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Nach wie viel BURN ist Mann OUT?

Erfahrungen eines Betroffenen

Roland Hardmeier

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Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Ein Erfahrungsbericht, extrem offen und ungeschönt: Hardmeier ist Pfarrer, Berater und Dozent. Und er brennt für seine Jobs. Die Katastrophe kündigt sich langsam an, aber er macht mit unvermindertem Tempo weiter. Er hat 1000 Überstunden und wird immer müder. In der Mitte seines Lebens brennt er aus. Er bricht zusammen, lässt sich in eine Burnout-Klinik einliefern und verliert seinen Job.

Dieses Buch ist das Protokoll eines Scheiterns. Und eines Neuanfangs. Der Autor zeichnet seinen Weg ins Burnout nach, beschreibt ehrlich seine Zweifel und Fragen. Er hinterfragt seinen bisherigen Lebensentwurf und lässt den Leser an den schwierigen Schritten zu einem gesunden Leben nach dem Burnout teilhaben.

Roland Hardmeier studierte Biblische Theologie an der Akademie für Weltmission in Korntal und Missiologie an der Universität von Südafrika. Er ist Pastor der Freien Evangelischen Gemeinde Kloten, Schweiz, und Dozent bei IGW International.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 238
Erscheinungsdatum September 2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7655-1257-5
Verlag Brunnen
Maße (L/B/H) 21.3/13.6/2 cm
Gewicht 346 g

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Burnout - wenn existentielles (endlich) an Bedeutung gewinnt
von Tobias Hitzfeld am 12.12.2012

Nach wie viel Burn ist Mann out? – Roland Hardmeier, ein gläubiger Mann, reflektiert ungeschminkt seine Situation, den eigenen Glauben und Erfahrungen in den verschiedenen Phasen seines Burnouts. Daneben finden einige allerdings recht rudimentär gehaltene medizinische Erläuterungen Einzug ins Buch. Es ist eine fesselnde Lekt... Nach wie viel Burn ist Mann out? – Roland Hardmeier, ein gläubiger Mann, reflektiert ungeschminkt seine Situation, den eigenen Glauben und Erfahrungen in den verschiedenen Phasen seines Burnouts. Daneben finden einige allerdings recht rudimentär gehaltene medizinische Erläuterungen Einzug ins Buch. Es ist eine fesselnde Lektüre, durch die verschiedenen Handlungsstränge wird das Buch sehr kurzweilig und spiegelt vieles von dem wider, wie ein vom Burnout direkt Betroffener empfindet und den Weg zu Ruhe und Entspannung nur mit Mühe wieder finden kann. Existentielles gewinnt an Bedeutung, nebensächliches verschwindet in der Bedeutungslosigkeit – Überlebenskampf. Roland Hardmeier führt uns ein in den Teufelskreis von Inaktivität, der Diskrepanz wie wir konzipiert und geschaffen sind und der häufig stattfinden Büro- und Besprächungstätigkeit. Der Vergleich zu den Barbapapas ist lustig und ich stelle fest, dass ich selbst wesentlich weniger Bewegung habe als ich bräuchte. Der Einblick in die Bewegungspyramide ist einprägsam. Das Bild der Genussinseln ist einladend, Kraft- und Ausdauertraining, aktive Entspannung und Körperwahrnehmung Mittel auf dem Weg der Heilung. Mit dem Einstieg, der Schilderung seiner Erfahrungen mit dem Klinikeintritt, des ersten Tages eines fünfwöchigen Aufenthalts beginnt der Bericht aus Roland Hardmeiers Leben. Er gewährt durch viele Rückblicke zu ihn prägenden Ereignissen, Einblick in seine Herkunftsfamilie und einen Blick auf seine ganz persönlichen Irrtümer und Lebenslügen. Leistung, Beharrlichkeit, Präzision, Eintreten für eigene Werte - und koste es mich das Leben… Die Übergangsherausforderungen auf dem Weg von der Klinik zurück in den Alltag und die erfolgte Zwischenbilanz zwei Jahre nach dem Klinikaufenthalt runden das Bild ab. Ich sehe das Buch als einen Zwischenbericht aus dem Leben eines Mannes, der in der Nachfolge Christi lebt, sich in Gottes Reich einbringt und mit den Folgen eines ungesunden Lebensstils konfrontiert wurde – ein Zwischenbericht daher, da er nun lernt im Rahmen eigener Grenzen sein Leben sinnvoll aktiv zu gestalten ohne sich selbst zu überfordern. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird im Leben von Roland Hardmeier und hoffe, dass er in einigen Jahren weitere Erfahrungen in einem weiteren Buch teilen wird. Dieses Buch ist nicht nur für direkt von einem Burnout betroffene Menschen sondern auch für Menschen aus dessen Umfeld lesenswert, um nachvollziehen zu können, wie Hilfe und Aus-wege zur Vermeidung des endgültigen Zusammenbruchs aussehen können. Es zeigt auch die ungeschminkte Realität, dass Heilung und Korrektur Zeit und Einsatz bedürfen - entgegen bisheriger Lebensstile.


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