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An Seinem See

Geschichten vom See Genezareth

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Für Leser der Bibel ist er wohl das vertrauteste Gewässer: der See Genezareth mit Orten wie Kafarnaum, Magdala und Bethsaida an seinem Ufer. In der ganzen Gegend sind die Spuren Jesu zum Greifen nah. Michael Ragsch hat die wichtigsten christlichen Stätten am See aufgesucht. Er sprach mit Mönchen über Archäologie und den Teufel und traf einen der Entdecker des 2000 Jahre alten „Jesus-Bootes“. In der Stadt Maria Magdalenas stiess er auf rätselhafte Ausgrabungen aus dem 1. Jahrhundert. Er sass in der Höhle, die als Ort der einsamen Gebete Jesu gilt. Und er ist mit Fischern auf den See hinausgefahren. Dieses Buch ist ein idealer Reisebegleiter für Heiligland-Pilger – ob sie nun gerade auf Reisen sind oder zu Hause vom berühmtesten See der Christenheit träumen.
Portrait
Michael Ragsch lebt in Wattenscheid im Ruhrgebiet. Nach dem Studium der Philosophie, Politikwissenschaft, Publizistik und Kommunikationswissenschaft arbeitet er als Journalist und Moderator. Er ist Autor des Buches „Sterne von Bethlehem. Die verlassenen Kinder einer heiligen Stadt“ (zusammen mit Paul-Georg Knapstein), das ebenfalls im Patris Verlag erschienen ist.
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  • Vorwort

    Wir Christen nennen uns so, weil wir unseren Glauben und unser Leben auf Jesus, den Christus, auf den gekreuzigten und auferstandenen Jesus von Nazareth auszurichten versuchen. Jesus Christus feiern wir in den Liturgien der Kirche, in denen wir ihn gegenwärtig und wirksam glauben.

    Von Kindheit an war mir klar, dass es zu meinem christlich-katholischen Glauben gehört, dass dieser Jesus Christus wahrer Mensch und wahrer Gott ist und vor 2000 Jahren im Vorderen Orient, in Palästina, gelebt und gewirkt hat, dann unter Pontius Pilatus in Jerusalem hingerichtet wurde und am dritten Tag danach von den Toten auferstanden ist.

    Erst viel später habe ich wahrgenommen, dass sich in meinen christlichen Glauben und seinen liturgischen Feiern eine unausgesprochene Einseitigkeit eingeschlichen hatte: Christus war für mich – und ist es in meiner Wahrnehmung auch für viele andere gläubige Christen – vor allem der Sohn Gottes, die zweite Person der Dreifaltigkeit, der Erhöhte und Verherrlichte, eben der Auferstandene, der in seiner Kirche fortlebt und nach seiner Himmelfahrt bei ihr geblieben ist „alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20).

    Als ich damit angefangen hatte, mit Pilgergruppen durchs Heilige Land zu reisen, wurde mir gefühlsmässig immer deutlicher: Jesus von Nazareth war nicht nur der Sohn Gottes, sondern in gleichem Masse auch Kind seiner menschlichen Mutter Maria. Er war dann 30 Jahre lang ein Handwerker, der kaum etwas Auffälliges an sich hatte. Der Hebräerbrief stellt schlicht fest: „Darum musste er in allem seinen Brüdern gleich sein.“ (Hebr 2,17) Als Jesus aus seinem bisherigen Umfeld aufgebrochen, in die Stadt Kafarnaum am See Genezareth umgezogen und wohl als Untermieter im Haus des mittelständischen Fischerei-Unternehmers Simon, später Petrus genannt, eingezogen war, hat er in seinem neuen Umfeld und Beruf nach Freunden gesucht, die ihn als Mensch faszinierend und seine Reden gut fanden.

    Ohne die Göttlichkeit dieses Mannes Jesus vom See, des späteren Christus, in Frage zu stellen, wurde mir immer wichtiger, den Mitreisenden im Heiligen Land vom Menschen Jesus zu erzählen und mit ihnen die Zeugnisse für ihn, wie sie die Bibel berichtet, an Ort zu Stelle wahrzunehmen. Immer bedeutsamer wurden uns unsere Beobachtungen des Heutigen, die eine relativ wirklichkeitsnahe Ahnung des Damaligen vom Umfeld Jesu vermitteln können: der See und sein Ufer, die Steine, die Vögel des Himmels, die Blumen und Disteln, die Fischer und ihre Netze, die Hügel und Täler, das Klima und die Landschaft, und besonders die Menschen, die wir getroffen haben. Alles, was wir angetroffen haben, gehörte zu „Seinem See“ und ist „Heiliges Land“, durch das man staunend und fragend, lesend und schauend pilgern kann, um ihn zu suchen und zu finden.

    Michael Ragsch ist mehrfach mit mir am See gewesen und über den See geschippert. Er hat für dieses Buch heutige Menschen interviewt und Orte der Bibel beschrieben, wie sie sich heute darstellen. Und dabei tauchen in seinen Berichten immer wieder Aussagen der Zeugen Jesu auf, die man im Neuen Testament nachlesen kann. Die Geschichten, die Michael Ragsch erzählt, und die illustrierenden Fotos von Ulli Weber können helfen, dem Menschen Jesus auf die Spur und dem Sohn Gottes nahe zu kommen.

    Rudolf Ammann
    Geschäftsführer des Patris Verlags und Reiseleiter im Heiligen Land
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 136
Altersempfehlung 12 - 99
Erscheinungsdatum Februar 2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-87620-369-0
Verlag Schönstatt-Patres e.V.
Maße (L/B/H) 20.3/20.3/1.5 cm
Gewicht 470 g
Abbildungen mit Farbabbildungen
Auflage 1. Auflage
Buch (Kunststoff-Einband)
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