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Vielen Dank für das Leben

Roman

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Taschenbuch
gebundene Ausgabe
Toto ist ein Wunder. Ein Waisenkind ohne klares Geschlecht. Zu dick, zu gross, im Suff gezeugt. Der Vater schon vor der Geburt abgehauen, die Mutter bald danach. Und doch bleibt Toto wie unberührt. Im kalten Sommer 1966 geboren, wandelt er durch die DDR, als ob es alles noch gäbe: Güte, Unschuld, Liebe. Warum, fragt er sich, machen die Menschen dieses Leben noch schrecklicher, als es schon ist? Toto geht in den Westen, wo der Kapitalismus zerstört, was der Sozialismus verrotten liess. Nur zwei Dinge machen ihm Hoffnung - das Wiedersehen mit Kasimir und sein einziges Talent: das Singen. Es führt Toto bis nach Paris. Ein wütender, schriller Roman einer grossen Autorin über das Einzige im Leben, was zählt.
Rezension
"Berg schreibt witzig über die traurige Existenz der Menschen, anrührend über das trostlose Dasein und aggressiv liebevoll gegen eine düstere Welt." Steffen Martus, Frankfurter Rundschau, 12./13.01.13

"Eigentlich leuchtet aus nahezu jedem Kapitel mindestens eine Formulierung hervor, die so grossartig und surreal und zugleich von besonderer Zartheit ist (...) von den Bildern des Bergschen Szenarios geht eine Intensität aus, die in aller Drastik und obskurer Schönheit Vergleiche suchen muss." Andrea Hannah Hünniger, Die Zeit, 18.10.12

"Ein Wunderwerk aus klugen Exkursen und brillanten Bonmots." Wolfgang Höbel, Der Spiegel, Heft 31/12
"Eine Ode an die Individualität (...)" Stern, 27.07.12

"Die Schriftstellerin erzählt dieses Trauerspiel in ihrem so unverwechselbaren Sound aus Zynismus, Anklage und subtilem Witz. Sibylle Berg hat ein schonungsloses Buch geschrieben. Eines, das irritiert und extrem fasziniert." Focus, 08.10.12

"Sibylle Berg scheidet Gut und Böse, kurz vor dem jüngsten kapitalistischen Gericht. Das ist kein Roman, das ist ein Manifest." Jan Küveler, Die Welt, 28.07.12

"Vielen Dank für das Leben ist ein furios geschriebenes Plädoyer für Andersartigkeit." Regula Freuler, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 30.09.12

"Sibylle Berg scheidet Gut und Böse, kurz vor dem jüngsten kapitalistischen Gericht. Das ist kein Roman, das ist ein Manifest." Jan Küveler, Die Welt, 28.07.12

"Sibylle Berg hat das 'Pfui Welt' von Busspredigern wie Abraham de Sancta Clara (...) aber auch den vorgeblichen Zynismus eines Voltaire. (...) Sie hat diese Haltung in die Gegenwart gebeamt und mit dem Grundrauschen unserer Tage verbunden - medialem, modischem, pseudowissenschaftlichen Gerede. (...) Das Ergebnis ist ziemlich speziell und einzigartig." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 30.07.12

"Sibylle Berg schafft mit ihrem Protagonisten Toto eine der ungewöhnlichsten und berührendsten Gestalten der Gegenwartsliteratur." Rainer Moritz, Deutschlandradio, 07.08.12

"Berg schreibt witzig über die traurige Existenz der Menschen, anrührend über das trostlose Dasein und agressiv liebevoll gegen eine düstere Welt. Die Geschichte mag noch so trübsinnig, die mesnchliche Existenz langweilig erscheinen, die Leidenschaft, mit der hier geschrieben wird, spricht eine andere Sprache." Steffen Martus, Frankfurter Rundschau, 12.01.13

"Zornig, witzig, klug: Sibylle Berg seziert unser Leben." Steffen Martus, Frankfurter Rundschau, 12.01.13
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 30.07.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-23970-8
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 21.2/13.8/3.7 cm
Gewicht 550 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 61104
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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2

