Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge

Das Manuskript des 'Berner Taschenbuchs'. Faksimile und Textgenetische Edition

Rainer Maria Rilke

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Beschreibung

Ein wichtiger Teilnachlass Rainer Maria Rilkes (1875–1926) befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern. Das sogenannte Berner Taschenbuch, ein schwarzes Notizbuch im Format 14 x 8 cm, ist eines der bedeutendsten Stücke aus diesem Bestand. Die Handschrift enthält den zweiten Teil des Entwurfs von Rilkes Roman 'Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge' (1910). Wie man einem Brief vom 20. Oktober 1909 an seinen Verleger Anton Kippenberg entnehmen kann, muss es mindestens ein weiteres, nicht überliefertes Notizbuch gegeben haben, das den Anfang des Romantextes enthielt.
Das Berner Taschenbuch ermöglicht einmalige Einblicke in Rilkes Arbeitsweise und den Schreibprozess des Romans. Rilke zeigt sich hier nicht als 'Originalgenie', sondern als ein Autor, der in seinem Manuskript umfangreiche Änderungen vornahm und Varianten erprobte. So enthüllt diese Entwurfshandschrift eine Offenheit des Textes an verschiedenen Stellen, eine Fülle von Textvarianten, die in den früheren Editionen des Romans nicht enthalten sind.
Diese Edition macht die umfangreichen gestrichenen Stellen nun in zwei Bänden – Faksimile und Transkription mit Kommentar – zugänglich. Die topografische und seitenidentische Transkription wurde vom bekannten Typografen Friedrich Forssman entworfen. Ein kritischer Apparat weist die Veränderungen des Texts in Bezug auf den Erstdruck von 1910 nach. Ein editorischer Bericht und ein Nachwort erschliessen die Ausgabe und führen in Rilkes Arbeitsweise und den Schreibprozess des Romans ein.

Die Herausgeber
Thomas Richter, geb. 1964, Studium der Germanistik, Anglistik und Alten Geschichte in Münster, Lehraufträge an den Universitäten München, Eichstätt, Bern und Fribourg. Veröffentlichungen zu editionswissenschaftlichen Themen und u. a. zu Goethe, Bettina
v. Arnim, Harry Graf Kessler und zur Exilliteratur.
Franziska Kolp, geb. 1954, Studium der Germanistik und der französischen Literatur an den Universitäten Bern und Poitiers; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Schweizerischen Literaturarchiv und dort unter anderem Betreuerin des Schweizerischen Rilke-Archivs. Veröffentlichungen u.a.: Gestaltungen des Venus- und Aphroditenmythos bei Joseph von Eichendorff (1989).
Irmgard M. Wirtz, geb. 1960, Studium der Germanistik und Geschichte; seit 2006 Leiterin des Schweizerischen Literaturarchivs der Nationalbibliothek, Privatdozentin am Institut für Germanistik der Universität Bern.
Veröffentlichungen u.a.: Joseph Roths Fiktionen des Faktischen (1997); Affekt und Erzählung. Zur ethischen Fundierung des Barockromans nach 1650 (2007).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.09.2012
Herausgeber Thomas Richter, Franziska Kolp
Verlag Wallstein Verlag
Seitenzahl 536
Maße (L/B/H) 19.5/11/5 cm
Gewicht 656 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8353-1125-1

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Die Verwirrungen des Malte Laurids Brigge
von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rilke gelingen in seinem einzigen Prosaroman vielfältige, interessante Beobachtungen in gewohnt poetisch und feinfühliger Sprache, die diesen Roman der literarischen Moderne besonders aufwerten. Trotz Ruhe und Konzentration, die für dieses Buch vonnöten ist, sehr sehr lesenswert.

Brigge und seine Aufzeichungen
von Zitronenblau am 08.09.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Rilke innoviert den "Roman" durch die Publikation seiner modernen Prosa "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" (1910). Brigge - heruntergekommener Aristokrat zeichnet auf: Paris (aus dem Naturalismus tretend und impressiv/symbolistisch), verlorene Kindheit sowie die gelesenen Lektüren. Technisch montiert er die 71 Aufzeic... Rilke innoviert den "Roman" durch die Publikation seiner modernen Prosa "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" (1910). Brigge - heruntergekommener Aristokrat zeichnet auf: Paris (aus dem Naturalismus tretend und impressiv/symbolistisch), verlorene Kindheit sowie die gelesenen Lektüren. Technisch montiert er die 71 Aufzeichnungen und philosophiert über Tod und Liebe. Dabei beginnt er zu sehen (Programm!) und hält sich stilistisch gern mal an den Kurzsatz und an einer "lyrischen Grammatik", poetisiert gekonnt (ganz rilke-immanent) mitunter durch Mittel wie Personifizierung und Symbolisierung. Alles in allem jedoch eine (Geschichts-)Lektüre, die einen aktiven und gebildeten Leser erfordert, der abgesehen vom Technischen auch über ein gewisses intertextuelles Know-how verfügt (übrigens intentional!). Weltliteratur von hohem Rang, daher notwendig, weniger Literaturbegeisterten sei hier zumindest ein erschließendes Lesen ohne locker-flockige Leseleichtigkeit versprochen. Zu guter Letzt: "Denn Verse sind nicht, wie die Leute meinen, Gefühle (die hat man früh genug), - es sind Erfahrungen." Viel Spaß beim Lesen! Oder besser: Beim Immerwiederlesen!!!


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