In der Ferne so nah

Briefwechsel einer ungewöhnlichen Liebe

Vita Sackville-West, Harold Nicolson

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Beschreibung

1913 heiratete die einundzwanzigjährige Vita Sackville-West den Diplomaten Harold Nicolson. Das hielt die leidenschaftliche Autorin und geniale Landschaftsgärtnerin nicht davon ab, sich immer wieder auf Affären mit Frauen einzulassen, deren berühmteste Virginia Woolf war. Da die Eheleute aufgrund der Diplomatentätigkeit von Nicolson selten über längere Zeit am selben Ort lebten, entwickelte sich ihre Beziehung in einem steten Briefdialog. Darin offenbart sich ein nicht abreissender Gedanken- und Gefühlsstrom, der von einzigartiger Offenheit und Verbundenheit zeugt. Barbara von Becker hat aus einem riesigen Konvolut an Briefen eine gelungene Auswahl getroffen, die das Leben dieser aussergewöhnlichen Menschen nachzeichnet, einen intimen Blick in eine unkonventionelle Ehe gewährt und ein Stück englischer und europäischer Zeitgeschichte dokumentiert.

»Vor allem aber sind diese so berührenden wie amüsanten Briefe eine hohe Schule lebenslanger Zweisamkeit, dieses bekanntlich allerschwersten emotionalen Kunststücks.«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Barbara Becker
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 06.03.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-50243-5
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 19.1/12.3/1.3 cm
Gewicht 180 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 78501

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Eine außergewöhnliche Ehe
von GinaLeseratte aus Kornwestheim am 05.07.2012

In den fast 50 Jahren ihrer Ehe haben Vita Sackville-West und Harold Nicolson einen umfangreichen Briefwechsel geführt. In diesem schmalen, schön gestalteten Bändchen ist eine kleine Auswahl dargestellt und kommentiert. Die Briefe sind in vielerlei Hinsicht interessant und lesenswert: Sie sind von einer überraschenden Offenhe... In den fast 50 Jahren ihrer Ehe haben Vita Sackville-West und Harold Nicolson einen umfangreichen Briefwechsel geführt. In diesem schmalen, schön gestalteten Bändchen ist eine kleine Auswahl dargestellt und kommentiert. Die Briefe sind in vielerlei Hinsicht interessant und lesenswert: Sie sind von einer überraschenden Offenheit und dabei glänzend geschrieben - beide, Vita wie Harold, waren unter anderem erfolgreiche Schriftsteller. Dann zeigen die Briefe wichtige Stationen ihrer Ehe: die sehr turbulente Zeit während Vitas diverser Affären, ihre besondere Beziehung zu Virginia Woolf – ergreifend die Briefe nach Virginias Selbstmord! – und natürlich der Kauf und Aufbau von Sissinghurst. Außerdem erhält man, da Harold als Diplomat und Politiker tätig war, einen persönlichen Einblick in die zeitgeschichtlichen Ereignisse. Besonders beeindruckend fand ich hier seine Beschreibung des hochbetagten Winston Churchill (27.04.1961). Nur schade, dass die gut 100 Seiten so schnell gelesen sind …

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