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Mrs. Dalloway

Reclams Universal-Bibliothek Band 18886

Virginia Woolf

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Beschreibung

Virginia Woolfs kurzer Roman von 1925 schildert den Ablauf eines Tages im Leben von Clarissa Dalloway – darin Joyces »Ulysses« vergleichbar, aber weit zugänglicher als dieser. An einem warmen Junitag im Jahr 1923 geht Mrs. Dalloway früh am Morgen aus dem Haus, um Blumen zu kaufen für die Abendgesellschaft, die sie an diesem Tag geben wird. Die Handlung wird skandiert durch die Glockenschläge von Big Ben. Neben den äusseren Ereignissen spielen Gedanken, Gefühle und Erinnerungen der oft nur locker miteinander verbundenen Romanfiguren eine grosse Rolle. Durch die Verwendung neuer Erzähltechniken – erlebte Rede, innerer Monolog – gelingt es Woolf, diese Bewusstseinsvorgänge mit grosser Unmittelbarkeit und Intensität zu gestalten. Dies gelingt auch der neuen Übersetzung von Hans-Christian Oeser.

Virginia Woolf wurde am 25. Januar 1882 in London geboren und wuchs im grossbürgerlichen Milieu des viktorianischen England auf. Der Tod ihrer Mutter 1895 und ihrer älteren Schwester führte zu einer schweren psychischen Krise, deren Schatten sie nie mehr loslassen sollten. 1912 heiratete sie Leonard Woolf. Zusammen gründeten sie 1917 den Verlag The Hogarth Press. Bereits in jungen Jahren bildete sie gemeinsam mit ihrem Bruder den Mittelpunkt der intellektuellen "Bloomsbury Group". Ihr Haus war eines der Zentren der Künstler und Literaten der Bloomsbury Group. Ihre Romane zählen zu den Meilensteinen moderner Literatur. Zugleich war sie eine der einflussreichsten Essayistinnen ihrer Zeit. Aus Furcht, geistig zu umnachten, nahm sie sich am 28. März 1941 nach einem Bombenangriff das Leben.

Hans-Christian Oeser, geb. 1950 in Wiesbaden, lebt als literarischer Übersetzer und Herausgeber in Dublin. Er übersetzte u. a. Werke von Christopher Nolan, Ian McEwan und John McGahern. Hans-Christian Oeser wurde mit dem Europäischen Übersetzerpreis 'Aristeion' ausgezeichnet und 2010 mit dem 'Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis'.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 231
Erscheinungsdatum 01.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018886-6
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14.9/9.8/1.5 cm
Gewicht 113 g
Übersetzer Hans-Christian Oeser

