Die Schattenuhr

Roman

Daniel-Käfer-Roman Band 2

Alfred Komarek

(13)
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Beschreibung

Der ehemalige Chefredakteur Daniel Käfer geht nach schönen und erkenntnisreichen Wochen im Ausseerland (nachzulesen in "Die Villen der Frau Hürsch") schweren Herzens daran, das Salzkammergut zu verlassen, um sich in Wien wieder ernsthaft seinem Berufsleben zu widmen. Doch schon in Hallstatt ist die Reise zu Ende. Er trifft auf Bernd Gamsjäger, der mit poetischen wie auch abenteuerlichen Ideen für neue Akzente im Tourismus sorgt.
Die Bekanntschaft mit dem jungen Mann und seiner Mutter führt zu dramatischen Ereignissen, die Daniel Käfer immer tiefer in die einzigartige Atmosphäre dieser engen, dunklen Welt am See hineinziehen. Auch in deren berühmte Vergangenheit rund um die urzeitliche Salzgewinnung. In der Tiefe der Zeit und in der Tiefe des Salzberges vollzieht sich eine spannende Geschichte zwischen archäologischen Abenteuern, Männerritualen und Frauen, die beschädigte Helden pflegen ...

Der ortskundige Komarek fördert dabei wieder mit viel Humor und Lust am Fabulieren spannende Details von der historisch einzigartigen Gegend zu Tage. Garantiert interessanter als jeder Reiseführer.
BRIGITTE Ein brillanter Abgesang auf eine versunkene Welt und ihre (Gegen-)Kultur.
NEWS, Dagmar Kaindl Eine spannende Geschichte, ein bisschen geheimnisvoll, viel von dem, was man Lokalkolorit nennt - und gewürzt mit einer ordentlichen Prise Salz - ein echter Komarek.
ORF Kärnten, Renate Pfeiffer Ein herrlicher Verriss der österreichischen Seitenblicke-Szene, eine Androschkiade pur!
Tiroler Gegenwartsliteratur, Helmuth Schönauer Was das Weinviertel für Inspektor Polt war, ist das Salzkammergut für den Journalisten Daniel Käfer. Als Helden von Alfred Komareks Romanen sind beide dazu da, den Orten ihre Geschichte zu entlocken. Hinter hübschen Fassaden decken sie Abgründe auf, in denen sie manchmal selbst mit einem Fuss stehen. Zugleich gelingt es ihnen, den Blick von aussen zu bewahren ... Komarek lässt eine Schar spröder Charaktere auftreten, die pointierte Dialoge liefern ... Komarek verknüpft im zweiten Teil seiner Romanreihe die Dramen der Vergangenheit überzeugend mit denen der Gegenwart und spart nicht an bissiger Satire auf die Medienwelt.
Salzburger Nachrichten, Christina Rademacher Beinahe noch eindringlicher als im ersten Daniel-Käfer-Roman arbeitet Alfred Komarek die tiefen Schatten heraus, in denen sich die titelgebende Uhr, das vorgeblich absurde Gegenstück zum sonnenausgeleuchteten Pendant, befindet. Eine Welt aus Salz und Eis, aus vergangener Pracht und elender Schinderei, ausgestellt im Dauerangebot touristischer Vermarktbarkeit, aufgerissen und ausgebeutet und hartnäckig auf ihren Geheimnissen beharrend ... Ein weiterer brillanter Komarek, der beinahe ohne den Plot auskäme, so eindringlich trägt die Auseinandersetzung mit der Kulturgeschichte.
Buchkultur, Silvia Treudl Die Dialoge sind lebendig ... und stets gut durchwirkt mit bodenständigem Humor. Die kleinen menschlichen Schwächen, die im Alltag so zutage treten, sind präzise verzeichnet und gekonnt skizziert. Und trotz aller Ecken und Kanten sind sie dann doch wieder sympathisch, die Bewohner dieser Ecke der Provinz. Seien wir gespannt, wie weit Käfer das nächste Mal krabbelt - bis Gmunden, Ebensee oder gar nur Bad Ischl?
Literaturhaus.at, Sabine E. Dengscherz Alfred Komarek versteht es, neugierig auf seine Heimat und ihre Bewohnerinnen und Bewohner zu machen indem er zwischen seine skizzenhaft gestanzten, markanten Typen und die Natur als stille Mitspielerin immer wieder interessante Anekdoten und wissenswerte historische Randbemerkungen streut.
Bücherbord, Jutta Fenk-Esterbauer Alfred Komarek legt hier einen spannenden Roman vor, der zeitgenössischer nicht sein könnte. Er bewegt sich elegant wie ein Seiltänzer über ein vertrautes Terrain, denn hier finden sich Elemente eines Kriminalromans genauso wie Konturen eines modernen Heimatromans.
Neue Wiener Bücherbriefe, Rudolf Kraus Der zweite Daniel-Käfer-Roman ist ein weiterer Beweis für die Begabung Alfred Komareks, Landschaften und Menschen kritisch und gleichzeitig liebevoll zu beschreiben. Komareks Sprache macht Lust, die nächste Sommerfrische im Salzkammergut zu verbringen.
Wissenplus

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783709974315
Verlag Haymon Verlag
Dateigröße 2049 KB
Verkaufsrang 31108

Weitere Bände von Daniel-Käfer-Roman

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Schneller rasanter Gegenwartsroman
von einer Kundin/einem Kunden am 04.05.2013
Bewertet: eBook (ePUB)

