisse der Neuzeit

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.

  • artikelbild-0
  • Vorwort IX
    Einleitung
    CLAUDIA ULBRICH/HANS MEDICK/ANGELIKA SCHASER: Selbstzeugnis und Person Transkulturelle Perspektiven
    CLAUDIA ULBRICH: Die DFG-Forschergruppe 530 „Selbstzeugnisse in transkultureller Perspektive“ Ein Projektbericht
    Person Text und Kontext
    CLAUDIA ULBRICH: Einführung: Person Text und Kontext
    ELKE HARTMANN/GABRIELE JANCKE: Roupens Erinnerungen eines armenischen Revolutionärs (1921/1951) im transepochalen Dialog
    Konzepte und Kategorien der Selbstzeugnis-Forschung zwischen Universalität und Partikularität
    Relational Selves
    HANS MEDICK: Introduction: Relational Selves
    JAMES S AMELANG: Transcultural Autobiography, or The Lives of Others
    JACQUELINE VAN GENT: The Lives of Others Moravian Indigenous Converts’ Writings and the Politics of Colonial Autobiographies
    A Response to James S Amelang
    Textstrukturen – Schreibkulturen
    FRANZISKA ZIEP: Einführung: Textstrukturen – Schreibkulturen
    FRANZISKA ZIEP: Erzählen ohne Ende Lebensgeschichten im 16. Jahrhundert am Beispiel der autobiographischen Texte von Ludwig von Diesbach (1488/1518) und Thomas Platter (1572)
    JUDIT ÁROKAY: Muster der Selbstbeschreibung Japanische Autobiographien zwischen Tradition und Moderne
    CHRISTA WETZEL: Schreibend leben Heinrich Witt (1799-1892) und sein Tagebuch im Lima des 19 Jahrhunderts
    SOPHIE HÄUSNER: „Ich glaube nicht, dass ich es für mich behalten darf“ Autobiographische Veröffentlichungen von Krankenschwestern zum Ersten Weltkrieg
    IRMELA HIJIYA-KIRSCHNEREIT: Textstrukturen – Schreibkulturen
    Ein Kommentar
    Kulturelle Mehrfachzugehörigkeiten
    HANS MEDICK: Einführung: Kulturelle Mehrfachzugehörigkeiten
    GESINE CARL: Asket, Gelehrter, Hirtenhund Koexistenz und Konkurrenz von Selbstentwürfen in frühneuzeitlichen Konversionserzählungen
    ULRICH MÜCKE: Autobiographisches Schreiben und Kolonialismus in Peru
    MILTOS PECHLIVANOS: Vom Dragoman der Osmanen zum Dragoman der Heimat Mehrsprachigkeit und Personkonstitution im griechischsprachigen Osmanischen Reich
    RICHARD WITTMANN: Französische Hemden, österreichische Dampfschiffe und deutsche Lokomotiven Fremde Dinge in der Selbstverortung des islamischen Mystikers Asçi Dede Ibrahim
    KIRSTEN RÜTHER: Kulturelle Mehrfachzugehörigkeiten Ein Kommentar aus der Perspektive afrikawissenschaftlicher Forschung
    Differenzmarkierungen
    ANDREAS BÄHR/PETER BURSCHEL/CHRISTINE VOGEL: Einführung: Differenzmarkierungen
    ANDREAS BÄHR: „Flucht und Zueflucht“ „Türkenfurcht“ im Tagebuch Balthasar Kleinschroths (1686)
    ABDULLAH GÜLLÜOGLU: Dämonen, böse Geister und unreine Hunde Differenzmarkierungen im Gesandtschaftsbericht des Zülfikâr Efendi von 1688-1692
    CHRISTINE VOGEL: Osmanische Pracht und wahre Macht Zur sozialen Funktion von Differenzmarkierungen in diplomatischen Selbstzeugnissen des späten 17 Jahrhunderts
    PETER BURSCHEL: „j’avais le plaisir de me voir comparée à tous les astres“ Gelebte Räume in den Memoiren der Kurfürstin Sophie von Hannover
    BARBARA KELLNER-HEINKELE: Die grosse Geschichte in der kleinen Geschichte Ein Kommentar aus osmanistischer Perspektive
    Schreiben und Erinnern
    ANGELIKA SCHASER: Einführung: Schreiben und Erinnern
    HÜLYA ADAK: Beyond the Catastrophic Divide Walking with Halide Edib (the Turkish „Jeanne d‘Arc“) through the Ambiguous Terrains of World War I
    ANGELIKA SCHASER: Schreiben um dazuzugehören Konversionserzählungen im 19. Jahrhundert
    PETRA BUCHHOLZ: Schreiben tut weh Die Erinnerungen der Chinaheimkehrer an den Vernichtungskrieg
    WOLFGANG SCHWENTKER: Schreiben und Erinnern Ein vergleichender Kommentar
    Verzeichnis der Autorinnen und Autoren