"Vielen Dank für das Leben" - Wem gebührt dieser Dank?, dem gilt dieses Urteil!
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Analysierend und mit wachem Verstand ist hier ein Leben beschrieben als grausige Metapher unseres Lebens - die Figuren bewusst überzeichnet, um das Grauen 'grauen' zu lassen... Minutiös seziert die Autorin nach Bedarf Motivation oder auch Naivität im Verhalten ihrer Protagonisten. Zynisch gießt sie Verachtung, Ekel, Wut in ihre... Analysierend und mit wachem Verstand ist hier ein Leben beschrieben als grausige Metapher unseres Lebens - die Figuren bewusst überzeichnet, um das Grauen 'grauen' zu lassen... Minutiös seziert die Autorin nach Bedarf Motivation oder auch Naivität im Verhalten ihrer Protagonisten. Zynisch gießt sie Verachtung, Ekel, Wut in ihre Sätze und zwischen die Zeilen: auf das, was 'Leben' heißt und - durch den Titel vorgegeben - dahin, woher 'Leben' kommt... So, wie die Autorin ihre Sprache benutzt und einsetzt, dadurch im Lesenden die bedrückendste Stimmung erzeugt, ist wohl literarische Kunst! Kunst aber zu welchem Zweck?? Dieses Kunstwerk wirkt destruktiv und in keiner Weise konstruktiv! Es überhebt sich, indem es sich Urteil anmaßt über Gott und die Welt. Sogar jetzt noch, während ich dem Gelesenen nachsinne, spüre ich latente Übelkeit und Trauer über die als Roman inszenierte und proklamierte - so entsetzliche! - Hoffnungslosigkeit! ...aber doch bricht in mir wieder Freude durch: über das Leben (dessen Geheimnis bis heute keine Wissenschaft entschlüsselt hat...), die Hoffnung, die Liebe und darüber, dass ich ehrlich danken kann, dem, dem dieser Dank gebührt: Vielen Dank für das Leben!

Ein trostloses Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 06.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Solche Bücher muss man mögen. Sicherlich ist es auch anspruchsvoll. Mir persönlich hat es aber nicht gefallen. Nirgendwo ist Liebe oder Freundlichkeit von den Menschen zu erwarten. Die Hauptfigur schafft es nicht das Leben in die Hand zu nehmen, sondern wird von Zufall zu Zufall geworfen. Ob das jetzt wirklich als "gute" Wesense... Solche Bücher muss man mögen. Sicherlich ist es auch anspruchsvoll. Mir persönlich hat es aber nicht gefallen. Nirgendwo ist Liebe oder Freundlichkeit von den Menschen zu erwarten. Die Hauptfigur schafft es nicht das Leben in die Hand zu nehmen, sondern wird von Zufall zu Zufall geworfen. Ob das jetzt wirklich als "gute" Wesenseigenschaft zu bezeichnen ist, bleibt fraglich. Wer nur erträgt, ist nicht unweigerlich gut. Und so reiht sich Kapitel für Kapitel aneinander. Von fast allen Menschen wird nur das Schlechte hervorgeholt, von Süchten über Schwächen und Gewalt. Ich blieb mit der Frage zurück, was das Buch eigentlich will.

Schwache Menschen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 07.07.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dieses Buch lässt ein wenig die schönen Seiten des Lebens vermissen; dafür ist es aber letztlich auch nicht geschrieben. Die Schriftstellerin beschreibt Charakter, die zerstörerisch, wütend, ängstlich oder völlig kaputt sind - Produkte der Gesellschaft. Sich damit auseinanderzusetzen, ist sicherlich nicht nach jedermanns Geschma... Dieses Buch lässt ein wenig die schönen Seiten des Lebens vermissen; dafür ist es aber letztlich auch nicht geschrieben. Die Schriftstellerin beschreibt Charakter, die zerstörerisch, wütend, ängstlich oder völlig kaputt sind - Produkte der Gesellschaft. Sich damit auseinanderzusetzen, ist sicherlich nicht nach jedermanns Geschmackt; muss es aber auch nicht. Oft schonungslos beschreibend ist es ein interessantes, lesenswertes und nachdenklich stimmendes Buch. S. Steinke