Athos - Der heilige Berg

Auf Entdeckungsreise in der Mönchsrepublik. Axiòn estin - Die gemalten Bilder vom Athos

Manfred G. Dinnes

Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Die Abgeschiedenheit dieses Gebietes der griechischen Halbinsel Chalkidiki mit der orthodoxen und autonomen Mönchsrepublik Athos gehört mit Sicherheit zu den etwas ausgefallenen Reisezielen. Im eigentlichen Sinne ist es dies allerdings nicht. Es entspricht eher einem Eintauchen in die Wagnisse des menschlichen Geistes, der auf den eigenen Spuren in der Zeitlosigkeit versinkt, denn seit mehr als tausend Jahren gelang es, die Mönchsgemeinschaft mit den heute bestehenden 20 Grossklöstern und den Siedlungen der Skiten, mit ihrem Geheimnis der Zeitlosigkeit zu bewahren. - Der Autor versteht sich in diesem Sinne als Aussenstehender, aber wagt aber auf seinen beiden Reisen den Balanceakt des Verstehens auf eine andere Art, denn er geht den Weg des Malers, legt nieder, welche Bedeutung die hier auf dem Athos gewählte Lebensform der Mönche hat. Er begibt sich hinein in die Denkwürdigkeiten und Begebenheiten, welche von jeher spekulativ auf diese Halbinsel bezogen wurden. - Das Buch verschafft darüber hinaus einen Eindruck über die Klöster auf dem Athos, die durchaus unterschiedlichen Lebensformen unterliegen, über die Besonderheiten dieser Orte, der Herkunft der Mönche aus unterschiedlichsten Kulturkreisen, wie sie sich letztendlich zu einem eigenen homogenen Kulturkreis entwickeln. Der Athos gilt heute als eine Bastion der oströmischen Kirche, der östlichen Orthodoxie. Wir sollten aber nicht vergessen, dass diese zum abendländischen europäischen Denken beitrug und die Kultur des sogenannten ¿Abendlandes¿ entscheidend prägte.