Auf solch ein Buch haben wir lange gewartet. André Pilz schreibt über junge Menschen ausserhalb des Systems. Kai, arbeitslos nach einem schweren Arbeitsunfall, Hartz 4 Empfänger muss irgendwie seine Schulden loswerden. Sein türkischer Freund schlägt ihm vor bei seinen Brüdern als Drogenkurier zu arbeiten. Und ab diesem Zeitpunkt... Auf solch ein Buch haben wir lange gewartet. André Pilz schreibt über junge Menschen ausserhalb des Systems. Kai, arbeitslos nach einem schweren Arbeitsunfall, Hartz 4 Empfänger muss irgendwie seine Schulden loswerden. Sein türkischer Freund schlägt ihm vor bei seinen Brüdern als Drogenkurier zu arbeiten. Und ab diesem Zeitpunkt hatte ich ständig das Gefühl, das kann nicht gut ausgehen. Dieses Buch ist schnell, brutal, kalt und unbarmherzig.

Man down
von Jasmin Schmidt aus Passau am 07.06.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kai, der tragische Held dieser Geschichte hat einfach kein Glück im Leben. Arbeitsunfähig, total pleite und meist zugedröhnt streift er mit seinem besten Kumpel Shane durch die Straßen von München und lebt in den Tag hinein. Um seine Schulden bei Shanes Brüdern abzustottern nimmt Kai einen Job als Drogenkurier an und lernt d... Kai, der tragische Held dieser Geschichte hat einfach kein Glück im Leben. Arbeitsunfähig, total pleite und meist zugedröhnt streift er mit seinem besten Kumpel Shane durch die Straßen von München und lebt in den Tag hinein. Um seine Schulden bei Shanes Brüdern abzustottern nimmt Kai einen Job als Drogenkurier an und lernt dadurch die hübsche Studentin Marion kennen. Er verliebt sich Hals über Kopf doch wer an ein typisches Happy-End denkt liegt falsch. Diese rasante Story hat mich wirklich mitgerissen und nachhaltig bewegt. Gerne mehr davon!

Gesellschaftskritisch, provokant und mit dem Finger am Puls der Zeit...
von BTOYA aus München am 25.03.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Mit »MAN DOWN« legt André Pilz nach »No Ilores, mi querida - Weine nicht, mein Schatz« (2005, ISBN 9783940213242) und »Bataillon d'Amour« (2007, ISBN 9783940213365) sein drittes Buch vor. In einem Interview des Autors heißt es: „…Der Held in meinem ersten Buch war ein Skinhead, die Heldin im zweiten eine junge Frau aus Latein... Mit »MAN DOWN« legt André Pilz nach »No Ilores, mi querida - Weine nicht, mein Schatz« (2005, ISBN 9783940213242) und »Bataillon d'Amour« (2007, ISBN 9783940213365) sein drittes Buch vor. In einem Interview des Autors heißt es: „…Der Held in meinem ersten Buch war ein Skinhead, die Heldin im zweiten eine junge Frau aus Lateinamerika, die in Deutschland zur Prostitution gezwungen wird, und jetzt ist der Held ein Arbeitsloser, der nach einem Arbeitsunfall Schulden hat und nicht weiß, wie er die wieder loswerden soll. In meinen Büchern gibt es heftige Typen, heftige Szenen, einiges an Sex und Gewalt, alles in deftige Sprache verpackt. Es gibt aber auch immer poetische Stellen – in “Man Down” eine Liebesgeschichte als zweiten Handlungsstrang….“ und „…Also – wer ein Buch von mir in die Hand nimmt, der riskiert auch etwas. Der muss sich manchmal warm anziehen. Dafür gewinnt er vielleicht auch etwas. Einblicke in eine fremde Welt. Vielleicht lernt er, Dinge von einer anderen Warte aus zu sehen…“. Ja, auch bei „Man Down“ riskiert man wieder etwas: Mitgerissen zu werden von einer Geschichte die unbeschönigt, schonungslos und authentisch von einem Schicksal erzählt, dass – obwohl fiktiv – ein erschreckendes Stück Zeitgeschichte widerspiegelt. Dieser Geschichte kann man sich nicht entziehen und man kann sie mit der letzten Seite auch nicht als" gelesen" abtun. Natürlich kann man als Leser/In vielleicht argumentieren, dass dieses Milieu, diese Sprache und die geschilderte Wahl der Mittel des/der Protagonisten einen selbst nicht betreffen. Doch das ändert nichts daran, dass die Thematik einfach unter die Haut geht: durch Unfall oder Krankheit unerwartet arbeitslos zu werden, sich plötzlich in einem Überlebenskampf wiederfinden dem man einfach nicht gewachsen ist, Erfahrungen machen zu müssen, dass unsere „Wohlstandsgesellschaft/unser soziales Netz“ den eigenen Absturz im besten Fall verzögern könnte, dass die eigenen Werte und Prinzipien ein Luxus werden könnten den man sich einfach nicht mehr leisten könnte … Das sind Gedanken die den „anderen Ausgangspunkt“ des Geschehens in „Man Down“ dann plötzlich doch eher in den Hintergrund treten lassen… Gesellschaftskritisch, provokant und mit dem Finger am Puls der Zeit; fesselnd, bewegend und trotzdem stellenweise mit einer guten Portion Humor; seit langer Zeit wieder ein Buch, dass sehr nachdenklich machen kann (und sollte) …

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