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Weissenau / Beat Lauber Bd. 1

Kriminalroman

Beat Lauber Band 1

Peter Beutler

(2)
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Beschreibung

Auf der Polizeistation in Interlaken kämpft der junge Polizist Beat Lauber nicht nur allgemein gegen die Fremdenfeindlichkeit in der Region, sondern auch gegen seine rassistischen und korrupten Kollegen. Schlamperei, Gleichgültigkeit machen es ihm schwer, dem Orden der 'Ritter Morgenstern' um den charimatischen Döfl Imobstgarten einen brutalen Überfall auf einen Obdachlosen nachzuweisen. Doch dann verschwindet ein Mitglied der Gruppe spurlos …
Basierend auf einem wahren Fall erzählt Peter Beutler die tragische Geschichte junger Menschen, die sich in ihrem rassistischen Grössenwahn verlieren und dadurch ihr eigenes Leben verwirken. Realistisch, mutig, aufrüttelnd: ein ungeschminkt authentischer Politkrimi.

Peter Beutler, geboren 1942, ist in Zwieselberg aufgewachsen, einem kleinen Dorf in den Berner Alpen. Als promovierter Chemiker war er Lehrer am Gymnasium Musegg. Seit 2007 lebt er mit seiner Frau in Leissigen am

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 271
Erscheinungsdatum 25.05.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89705-971-9
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 20.5/13.6/2.5 cm
Gewicht 318 g
Verkaufsrang 18818

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Rassismus und Verrat
von peedee am 26.01.2021

Beat Lauber, Band 1: Interlaken (Schweiz), 2001. Interlaken ist ein beliebter Urlaubsort, doch leider ist es nicht Idylle pur, denn Neonazis vergiften ihre Umwelt mit ihrem Gedankengut und ihren Hasstiraden. Der junge Polizist Beat Lauber hat nicht nur mit Rassismus zu kämpfen, sondern auch mit Verrat in den eigenen Reihen! Dölf... Beat Lauber, Band 1: Interlaken (Schweiz), 2001. Interlaken ist ein beliebter Urlaubsort, doch leider ist es nicht Idylle pur, denn Neonazis vergiften ihre Umwelt mit ihrem Gedankengut und ihren Hasstiraden. Der junge Polizist Beat Lauber hat nicht nur mit Rassismus zu kämpfen, sondern auch mit Verrat in den eigenen Reihen! Dölf Imobstgarten und seine Kumpane werden verdächtigt, einen brutalen Überfall auf einen Obdachlosen verübt zu haben. Aber es ist ihm nichts nachzuweisen. Dann verschwindet plötzlich einer aus Imobstgartens Geheimbund… Die Geschichte basiert auf einem wahren Fall. Erster Eindruck: Das Cover mit der Bergkulisse ist schlicht – gefällt mir. Ein kleiner Junge hat einen Mord gesehen. Als er dies auf dem Polizeiposten Flurmühle in Interlaken in Begleitung seiner Mutter dem diensthabenden Polizisten erzählt, stellt sich dieser die Frage, ob der Junge nicht einfach nur schlecht geträumt hat. Aber sein Bauchgefühl sagt ihm etwas anderes – und das hat ihn noch selten getäuscht. Dölf Imobstgarten ist in einer frommen und sehr konservativen Familie aufgewachsen; Veränderungen gegenüber ist man misstrauisch und zugezogene Nachbarn bleiben auch noch zwanzig Jahre „fremd“. Imobstgarten ist zum ersten Mal in einer Disco und hat Interesse an einem Mädchen. Da kommt ein anderer Mann daher, an dem das Mädchen Gefallen findet. Dieser andere, wie er tags darauf herausfindet, war Bruno Tadic – ab sofort Dölfs neustes Hassobjekt. Er schert seine Kumpels um sich, um Tadic eine Abreibung zu erteilen… Die Polizisten Lauber und Raaflaub (ich verzichte auf die korrekte Rangbezeichnung) und Polizei-Aspirant Minder haben mir sehr gefallen. Bei anderen Polizei-Kollegen kam mir schier die Galle hoch (während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, wem man eigentlich noch trauen kann). Ebenso bei den Neonazis – deren Gedankengut ist für mich nicht nachvollziehbar (und ich will das auch gar nicht verstehen können). Hass, Rassismus, Gewalt – und das alles auch noch mit der schrägen Idee, zu den „Guten“ zu gehören. Dies war mein erstes Buch des Autors. Es hat sich gut lesen lassen, wenn mir auch die erste Hälfte deutlich schwerer fiel als der zweite. Im Anhang des Buches befinden sich ein Glossar sowie ein Zeitungsartikel über den wahren Fall im Jahr 2004. Die Lektüre des Buches im Wissen darum, dass es auf einer wahren Tatsache beruht (aber mit fiktiven Bestandteilen ergänzt wurde), war spannend aber auch bedrückend.

Fememord in den Berner Alpen
von einer Kundin/einem Kunden aus Thun am 06.09.2012

Der junge Kommissar Beat Lauber hat gegen die Verharmlosung der rechtsradikalen Szene im Berner Oberland nicht nur in Bevölkerung und Medien anzukämpfen, sondern sogar an seinem Arbeitsplatz. Schlamperei, Gleichgültigkeit und bei manchen Kollegen offene Sympathien für fremdenfeindliche Straftaten machen es ihm schwer, dem Orden ... Der junge Kommissar Beat Lauber hat gegen die Verharmlosung der rechtsradikalen Szene im Berner Oberland nicht nur in Bevölkerung und Medien anzukämpfen, sondern sogar an seinem Arbeitsplatz. Schlamperei, Gleichgültigkeit und bei manchen Kollegen offene Sympathien für fremdenfeindliche Straftaten machen es ihm schwer, dem Orden der »Ritter Winkelried « einen brutalen Überfall auf einen Obdachlosen nachzuweisen. Doch dann verschwindet ein Mitglied der Gruppe spurlos … Der Politkrimi lehnt sich an eine wahre Begebenheit an. Er ist packend erzählt . Peter Beutler hat einen Kriminalroman geschrieben, der den Leser gleichzeitig fesselt und verstört. Nüchtern, aber umso eindringlicher, zeichnet der Autor die fatale Entwicklung eines jungen Mannes nach, der in ein fremdenfeindliches Umfeld geboren wird und sich mehr und mehr radikalisiert. Nahezu unausweichlich scheint die Eskalation der Gewalt. Ohne SchwarzWeißMalerei schildert Beutler das Geschehen aus mehreren Perspektiven, versetzt sich auch in die Lage der Täter, ohne dabei deren Handlungen zu rechtfertigen.


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  • Alle Mitglieder des Ordens waren dem Führer zu absolutem Gehorsam verpflichtet. Streng verboten war es, Drittpersonen gegenüber ein Sterbenswort über den Orden zu verraten. Wer das Schweigeverbot verletzte, der wurde nicht nur aus dem Orden ausgeschlossen, sondern hingerichtet, und zwar so, wie man da im Mittelalter bei besonders schweren Vergehen getan hatte.