Manfred G. Dinnes (* 2. Oktober 1950 in Regensburg) ist ein deutscher Maler, Bildhauer, Autor, Regisseur sowie ehemaliger Leiter der Galerie Atelier & Galerie, St. Johann in Pfatter bei Regensburg. Ausserdem ist er Kulturressortleiter von Europeonline-magazine. - Er unternahm zum Studium anderer Kulturen Reisen durch Europa (Spanien), den Vorderen Orient (Türkei, Syrien und Irak) und Nordafrika (Marokko, Algerien, Mauretanien). Zur Finanzierung der Reisen arbeitete er als Hafenarbeiter, Bordmechaniker, Lastwagenfahrer. Nach schwerer Erkrankung kehrte er 1972 nach Europa zurück. 1973/74 absolvierte er eine Ausbildung als Kirchenmaler und Restaurator. Er lernte ausserdem das Handwerk der Glasmalerei und Glasbläserei an der Glasfachschule Zwiesel kennen. 1974 begann er ein Studium der Freien Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Gerhard Wendland, Ludwig Scharl und Franz Winzinger. 1976 heiratete er die Regensburgerin Karin Hahn. In Nürnberg erhielt er 1977 und 1978 Akademiepreise. 1978 wurde er Meisterschüler von Gerhard Wendland. Er schloss das Nürnberger Akademiestudium am 31. März 1979 ¿mit sehr gutem Erfolg¿ ab. Dinnes ging in die freiberufliche künstlerische Tätigkeit und richtete sich ein Atelier ein. 1980 organisierte er die Ausstellung ¿Europa an der Schwelle ¿ Junge Kunst in Europa¿ im Auftrag des Thomas-Dehler-Instituts. Die in Regensburg unter Beteiligung von 30 Künstlern aus neun Ländern gezeigte Ausstellung wurde anschliessend in Berlin, Bremen, Nürnberg, Stuttgart, Rom, Strassburg und München gezeigt. 1980 wurde ihm der Kulturförderpreis der Stadt Regensburg durch Oberbürgermeister Friedrich Viehbacher verliehen und aus diesem Anlass eine Ausstellung im Museum der Stadt Regensburg/Galerie des 20. Jahrhunderts ausgerichtet. Hierzu erschien die Künstlermonographie ¿Spiegel des Werdens¿ mit einer Einführung von L. Fischer, Los Angeles. 1988 bildete er sich mit einem Studium an der Hochschule der bildenden Künste, Berlin (Kulturpädagogische Arbeitsstelle des Fachbereichs II) fort. In den 1990er Jahren begann er seine kunstpädagogische Arbeit mit Schülern mehrerer Regensburger Schulen. - 1990 folgte er der Einladung zu zwei Studienaufenthalten nach Pocitelj in Bosnien-Herzegowina. Es entstand der Gemäldezyklus ¿West-östlicher Diwan¿, eine Hommage an Johann Wolfgang von Goethe, als Ausdruck der Kulturbegegnung. 1991 begann die Zusammenarbeit mit dem Geisteswissenschaftler und Augenarzt Nadim Sradj. Gemeinsam entwickelten sie eine Wahrnehmungstheorie, welche die Grundlage für die axiomatische Theorie und ihre Anwendung in der Kunst bildet. Hier werden die verschiedenen Wahrnehmungen ein und desselben Gegenstandes durch verschiedene Kulturen thematisiert, die z. B. auch Ursachen von Konflikten sein können. Zu den Erkenntnissen wurden auch mehrere Ausstellungen und Buchvorstellungen in Regensburg, Paris, Aleppo (Syrien) organisiert. Höhepunkt dieser Projektarbeit war der Vortrag der Theorieergebnisse durch Sradj bei den Vereinten Nationen in New York am 12. April 2007. - 1992 hatte er einen Studienaufenthalt in Helsinki auf Einladung der finnischen Kulturbehörden und der Kunststation Kleinsassen. 1992 stellte sich Manfred Dinnes, zusammen mit der Künstlerin Johanna Obermüller, und dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler schützend vor den Künstler Erwin Eisch gegen rechtsradikale Angriffe. Er bezog als Künstler auch bei anderen Gelegenheiten Position gegen rechtsradikale Tendenzen. Ende 1992 schickte er seinen Gemäldezyklus ¿West-östlicher Diwan¿ auf dem ukrainischen Schiff MS ¿Moldavia¿ donauabwärts auf die Reise, um mit Kunst nach der Grenzöffnung 1989 auf der europäischen Wasserstrasse als alter Kulturverkehrsader eine Verständigung zwischen den Völkern der Anrainerstaaten zu fördern. - 1993 richtete er im Auftrag des Berufsverbandes Bildender Künstler in Regensburg die Ausstellung ¿60 Jahre nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten¿ aus. 1994 entschloss sich Dinnes zur praktischen Hilfe für die kriegsbetroffenen Gebiete in Bosnien-Herzegowina. Er wurde zum Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Gesellschaft ¿Brücken ¿ für Humanität, Kultur, Toleranz und Dialog e.V.¿ In Zusammenarbeit mit dem in dieser Zeit eingesetzten EU-Administrator vor Mostar organisierte er zahlreiche Hilfstransporte, die neben Lebensmittelspenden den Aufbau eines Notkrankenhauses, die Sicherung zahnärztlicher Versorgung und die Einrichtung eines Containerkindergartens ermöglichten. Als freier Mitarbeiter der Mittelbayerischen Zeitung lieferte er zahlreiche Berichte aus dem Krisengebiet. Er veröffentlichte zwei Bücher zum Thema: 1995 im MZ-Buchverlag ¿Sarajewo ¿ ein bosnisches Tagebuch¿ und 1998 ¿Hommage an Mostar¿, in dem auch die künstlerische Verarbeitung der Problematik dokumentiert wurde. - 1997 wurde er zum Professor für interkulturelle Zusammenarbeit an der Dzemal Bijedic Universität Mostar und zum Professor für Freie Malerei und Glasgestaltung an der Kunstakademie Sarajewo ernannt. Zugleich erhielt er den Auftrag zum Aufbau eines Kultur- und Künstlerhauses auf dem Campus der Universität Mostar. Bis 2002 übte er diese Professuren aus, pendelte von Regensburg immer wieder nach Sarajewo und Mostar, organisierte weitere Hilfstransporte und brachte als Mitbegründer und zeitweise Präsident des Deutsch-Bosnisch-Herzogovinischen Wirtschaftsklubs e.V. Projekte der wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf den Weg. Gleichzeitig wurde er Redaktionsleiter der zweisprachigen Zeitschrift ¿Dialog¿. - Ab 2002 konzentrierte er sich nach seinem Engagement in Südost-Europa dem Aufbau seines 1999 gegründeten neuen Projekts ¿Atelier & Galerie St. Johann¿ im Umland von Regensburg. 2005 wurde er als ¿Ambassador¿ zur Organisation des World oriental Music Festival in Sarajevo eingeladen, um hier auf dem Gebiet der Musik zur Normalisierung der Verhältnisse beizutragen. - 2005 nahm er an der Intercultural conference: Shaping Communities in Times of Crisis (Narratives of Land, Peoples and Identities) im International Center of Bethlehem in Palästina teil. Hier wurde er von Reverend Mitri Raheb, dem Leiter dieses Centers, der 2008 den Aachener Friedenspreis erhielt, als Berater eingeladen. Die Veranstalter suchten seine Erfahrungen und Einschätzungen im Konfliktgebiet Mostar für den Konfliktherd Palästina kennenzulernen und nutzbar zu machen. Raheb will auch mit dem Mittel der Kunst, etwa dem Aufbau einer Kunstakademie, Konflikte überwinden. - 2006 war er Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Kultur- Theaterkompanie ¿Regensburger Doana-Gsindl¿, die sich dem Themen des Brauchtums (Raunachtstreiben) und historischer Szenen widmet. 2007 gehörte er zu den Mitbegründern der Gruppe ¿Visual ¿ Kunst-Konzepte¿. In der Folge schuf er Grosskulpturen gemeinsam mit Armin Karl (technische Leitung). 2008 beteiligte sich Dinnes mit der Skulptur ¿Metamorphose 2008¿ an der Entente Florale im Regensburger Herzogspark. - 2009 führte er in Zusammenarbeit mit Wilhelm Kaltenstadler das Schauspiel ¿Haberfeldtreiben¿ auf. Er organisierte im Rahmen des Kulturprogramms des Landkreises Regensburg ¿Kultur in Alten Mauern¿ die ¿Kunst-Tage¿ vom 15.-17. Mai 2009 in St. Johann. Im Herbst 2009 übernahm Dinnes die Redaktionsleitung des Kulturressort vom Europeonline-Magazine.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 163
Erscheinungsdatum 01.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-943210-24-8
Verlag König, Buchverlag
Maße (L/B/H) 21.1/14.6/1.2 cm
Gewicht 317 g
Abbildungen mit vielen Farb- und Schwarz-weiß-Zeichnungen und Fotosgrafien
Auflage 2. Auflage
Illustrator Manfred G. Dinnes
Fotografen Manfred G. Dinnes

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