Aufzeichnungen eines Fischers (das erste Jahr)

LP Band 160

Gerold Späth

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Beschreibung

In den 'Aufzeichnungen eines Fischers (das erste Jahr)' blättert Gerold Späth immer neue Schichten und Facetten einer Welt auf, die unzählige skurrile Geschichten bereithält. Im Zentrum des Romans steht Jeanot. Seit dem Verlust seiner Arbeitsstelle ist er Fischer und hat seinen Stammplatz am See. Hier trifft er seine Freunde, hier holen ihn Erinnerungen ein an vergangene Zeiten, hier sinniert er über den Lauf der Dinge. Und über alles, was er sieht und bedenkt, führt er heimlich Buch – mit unvergleichlichem Sprachwitz und immer wieder changierendem Ton und Tempo. Und zugleich ist das, was Späth seinen sprachverliebten Protagonisten schreiben lässt, weit mehr als bloss ein Tagebuch: Es ist das liebevolle, ironisch grundierte Porträt eines kleinen Universums, das voller Überraschungen steckt. Der zweite Teil des Romans – auch er ist mit leichter und souveräner Hand erzählt – ist unter dem Titel 'Mein Lac de Triomphe' erschienen.

'Und Späth hat Sprache. Wer so viel Sprache hat, der hat die Welt, hat das Leben, kann sie in Geschichten festhalten, die so kurz, schnell, rastlos sind, dass man keine nacherzählen könnte, ohne sie länger, schwerfälliger und langweilig zu machen.' (Hanno

Gerold Späth wurde 1939 als Spross einer Orgelbauerdynastie in Rapperswil am oberen Zürichsee geboren. Nach seiner Ausbildung zum Kaufmann reiste er weit herum. 1968 begann er mit dem Schreiben, arbeitete allerdings noch bis 1975 im väterlichen Orgelbaubetrieb mit. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und erhielt u.a. den Alfred-Döblin-Preis (1979), den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung (1992) und den Gottfried-Keller-Preis (2010). Heute lebt er mit seiner Familie in Italien, Irland und Rapperswil.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 270
Erscheinungsdatum 01.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85787-760-5
Verlag Lenos
Maße (L/B/H) 18.5/11.6/2.7 cm
Gewicht 244 g
Auflage 1

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Weisheiten
von David aus der Karibik am 07.03.2008
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Und kenne ich diese Definition von Fisch und Fischer: Ein Stecken mit Schnur. Am einen Ende ein Wurm. Am anderen ein Idiot. Solchen Schwachsinn könne nur ein Engländer absondern. Wer fischt hier mit Wurm! Du nicht! Ich nicht! Niemand!" Der gute Mann scheint Fischer zu sein und hat trotzdem nicht den Humor verloren. "Aufzeic... "Und kenne ich diese Definition von Fisch und Fischer: Ein Stecken mit Schnur. Am einen Ende ein Wurm. Am anderen ein Idiot. Solchen Schwachsinn könne nur ein Engländer absondern. Wer fischt hier mit Wurm! Du nicht! Ich nicht! Niemand!" Der gute Mann scheint Fischer zu sein und hat trotzdem nicht den Humor verloren. "Aufzeichnungen eines Fischers" ist voller Sprachwitz, Ironie und deutet die Abgründe Schweizer Kleinstädter an. Da sind viele Rapperswiler Kollegen weit gereist, manche kommen nur noch zu Besuch, einige (es scheint fast die Minderheit zu sein) sind hängen geblieben. Diejenigen, die die Welt gesehen haben sind die Überlegenen, haben sich aber nichts von ihren Vorurteilen weggereist. Die Hiergebliebenen haben die einfachen Wahrheiten und Gerold Späth beschreibt all dies, deutet es oft nur an, lässt Freiheit für alles denkbare. Wenn da vom Stadtamt eine Bank zur Verschönerung des Ortsbildes aufgestellt wird, so sind dies nur einige Zeilen, die alles über die Arbeitsmoral sagen und voller Beobachtung sind. Wenn man sich nach Irland begibt, so ist man Reisender und Beobachter. Und immer wird gefischt, und immer wird gefangen oder auch nicht. Dies scheint egal zu sein. Nicht egal ist, wenn man mit diesen kurzen Anekdoten die Welt beschreibt. Merci für die Weisheit Merci für die Weisheit, die niemals aufdringlich ist Merci für den Blick Man dankt für dieses erste Jahr und begibt sich sofort in das zweite...


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