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Kundenbewertungen

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"Menschlichkeit, Humor, Tiefe" (Virginia Woolf)
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Bekannt ist das Werk Virginia Woolfs, „Mrs Dalloway“, für die radikale Technik des „Bewusstseinsstroms“. Dieser ist keine bloß formale, theoretische Vokabel: In Virginia Woolfs Text wird das Handlungsgerüst der Erzählung nahezu vollständig aufgelöst in die inneren Wahrnehmungen und Gedanken der Figuren. Dabei kreisen die Gedank... Bekannt ist das Werk Virginia Woolfs, „Mrs Dalloway“, für die radikale Technik des „Bewusstseinsstroms“. Dieser ist keine bloß formale, theoretische Vokabel: In Virginia Woolfs Text wird das Handlungsgerüst der Erzählung nahezu vollständig aufgelöst in die inneren Wahrnehmungen und Gedanken der Figuren. Dabei kreisen die Gedanken Mrs Dalloways, in Anbetracht zahlreicher Alltäglichkeiten, um große menschliche Themen wie Liebe und Tod. Nicht zuletzt steht die eigene Identität auf dem Spiel. Woolf gibt ihren Figuren Würde durch die eigenen assoziativen Gedankenflüsse, die der konkreten Wirklichkeit psychische Tiefe verleihen. Allerdings streuen sich diese Bewusstseinsinhalte immer weiter aus. Der Ursprung, das Zentrum der Gedanken, die Person Mrs Dalloways, verliert sich im Strom ihrer Gedanken, die sich ausbreiten wie die Wellen des Meeres und das gestreute Licht der Sonne. Getragen werden die Gedanken Mrs Dalloways durch eine üppige Melancholie inmitten sommerlicher Heiterkeit der Straßen Londons. Das Ausufernde ihres Bewusstseins hat dabei selbst eine subversive Kraft, da es die Grenzen zwischen Innen und Außen, Vergangenheit und Gegenwart, verschiebt. Auch Geschlechterrollen werden in Frage gestellt. Wo im Vereinigten Königreich unter George V. streng zwischen den Sphären des Mannes und der Frau unterschieden wurde, greift Woolf synekdochisch nach dem Menschlichen, nach den vereinigenden und angleichenden Kräften der Liebe und des Todes. Dies erlaubt ihrer Figur Mrs Dalloway in kühnen Gedanken ihre eigene Rolle als Frau zu reflektieren und ihr eigene Sehnsuchtsbilder entgegenzusetzen: Neben den Realitäten ihrer vergangenen Liebe zu Peter Walsh und ihrer gegenwärtigen Ehe mit Richard Dalloway erscheinen die Liebe zu einer anderen Frau und der Wunsch, in die männlichen Sphären, namentlich der Politik, eingreifen zu können, an der Oberfläche ihres Bewusstseins. Mrs Dalloways Vorbereitungen einer Abendgesellschaft werden parallelisiert durch die Rückkehr eines Kriegsversehrten, Septimus Smith, der seine geistige Gesundheit eingebüßt hat. Durch die Schicksale der beiden Figuren werden auch die Themen von Gesundheit und Wahnsinn eng zusammengeführt. Woolfs Kritik an der britischen Gesellschaft ihrer Zeit ist von bleibender Aktualität. Leserinnen und Leser gewinnen einen Einblick in die sozialen Rollen im England des vergangenen Jahrhunderts, die bis in die Gegenwart hinein wirksam geblieben sind und vor deren Hintergrund sich zahlreiche Kritiken und Auseinandersetzungen von Frauen mit ihrer Rolle und ihrem Selbstverständnis in einer männlich geprägten Gesellschaft entfalteten. Ein Roman gegen alle Erwartungen an diese Gattung, der mit Lesegewohnheiten bricht und einen neuen Blick auf scheinbar „immerwährende“ Konventionen wagt. Übersetzt von Walter Boehlich mit Illustrationen von Barbara Behr

