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Der Mann, der Hunde liebte

Roman

Leonardo Padura

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Beschreibung

»Tötet ihn nicht! Dieser Mann muss reden«, rief der schwer verwundete Trotzki seinen Leibwächtern zu, als sie sich auf den Mann stürzten, der ihn mit einem Eispickel niedergeschlagen hatte. Leonardo Padura bringt ihn zum Sprechen. Ein rätselhafter Mann, der mit seinen beiden Windhunden am Strand spazieren geht, erzählt dem kubanischen Schriftsteller Iván die Geschichte des Trotzki-Mörders Ramón Mercader. Doch woher kennt dieser Unbekannte all die Facetten aus Mercaders Leben?

Leonardo Paduras vielschichtiger Roman führt uns an verschiedenste Schauplätze der Weltrevolution: ins Bürgerkriegsspanien, nach Moskau während der stalinistischen Schauprozesse, ins Mexiko Frida Kahlos und Diego Riveras, ins Prag von 1968, nach Kuba. In atemberaubender Prosa erweckt er die Protagonisten zu neuem Leben, zeigt sie in ihrer Bereitschaft zur völligen Selbstaufgabe zugunsten einer Ideologie – und zieht die Bilanz der gescheiterten Utopien eines Jahrhunderts.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 736
Erscheinungsdatum 12.07.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-293-20579-6
Verlag Unionsverlag
Maße (L/B/H) 21.1/13.4/4.5 cm
Gewicht 843 g
Originaltitel El hombre que amaba a los perros (Madrid, 2009)
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Hans-Joachim Hartstein
Verkaufsrang 21154

Portrait

Leonardo Padura

Leonardo Padura, geboren 1955 in Havanna; 1980 Abschluss seines Lateinamerikanistik-Studiums. Reportagen für verschiedene kubanische Zeitschriften. Seine Buchveröffentlichungen umfassen Romane, Erzählungen, Reportagen und literaturwissenschaftliche Studien. Auszeichnungen u. a. mit dem 'Premio Café de Gijón' und 2 mal mit dem 'Premio Hammett'. Der Autor lebt in Havanna.

Artikelbild Der Mann, der Hunde liebte von Leonardo Padura

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 17.01.2019
Bewertet: anderes Format

Tötet ihn nicht!!! Die Lebensgeschichten Trotzki und Mörders Ramon Mercader verwoben mit der Geschichte des 20.Jahrhunderts.Detailreicher, Spannender Historischer Roman.

Reise durch's 20. Jahrhundert
von Michaela Weiler aus Innsbruck am 02.07.2013

In drei Erzählsträngen nähert sich Leonardo Padura der Ermordung Leo Trotzkis in Mexiko, wo der ehemalige russische Revolutionär seine letzten Lebensjahre im Exil verbrachte und dort einem von Stalin gedungenen Attentäter zum Opfer fiel. Erzählt wird Trotzkis Odyssee nach seiner Ausbürgerung aus Sowjetrussland, die Entwicklung R... In drei Erzählsträngen nähert sich Leonardo Padura der Ermordung Leo Trotzkis in Mexiko, wo der ehemalige russische Revolutionär seine letzten Lebensjahre im Exil verbrachte und dort einem von Stalin gedungenen Attentäter zum Opfer fiel. Erzählt wird Trotzkis Odyssee nach seiner Ausbürgerung aus Sowjetrussland, die Entwicklung Ramón Mercaders zum Mörder Trotzkis und der Weg des kubanischen Schriftstellers Ivan, der viele Jahrzehnte später unversehens in diese Geschichte hineingerät und sie aufschreibt. Padura spannt mit diesem Roman den Bogen vom Sowjetrussland der Stalin-Ära über die Zeit des Spanischen Bürgerkriegs bis hin zu Fidel Castros Kuba, ist also auch eine Geschichte des unrühmlichen Kommunismus im 20. Jahrhundert, der so viel versprochen, und doch so wenig gehalten hat.

Die Geschichte des 20.Jahrhunderts
von einer Kundin/einem Kunden am 17.07.2012

Der kubanische Schriftsteller Ivan trifft am Strand einen rätselhaften Mann, der mit zwei Hunden spazieren geht. Dieser vertraut ihm die Geschichte des Ramón Mercader an, jenem Mann dem Lew Dawidowitsch Trotzki in Mexiko zum Opfer fiel. Dieser heftige Roman führt uns ins Spanien des Bürgerkriegs, nach Mexiko von Frida Kahlo un... Der kubanische Schriftsteller Ivan trifft am Strand einen rätselhaften Mann, der mit zwei Hunden spazieren geht. Dieser vertraut ihm die Geschichte des Ramón Mercader an, jenem Mann dem Lew Dawidowitsch Trotzki in Mexiko zum Opfer fiel. Dieser heftige Roman führt uns ins Spanien des Bürgerkriegs, nach Mexiko von Frida Kahlo und Diego Riveras, nach Prag von 1968 und nach Kuba, und erzählt in drei Handlungssträngen vom kommunistischen Europa des 20 Jahrhunderts, von seinen Revolutionären und den unzähligen Opfern die der Kampf der Ideologien gefordert hat. Dem Kommentar auf der Rückseite des Buches kann ich mich nur anschließen: Wer diesen mitreißenden, faszinierenden und ernüchternden Roman gelesen hat, versteht die Geschehnisse, die das 20. Jahrhundert geprägt haben, besser. Unweigerlich verfällt man diesem Werk. Heraldo de Aragon


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