Ganz anders als erwartet
von einer Kundin/einem Kunden aus Wolfsburg am 03.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kapptext: Ein Tag wie ein ganzes Leben London im Juni 1923: Ein Mittwoch im Leben der vornehmen Clarissa Dalloway, die für diesen Abend eine große Gesellschaft vorbereitet. Als sie unerwartet Besuch von ihrer Jugendliebe bekommt, verliert sie sich in Erinnerungen und zweifelt an vergangenen Entscheidungen. Meisterhaft zieht V... Kapptext: Ein Tag wie ein ganzes Leben London im Juni 1923: Ein Mittwoch im Leben der vornehmen Clarissa Dalloway, die für diesen Abend eine große Gesellschaft vorbereitet. Als sie unerwartet Besuch von ihrer Jugendliebe bekommt, verliert sie sich in Erinnerungen und zweifelt an vergangenen Entscheidungen. Meisterhaft zieht Virginia Woolf die Leser immer tiefer in die Gedanken ihrer Figuren hinein und stellt damit zugleich deren Leben in Frage. Meine Meinung: Vorab möchte ich sagen dass diese Rezension etwas anders sein wird als meine sonstigen Rezensionen. Es werden auch einige Spoiler dabei sein, die aber leider nicht zu vermeiden sind. Der Text verdient es dass wir darüber reden. Kommen wir erstmal zum Cover und zur Gestaltung des Buches, da möchte ich den Verlag wirklich sehr Loben! Ohne dieses wundervolle Cover wäre ich gar nicht erst auf dieses Buch aufmerksamen geworden. Klassiker werden oft mit sagen wir es mal recht seltsamen Covern vermarktet. Daher großes Lob an den Verlag, der mir dieses Buch schmackhaft gemacht hat. Auch die vielen süßen Extras die uns während des Lesens begleiten sind einfach zauberhaft. Die wunderschönen Illustrationen auf jeder Seite werten das Buch noch mal richtig auf. Die Geschichte war wirklich anders als erwartet. Der Klapptext verrät recht wenig vom Inhalt des Buches und erwartet habe ich eine Prunkvolle Liebesgeschichte mit heißen Partys so wie man es von Gatsby kennt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich vorher nicht mit der Autorin beschäftigt habe oder von dieser Geschichte je mal etwas gehört habe. Daher ging ich völlig ohne Vorurteile und ohne jegliches wissen an dieses Buch und das war auch gut so. Denn der Inhalt hat mich viel zum Nachdenken gebracht. Wir begleiten Mrs. Dalloway beim Einkaufen und den Vorbereitungen einer Party, dabei gehen ihre Gedanken nach ob sie denn die richtigen Entscheidungen im Leben getroffen hat und nebenbei passieren immer mal wieder kleine Dinge die sie zu weiteren Gedankenzügen bringen… Wäre sie z. B. glücklicher gewesen mit jemand anderen? Im Buch passiert eigentlich recht wenig, dennoch konnten mich die Gedanken von Mrs. Dalloway sehr fesseln. Neben Clarissa Dalloway gibt es auch noch eine andere interessante Nebenfigur, einen alten Kriegsveteranen der Selbstmord begeht und quasi Clarissa als Spiegel diente, er wählte den Tod und auch dies brachte Clarissa wieder sehr zum nachdenken. Nach dem ich das Buch beendet habe, las ich viel über die Autorin die wohl ebenfalls unter starken Depressionen litt und ihren Romanfiguren aus diesem Buch wohl sehr ähnlich war. Wir blicken in dieser Geschichte wirklich sehr tief in die Seele der Autorin, die sich dann mit 59 Jahren in einem Fluss selbst ertränkte. Neben den Gedanken über falsche Entscheidungen und das alt werden im Leben, behandelt die Geschichte auch sexuelle Unterdrückung. Der Schreibstil des Buches ist sehr poetisches und daher echt ein Meisterwerk der Zeit. Ich bin froh dass ich dieses Buch gelesen habe und möchte mir bald die Verfilmung dazu ansehen. Fazit: Ganz anders als erwartet aber ich bin sehr positiv überrascht über diese Geschichte. Ich denke dieses Buch ist einfach schwer in Worte zu fassen und man muss es einfach mal selbst erlebt haben es gelesen zu haben. Neben dem lesen haben mir die schönen beigaben des Verlags viel Freude bereitet und es war ein kleines Erlebnis im Alttag.

England im Jahre 1923
von einer Kundin/einem Kunden am 05.11.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Virginia Woolf versteht es sehr gut, (manchmal schon fast zu ausladend), das Innere ihrer Personen zu beleuchten, die jagenden Gedanken, die sich oft hinter wenigen Worten verbergen. Dieser an einem Tag spielende Roman zeigt ein Abbild Englands aus dem Jahre 1923- der Krieg wirkt nach auf ganz verschiedene Weise. Zugleich werden... Virginia Woolf versteht es sehr gut, (manchmal schon fast zu ausladend), das Innere ihrer Personen zu beleuchten, die jagenden Gedanken, die sich oft hinter wenigen Worten verbergen. Dieser an einem Tag spielende Roman zeigt ein Abbild Englands aus dem Jahre 1923- der Krieg wirkt nach auf ganz verschiedene Weise. Zugleich werden Charaktere, miteinander verwobene Schicksale beschrieben, bürgerliches Leben sowie Abstieg, Elend und Wahnsinn liegen hier eng beieinander.


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